Raphaelsklinik: Enge Kooperation für die Sportgesundheit

Raphaelsklinik: Enge Kooperation für die Sportgesundheit

Bild: Trafen sich zum Erfahrungsaustausch im Golfclub Tinnen (v.l.): Martin Huhn, Maik Büscher, Assistenzarzt Max Fallscheer, Golftrainer David Wilmes, Clubmanager Benjamin Hirtsiefer, Golftrainer Joachim Grode, Mirja Kuckhermann und Golftrainer Robert Schön. (Foto © Michael Buehrke)

Münster – „Die Raphaelsklinik wurde Ende letzten Jahres von der Professional Golfers’ Association of Germany (PGA) offiziell als PGA Golfklinik zertifiziert, um maßgeschneiderte Therapien für Amateur- und Profi-Golfer anzubieten. „Wir sind dankbar, dass die Alexianer uns das Angebot gemacht haben, die Raphaelsklinik auf dem Weg zur Golfklinik als Kooperationspartner zu begleiten“, wie der Präsident des Golfclubs Münster Tinnen, Martin Huhn, betont.
In enger Zusammenarbeit mit dem Golfclub Münster Tinnen steht die Klinik auch weiteren Golfclubs sowie Golfsportlern offen. Regionalgeschäftsführer Maik Büscher hebt hervor, dass die Zertifizierung den Sportlerinnen und Sportlern strukturierte Abläufe von der Diagnostik bis zur Physiotherapie gewährleistet. Modernste Geräte ermöglichen eine umfassende Diagnostik für Sportverletzungen.

Die Bereichsleiterin Therapie des Clemenshospitals und der Raphaelsklinik, Mirja Kuckhermann, skizziert weitere Details der Golfklinik: „Neben einem spezialisierten, multidisziplinären Team, bietet die Klinik einen eigenen Golfraum, um zum Beispiel Bewegungsabläufe zu verbessern.“

Die ganzheitliche Behandlung umfasst eine individuell angepasste Physiotherapie und Rehabilitation sowie die enge Zusammenarbeit von Ärzten, Therapeuten, Golfprofessionals und einem Mentaltrainer, um Golfspielerinnen und Golfspielern nach der Behandlung wieder ein beschwerdefreies Spielerlebnis zu ermöglichen. Unter dem Motto „Beschwerdefrei Golf spielen“ werden derzeit gemeinsame Präventionsangebote entwickelt, um den Zusammenhang zwischen Golf und Gesundheit stärker herauszustellen und Einschränkungen vorzubeugen.

Girls‘ und Boys‘ Day am UKM

Girls‘ und Boys‘ Day am UKM

Bild: Medizin hautnah: Auch der Krankentransport will erklärt sein. (Foto © UKM/Heine)

Krankenhausalltag hautnah erleben

Münster (ukm/pg) – Feuer löschen, die Sehstärke ermitteln oder einen Tag mit Kindern pädagogisch arbeiten: Anlässlich des Girls‘ und Boys’ Day haben heute 130 Schülerinnen und Schüler aus den Klassen fünf bis zehn die Möglichkeit gehabt, spannende und interessante Berufe am UKM (Universitätsklinikum Münster) zu erkunden. In 25 unterschiedlichen Bereichen erhielten sie Einblicke in den Arbeitsalltag verschiedener Berufsgruppen. Neben der Hirnforschung, der Unfallchirurgie oder der Pflege öffneten auch die Werkfeuerwehr und die kinderkardiologische Station ihre Türen.

Sehtest in der UKM-Augenklinik: Einige Teilnehmer des Boys‘ Day konnten ihn gleich selbst durchführen. (Foto © UKM/Heine)

Bild: Sehtest in der UKM-Augenklinik: Einige Teilnehmer des Boys‘ Day konnten ihn gleich selbst durchführen. (Foto © UKM/Heine)

„Wir freuen uns sehr, dass wir auch dieses Jahr ein abwechslungsreiches Programm für die Schülerinnen und Schüler anbieten konnten. Sie haben die Möglichkeit, Berufe unabhängig von Klischees und Stereotypen kennenzulernen und zu erkunden“, sagt Organisatorin Eva Wallmeier von der UKM-Personalentwicklung. Am UKM absolvieren derzeit circa 800 junge Menschen ihre Ausbildung in 37 verschiedenen Berufen. Mit rund 11.800 Mitarbeitenden ist das UKM einer der größten Arbeitgeber in der Region.

