Aug. 26, 2022 | Pressemitteilungen
Bild: Milch spenden und weitergeben, um die Entwicklung von Frühgeborenen möglichst optimal zu unterstützen (v.l.): Kinderernährungsexpertin Ulrike Och, Mutter Miriam Döring mit Tochter Morlin im Inkubator, Dr. Julia Sandkötter und Prof. Heymut Omran sowie Stationsleitung Kerstin Dzionsko und Mutter und Spenderin Kristina N. freuen sich über die Eröffnung der Frauenmilchspenderinnenbank am UKM. (Foto: UKM)
Muttermilch ist gerade für Frühgeborene und kranke Neugeborene die beste Wahl. Doch was, wenn die Milch der eigenen Mutter nicht ausreicht? In vielen Fällen kommt industrielle Nahrung zum Einsatz, wenngleich ein über 100 Jahre altes Konzept überlebenswichtig sein kann: Spenderinnenmilch. Nach einer Pilotphase hat das UKM jetzt eine eigene Frauenmilchspenderinnenbank etabliert – und die bisherigen Erfahrungen zeigen, dass alle Frühgeborenen unter 1500 Gramm am UKM ab sofort ausschließlich mit Spenderinnenmilch versorgt werden können.
Münster (ukm/maz) – Es ist kurz vor Mittag auf der Frühgeborenen-Station des UKM (Universitätsklinikum Münster), die kleine, gerade mal wenige hundert Gramm schwere Morlin wirkt zufrieden in ihrem warmen Inkubator, nachdem sie gerade über die Magensonde einige Milliliter Muttermilch erhalten hat. Doch es ist nicht die Milch ihrer eigenen Mutter, die selbst kaum Milch produziert hat – sondern die Milch einer anderen jungen Mutter. Denn Muttermilch ist für ein extremes Frühchen wie Morlin, die in der 25. Schwangerschaftswoche geboren wurde, besonders wichtig. Deshalb zögerte Miriam Döring auch keinen Moment, als sie gefragt wurde, ob ihre Tochter mit der Milch aus der neu eingerichteten Frauenmilchspenderinnenbank am UKM ernährt werden kann. „Es ist wissenschaftlich belegt, dass Spenderinnenmilch nach der Milch der eigenen Mutter die zweitbeste Nahrung ist und bei Frühgeborenen oder kranken Neugeborenen kann das sogar überlebenswichtig sein“, erklärt Dr. Julia Sandkötter, Leiterin der Neonatologie am UKM. „Wir reduzieren mit der Gabe von Spenderinnenmilch die Häufigkeit einer schwerwiegenden Komplikation des Darmes, der nekrotisierenden Enterokolitis.“
So plausibel das Konzept klingt: Frauenmilchspenderinnenbanken sind rar gesät. In Deutschland sind es laut der Frauenmilchbank-Initiative e.V. gerade mal knapp drei Dutzend Spenderinnenbanken – denen über 200 Perinatalzentren, die Frühgeborene behandeln, gegenüberstehen. In NRW haben lediglich die Uniklinik Essen, eine Klinik in Detmold und das Klinikum Dortmund eine Frauenmilchspenderinnenbank. In Münster ist nach den Erfahrungen der Pilotphase seit Anfang des Jahres die Bereitschaft und Akzeptanz am UKM erfreulich groß. Neben zahlreichen Spenderinnen habe bisher keine einzige Mutter das Angebot, ihr Kind mit fremder Milch zu ernähren, abgelehnt. „Wenn die Situation so bleibt – und davon gehen wir aus –, können wir am UKM zukünftig alle Frühchen bis 1500 Gramm und kranke Neugeborene mit Muttermilch versorgen“, zeigt sich Prof. Heymut Omran, Direktor der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin am UKM, mit dem Start zufrieden.
