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Die Geschwisterschule des Clemenshospitals feiert 20-jähriges Jubiläum

Die Torte steht bereit, mit der Heriburg Hidding, Sarah Grove, Birgit Batenhorst, Nicole Marquardt, Nicole Steinkamp und Uta Naber (v.l.) das Jubiläum der Geschwisterschule angemessen feiern werden.
Bild: Die Torte steht bereit, mit der Heriburg Hidding, Sarah Grove, Birgit Batenhorst, Nicole Marquardt, Nicole Steinkamp und Uta Naber (v.l.) das Jubiläum der Geschwisterschule angemessen feiern werden. (© Foto/Clemenshospital)

Geschwisterschule: Mit Diplom in die Rolle des Geschwisterkindes

Münster – Die Torte steht bereit, der alkoholfreie Sekt perlt im Glas und die Stimmung ist prima, die kleine Feier zum 20-jährigen Bestehen der Geschwisterschule des Clemenshospitals kann beginnen! Als es vor zwei Jahrzehnten losging, war das Konzept in Münster noch unbekannt. „Wir haben damals auf der Kinderintensivstation gemerkt, dass die Kinder besser in die Schwangerschaft der Mutter einbezogen und auf das neue Geschwisterkind vorbereitet werden sollten. Daraufhin haben wir das Konzept entwickelt. Die Kollegin Martina Lewin kannte ein ähnliches Projekt in Hamburg“, erinnert sich Birgit Batenhorst, Pflegekoordinatorin und gemeinsam mit Lewin und Katja Bomholt Gründerin der Geschwisterschule.

Besonders bei Einzelkindern kommt es immer wieder zu Unsicherheit und Eifersucht, wenn sich plötzlich alles um das neue Baby dreht. „Die Kinder müssen erst ihre neue Rolle in der Familie finden, dessen Gefüge sich durch den Nachwuchs total verändert“, wie Nicole Steinkamp weiß, die auf der Kinderintensivstation des Clemenshospitals arbeitet. Kinder zwischen vier und neun Jahren erfahren in der Geschwisterschule kindgerecht, was während der Schwangerschaft passiert, wie die Geburt abläuft und was sie hinterher mit dem neuen Geschwisterkind spielen oder singen können.

Besonders beeindruckt sind die Kinder von der Entwicklung des Fötus von der Größe eines Reiskorns über das eines Gummibärchens und dem Gewicht einer Schokoladentafel bis zum fertigen Baby mit der Schwere eines Medizinballs. Nach dem Theorieteil kommt der Ausflug in den Kreißsaal und auf die geburtshilfliche Station, an Puppen können die kleinen Nachwuchsgeschwister danach ausprobieren, wie das Waschen, Wickeln und Füttern funktioniert. Außerdem erfahren sie zum Beispiel, dass das kleine Baby aus Sicherheitsgründen noch keine Kuscheltiere haben darf. Am Ende gibt es für alle Absolventinnen und Absolventen der Geschwisterschule einen Orden und ein Diplom. So steht dem Start in die Zukunft als Geschwisterkind nichts mehr im Weg!

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