Bild: Keine Berührungsängste: Teilnehmende des Girls‘ and Boys‘ Day lernten heute am UKM die Anatomie des Menschen kennen. (Foto © UKM/Heine)
MS ist nicht gleich MS

MS ist nicht gleich MS

Bild: Freuen sich über den Erfolg ihrer jüngsten Studie: Klinikdirektor Prof. Heinz Wiendl, Prof. Luise Klotz und Dr. Andreas Schulte-Mecklenbeck (Foto: Uni MS/E. Wibberg)

Wegweisende Studie zeigt, dass Multiple Sklerose auf Zellebene drei Erscheinungsformen hat

Münster (mfm/sk) – Bisher haben sich auch Experten die Multiple Sklerose (MS) vorgestellt wie die Bühnentechnik eines Stadttheaters: Egal, ob „vorn“ eine Shakespeare-Tragödie gezeigt wird oder ein volkstümlicher Schwank: Hinter den Kulissen passiert mehr oder weniger das Gleiche. Übertragen auf die Krankheit: So facettenreich sie auch ist – der Entzündungsprozess im zentralen Nervensystem ist immer ähnlich. Eine bahnbrechende Studie zeigt nun aber: Diese Annahme ist falsch. Vielmehr gibt es auch auf Zell-Ebene drei Subtypen der Krankheit. Jeder ist durch ein spezifisches Profil von Immunzellen im Blut gekennzeichnet und mit verschiedenen Krankheitsverläufen assoziiert. Dies ergab die Analyse der Blutproben von mehr als 500 MS-Patienten im Frühstadium, die nun im hochkarätigen Fachjournal „Science Translational Medicine“ veröffentlicht wurde.

Das internationale Forscherteam mit Leitung an der Universität Münster hat mit seiner Studie nicht nur einen Durchbruch beim Verständnis der Krankheit erzielt. „Diese Ergebnisse sind auch ein entscheidender Schritt in Richtung Präzisionsmedizin bei MS“, so Prof. Heinz Wiendl, Direktor der Uniklinik für Neurologie und Koordinator der in Zusammenarbeit mit dem Kompetenznetz Multiple Sklerose (KKNMS) entstandenen Arbeit. „Indem wir die individuellen Variationen des Immunsystems von Patienten verstehen, kommen wir der personalisierten Behandlung näher, die effektiver ist und weniger Nebenwirkungen hat.“

Konkret unterscheiden Analysen aus Münster erstmals drei verschiedene Typen der immunologischen Aktivierung, die mit spezifischen Kennzeichen und Krankheitsverläufen einhergehen: den entzündlichen, den degenerativen und einen dritten, den die Wissenschaftler noch nicht im Detail beschreiben können. Patienten mit „entzündlicher“ MS litten im ersten Jahr nach der Diagnose unter mehr Krankheitsschüben und zeigten Läsionen, die auf eine Fehlfunktion der Blut-Hirn-Schranke hinweisen. Wer hingegen die degenerative Form der MS hatte, war von Anfang an schwerer betroffen und die Behinderung schritt schneller voran. Die Neuroimmunologinnen und Neuroimmunologen fanden hier zudem winzige Löcher in der Hirnsubstanz, die Ursache für diesen schweren Krankheitsverlauf sein könnten. Es wird deutlich: Die MS entsteht auf verschiedenen Wegen und hat unterschiedliche Erscheinungsformen im Immunsystem. Da verwundert es nicht, dass auch bestehende Therapien ganz unterschiedlich gut „anschlagen“.