Spenderin kann jede Mutter werden, die ihr Kind am UKM entbunden hat, denn von ihr liegen nicht nur alle gesundheitlichen Daten vor. „Wir haben bei unseren eigenen Patientinnen auch sichergestellt, dass eine hygienische Einweisung erfolgt ist“, so Omran. Nach dem Abpumpen in der Klinik oder später zuhause, geht die Milch an die Milchküche des UKM, wird dort getestet und eingefroren. So wird gewährleistet, dass ein Frühgeborenes immer von der gleichen Spenderin Milch erhält – wie zum Beispiel von Kristina N., deren Kind in der 28. Schwangerschaftswoche auf die Welt kam. In den ersten Lebenstagen profitierte es selbst von Spenderinnenmilch, bis nach dem Stress der zu frühen Geburt wiederum der eigene Milchspendereflex der Mutter einsetzte – und sich dann als sehr ausgeprägt erwies. „Als ich gefragt wurde, ob ich bereit wäre, zu spenden, wollte ich sofort etwas zurückgeben“, erzählt die junge Frau. Anfangs spendetet sie 350 Milliliter, nach nur kurzer Zeit waren es bereits 1,2 Liter pro Tag, von dem andere Frühgeborene profitieren.
Die Zuordnung der Milch erfolgt übrigens anonym, weshalb sich Miriam Döring, die mittlerweile mit ihrer Tochter zuhause ist, mit der Spenderin zwar nie persönlich austauschen konnte. „Aber es war und ist so wertvoll für Morlin und andere Frühchen“, sagt sie voller Dank für das altruistisch motivierte Handeln anderer Mütter. „Und auch wenn es sich im allerersten Moment etwas komisch angefühlt hat mit der fremden Milch: Natürlich möchte jede Mutter das Beste für ihr Kind!“
Aug. 24, 2022 | Gesundheit
Bild: An stehenden Gewässern lauern oft besonders viele Mücken. Geeignete Repellentien können sie vom Zustechen abhalten. Foto: djd/Anti Brumm Sun/ImageSource
Gefährliche tropische Arten breiten sich zunehmend auch in Deutschland aus
(djd) – Der Sommer 2022 hat es wieder deutlich gezeigt: In Deutschland wird es durch den Klimawandel immer heißer. Was uns Menschen Sorgen macht, gefällt manchen Tierarten dagegen ganz gut. So erhöhen die steigenden Temperaturen hierzulande die Überlebenschancen bisher nur in den Tropen verbreiteter Mückenarten – etwa der Asiatischen Tigermücke oder der Japanischen Buschmücke. Zusätzlich erlauben sie, dass tropische Krankheitserreger wie das West-Nil-Virus mittlerweile in heimischen Mückenarten überwintern können. In den östlichen Bundesländern kam es dadurch in den letzten Jahren wiederholt zu Krankheitsfällen.
Zecken: Repellentien können die Blutsauger abhalten
Zecken profitieren ebenfalls von den milderen Temperaturen: Sie können im Jahresverlauf länger aktiv sein und besser überwintern. Und auch hier erobern neue Arten Deutschland: Die ursprünglich in Norditalien, Österreich und Ungarn heimische Auwaldzecke, die Menschen mit Rickettsien-Bakterien und FSME-Viren infizieren kann, breitet sich immer weiter aus. Und von Zugvögeln aus den Tropen eingeschleppte Hyalomma-Zecken, Überträger des Krim-Kongo-Fiebers, können jetzt länger überleben und nach Wirten suchen. Es wird deshalb auch in Deutschland immer wichtiger, sich vor Mücken und Zecken zu schützen. Eine effektive Möglichkeit ist die Verwendung von Repellentien wie Anti Brumm Forte aus der Apotheke. Es hält die gefährlichen Parasiten effektiv auf Abstand, ohne sie zu vergiften – Mücken bis zu sechs, Zecken bis zu fünf Stunden. Der enthaltene Wirkstoff DEET gilt als Standard unter den Insektenschutzmitteln und wird von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) auch für Tropenreisen empfohlen. In einem aktuellen Test hat das Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin in Hamburg dem Produkt die Fernhaltewirkung von Mücken bestätigt.
Mehr Tipps gegen Mücken und Zecken
Zusätzlich können weitere sinnvolle Schutzmaßnahmen vor unerwünschten Blutsaugern schützen – Tipps gibt es auch unter www.antibrumm.de: Langärmelige Oberteile und lange Hosen aus hellen, festen Stoffen bewahren die Haut vor Stichen und erleichtern das Auffinden von krabbelnden Zecken. Im eigenen Garten sollte man stehende Gewässer wie Regentonnen oder Teiche vermeiden, in denen Mücken ihre Eier ablegen. Gegen Zecken kann es helfen, Unterholz zu entfernen und den Rasen kurz zu halten. Bei starker Mückenbelastung ist es außerdem ratsam, Fliegengitter an Fenstern und Türen anzubringen.