Die Frage „Welche Therapie für wen?“ ist angesichts der Vielzahl von MS-Präparaten zentral: Die meisten Medikamente müssen möglichst früh im Krankheitsprozess eingesetzt werden, da sich einmal zerstörtes Nervengewebe quasi nicht regenerieren lässt. Aktuell können bei der Suche nach dem individuell richtigen Wirkstoff wertvolle Monate vergehen. Die nun gewonnenen Daten könnten diese Suche beschleunigen. Zudem lässt sich mit dem Immunzellprofil besser einschätzen, ob schwere Nebenwirkungen auftreten: „Unsere Studie bietet Klinikerinnen und Klinikern auch ein praktisches Instrument, um den Krankheitsverlauf und das Ansprechen auf eine bestimmte Behandlung vorherzusagen“, erklärt Prof. Luisa Klotz, die das Projekt gemeinsam mit Prof. Wiendl leitet, und ergänzt: „Dies ist ein klarer Fortschritt in Richtung einer personalisierten Medizin in der Multiplen Sklerose.“

Derzeit werden diese Analysen noch nicht im klinischen Alltag angewendet. Bis sie Standard sind, kann noch es Jahre dauern, doch hat der Blick hinter die Kulissen der MS gezeigt: Immunsignaturen haben das Potenzial, die Multiple Sklerose schneller, individueller und damit besser zu therapieren. Die aktuelle Studie hat den Weg dafür vorgezeichnet.[PubMed-Link zur Studie]

TIPS-Verfahren kann vielen Lebererkrankten helfen

TIPS-Verfahren kann vielen Lebererkrankten helfen

Bild: In der neuen Angio-Suite: Dr. Michael Praktiknjo (Med B) erläutert, wie beim Patienten der TIPS in interdisziplinärer Zusammenarbeit angelegt wurde. (Foto © UKM/Kochinke)

Das Anlegen eines TIPS, also einer künstlichen Shunt-Verbindung zwischen Lebervene und Pfortader, ist in der Medizin ein bekannter Eingriff, um einen zu hohen Druck der Pfortader im Bauchraum – etwa in Folge einer unbehandelten Leberzirrhose – zu regulieren. Inzwischen wurde das Verfahren durch Innovationen weiter verfeinert. Am UKM ermöglicht die enge interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Radiologie und Gastroenterologie, dass immer mehr Menschen frühzeitig geholfen werden kann, bevor sich der Zustand ihrer Leber dramatisch verschlechtert.

Münster (ukm/aw) – Dass Christoph Holthaus wieder arbeiten kann, ist nicht selbstverständlich: Der 58-Jährige aus Münster hat eine Reihe schwerer Erkrankungen hinter sich, die fast dazu geführt hätte, dass er seinen Job als Polizist nicht mehr hätte ausüben können. Eine Darmkrebserkrankung in 2020 konnte er dank einer Operation mit begleitender Chemotherapie zunächst besiegen, als im August 2022 plötzlich Magen-Darm-Beschwerden auftraten. Eine Magenspiegelung erbrachte die Diagnose blutender Varizen (Krampfadern) in der Speiseröhre. „Natürlich dachten da alle, dass ich Alkoholiker bin“, erinnert sich Holthaus. Allerdings ergab die Diagnostik keinen weiteren Hinweis auf einen Alkoholmissbrauch. Die Varizen wurden stationär behandelt, doch es traten neue auf. Eine Überweisung ans UKM (Universitätsklinikum Münster) brachte die entscheidende Wende. „Wir konnten bei Herrn Holthaus eine portale Hypertension, einen zu hohen Druck in der Pfortader feststellen. Allerdings lag dem nicht etwa eine Leberzirrhose zugrunde: Stattdessen war die Leber durch die zurückliegende Chemotherapie nachhaltig geschädigt, was eine sehr seltene Komplikation der Behandlung sein kann“, erläutert Priv.-Doz. Michael Praktiknjo, geschäftsführender Oberarzt und Leiter des TIPS-Programms der Medizinischen Klinik B.

Doch egal, welche Ursache der Pfortaderhochdruck hat: Betroffenen wie Christoph Holthaus kann frühzeitig geholfen werden. Dank vielfältiger bildgebender Verfahren können Veränderungen der Leber und der zuführenden Gefäße radiologisch frühzeitig diagnostiziert werden. Durch innovative bildgesteuerte Behandlungsverfahren in der Interventionellen Radiologie kann die portale Hypertension durch das Setzen einer Kurzschlussverbindung durch einen Stent behandelt werden. „Es gibt eine neue Generation von individuell anpassbaren Stents, die am UKM im Rahmen des TIPS-Verfahrens minimal-invasiv in die Leber eingesetzt werden“, sagt Priv.-Doz. Michael Köhler, Leitender Oberarzt und Bereichsleiter der Interventionellen Radiologie des UKM. So wird einerseits der portale Hochdruck behoben und andererseits die Nährstoffversorgung der vorgeschädigten Leber optimiert. „In den in diesem Jahr mit neuester Technik ausgestatten Behandlungsräumen führen wir die TIPS Behandlung interdisziplinär im Team durch. Hier haben wir die optimale Ausstattung für den Eingriff, der in Einzelfällen bis zu zwei Stunden dauern kann“, so Köhler.

(v.l.) Interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Radiologie und Gastroenterologie: Priv.-Doz. Michael Köhler, Priv.-Doz. Michael Praktiknjo und Priv.-Doz. Max Masthoff (r.) haben gemeinsam den TIPS bei Christoph Holthaus implantiert. (Foto © UKM/Kochinke)

Bild: (v.l.) Interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Radiologie und Gastroenterologie: Priv.-Doz. Michael Köhler, Priv.-Doz. Michael Praktiknjo und Priv.-Doz. Max Masthoff (r.) haben gemeinsam den TIPS bei Christoph Holthaus implantiert. (Foto © UKM/Kochinke)

Bei der Implantation eines TIPS werden unter fortlaufender bildgebender Kontrolle ein Führungsdraht und ein Katheter über die Halsvene in die Lebervene eingebracht. Mit einer Hohlnadel wird die Leber punktiert und damit eine Kurzschlussverbindung zur Pfortader etabliert. Damit die neu geschaffene Verbindung auch dauerhaft offenbleibt, wird nach Aufweitung des Punktionskanals über einen Ballonkatheter letztlich der flexible, beschichtete Stent eingesetzt. „Mit der Lebervene und der Pfortader verbinden wir zwei autarke Systeme im Körper und schaffen Entlastung für den hohen Druck in der Pfortader. Kommen die Betroffenen frühzeitig genug, können wir schwerwiegende Verläufe von Lebererkrankungen rechtzeitig verhindern. Auch wenn wir die eigentliche Grunderkrankung nicht beheben können, erreichen wir so für Betroffene eine Verlängerung der Überlebenszeit und vor allem mehr Lebensqualität‘“, freuen sich der Gastroenterologe Praktiknjo und der Radiologe Köhler.

Doch auch auf die möglichen Nebenwirkungen weisen die beiden hin: So birgt der geschaffene Kurzschluss die Gefahr einer systemischen Ammoniakvergiftung. Die sogenannte Enzephalopathie betraf auch Christoph Holthaus, der sich mit Schrecken an eine plötzlich einsetzende Benommenheit und Verwirrtheit etwa eine Woche nach dem Eingriff zurückerinnert. Weil ihn seine Ärzte nach der Intervention entsprechend vor der Komplikation gewarnt hatten, ließ er sich notfallmäßig wieder ans UKM bringen. „Nach entsprechender Behandlung ist die Komplikation vollständig reversibel und mit einigen einfachen Maßnahmen kann vorgebeugt werden“, so die Ärzte.

Die Medizinische Klinik B bietet eine Spezialsprechstunde für Patientinnen und Patienten mit portaler Hypertension an und ermuntert auch niedergelassene Kolleginnen und Kollegen, in Frage kommende Patientinnen und Patienten frühzeitig vorzustellen. Denn nur 10 Prozent aller Patienten, die von einem TIPS profitieren würden, erhalten diesen auch. Christoph Holthaus ist einer von ihnen. Er kann seit dem letzten Herbst tatsächlich wieder ohne Einschränkung arbeiten.

Doreen Strzys: Mehr Selbstsicherheit und höhere Qualität in der Pflege

Doreen Strzys: Mehr Selbstsicherheit und höhere Qualität in der Pflege

Bild: Dass ihr Konzept für die Simulation in der Pflege nun auch anderen Pflegeschulen zur Verfügung steht, freut Alexianer-Lehrerin Doreen Strzys. Foto: Alexianer/Oelgemöller

Alexianer-Lehrerin Doreen Strzys veröffentlicht Buch zum Simulationsbasierten Lernen

Münster – Hohes Fachwissen, eine ausgeprägte Sozialkompetenz und das sichere Anwenden von praktischen Fertigkeiten sind in der Pflege elementar. Alle drei Aspekte sind Teil der generalistischen Pflegeausbildung. Im Alexianer Bildungszentrum Gesundheit und Soziales in Münster werden sie in Simulationsräumen zusammengebracht – in einem geschützten Raum, in dem Fehler erlaubt sind. Konzeptionell wird das Arbeiten im dritten Lernort, der Simulation, durch die Masterarbeit von Doreen Strzys gestützt. Inzwischen ist diese als Buch im Springer Verlag erschienen und dient so auch anderen Schulen als Leitfaden.

Ihre Masterarbeit mit dem Titel „Vom fachpraktischen Unterricht zur Simulation in der Pflege. Ein Konzept zum simulationsbasierten Lernen am Beispiel der perioperativen Pflege im Rahmen der generalistischen Pflegeausbildung“ ist eng mit der Arbeit und den Möglichkeiten im neuen Bildungszentrum der Alexianer am Dreieckshafen in Münster verknüpft. „Ich habe ein Konzept entwickelt, das wir in unseren neuen Räumen umsetzen können. Aus dem Regieraum können wir zum Beispiel beobachten, wie die Auszubildenden vorgehen und ihnen eine bestmögliche Rückmeldung geben“, erklärt Doreen Strzys. Die Möglichkeiten seien optimal, aber leider nicht selbstverständlich an deutschen Pflegeschulen. Dass nun auch andere Bildungseinrichtungen Zugang zu dem konzeptionellen Buch haben, erfreut Doreen Strzys deshalb umso mehr. „Und dass das, was ich mir in der Theorie überlegt habe, wirklich funktioniert, ist natürlich auch ein tolles Gefühl“, sagt sie.

Einen Verband wechseln, auf eine Blutung reagieren, einen Katheter legen und klar miteinander kommunizieren – die Fähigkeiten, die die Auszubildenden in der Pflege lernen, sind vielfältig. In der Simulation können sie theoretisch Gelerntes praktisch in einer realitätsnahen und geschützten Umgebung ausprobieren, bevor sie eigenständig Patienten oder Bewohner in Pflegeeinrichtungen versorgen. „Die Komplexität nimmt immer weiter zu, deshalb ist die Simulation eine wertvolle Möglichkeit der Vorbereitung für den Berufsalltag“, betont Doreen Strzys. Die Vorteile der Simulation kann sie klar benennen: „Mehr Selbstsicherheit bei den Auszubildenden und eine Qualitätssteigerung der pflegerischen Versorgung.“

Doreen Strzys hat an der FH Münster den Studiengang Bildung im Gesundheitswesen, Berufliche Fachrichtung Pflege im Master studiert. Ihre Masterarbeit wurde mit 1,0 bewertet. Im vergangenen Sommer hat sie dafür den Hochschulpreis der FH Münster für die beste Masterarbeit im Fachbereich erhalten. In diesem Zusammenhang erhielt sie die Möglichkeit, ihre Arbeit als Buch im Springer Verlag zu veröffentlichen.