Aug. 20, 2022 | Gesundheit
Bild: Chronischer Husten, Auswurf und Atemnot sind typische Symptome einer COPD. Eine frühzeitige Behandlung kann den Verlauf bremsen. Foto: djd/Chiesi
Mit geeigneten Therapien lässt sich die chronische Lungenerkrankung ausbremsen
(djd) – Schon bei kleinen körperlichen Anstrengungen geht die Puste aus, morgens kommt es regelmäßig zu Hustenanfällen und Auswurf, die Brust fühlt sich eng an oder es giemt und rasselt beim Ausatmen: Solche Symptome können auf eine chronisch-obstruktive Lungenerkrankung – kurz COPD – hinweisen. Obstruktiv bedeutet „hemmend“ oder „einengend“ und ist das Hauptmerkmal der Krankheit, denn die Atemwege sind dauerhaft entzündet und/oder verengt, sodass die Atmung erschwert wird. Rund drei Millionen Menschen in Deutschland leiden darunter, meist wird die Diagnose im Alter von über 60 Jahren gestellt.
Hauptrisikofaktor: Rauchen
Die Krankheit COPD umfasst sowohl die chronisch-obstruktive Bronchitis als auch das Lungen-Emphysem. Bei der chronisch-obstruktiven Bronchitis zerstört eine Entzündung unter anderem die Flimmerhärchen, die für die Selbstreinigung der Atemwege zuständig sind. Schleim kann nicht mehr abtransportiert werden, es kommt zu Husten und Infektionen. Bei einem Lungen-Emphysem werden die Lungenbläschen und kleinsten Atemwege geschädigt, verbrauchte Luft kann nicht mehr richtig ausgeatmet werden, dauerhafte Atemnot und eine überblähte Lunge sind die Folge. Der größte Risikofaktor für eine COPD ist das Rauchen, aber auch Luftschadstoffe, Vererbung oder Atemwegserkrankungen in der Kindheit können eine Rolle spielen. Die Krankheit ist nicht heilbar und schreitet meist voran, dabei kann es zu Krankheitsschüben (Exazerbationen) kommen. Eine COPD lässt sich behandeln, in vielen Fällen lassen sich Symptome lindern und Krankheitsfolgen abmildern. Zu den Behandlungsmaßnahmen gehören neben Medikamenten auch ein Rauchstopp, regelmäßige Bewegung, Ernährungsberatung, Atemtherapien oder Krankengymnastik.
Bei Anzeichen früh zum Arzt gehen
Wer bei sich Anzeichen für eine mögliche COPD feststellt, sollte möglichst zeitig einen Arzt aufsuchen. Das fällt manchen Betroffenen schwer: „Raucher haben oft Angst, stigmatisiert zu werden und auch vor der Aufforderung, ihr Laster doch endlich aufzugeben“, erklärt dazu Dr. Christoph Maas, Medical Director bei Chiesi Deutschland. „Aber das kann kein Grund sein, die Ärztin oder den Arzt zu meiden, denn eine frühzeitige Diagnose ermöglicht eine individuell angepasste Therapie. Auch können für das schwierige Thema Tabakentwöhnung Lösungsansätze im Dialog gefunden werden. COPD kann behandelt werden, der erste Schritt ist aber die Diagnose.“ Neben einer konsequenten Therapie sind auch zuverlässige Informationen hilfreich: Unter copd-experte.de finden sich viele Fakten, Tipps und Hinweise, die es Erkrankten leichter machen können, mit der Krankheit zu leben und den Alltag möglichst unbeschwert zu gestalten.
Aug. 19, 2022 | Pressemitteilungen
Bild: Robotik-Experte Dr. Jens Peter Hölzen wird wie bei der Premiere 2019 auch dieses Mal wieder durch die Lange Nacht der Robotik führen. (Foto: UKM)
Eine Weintraube nicht nur filigran schälen, sondern auch wieder zusammennähen, und Kuscheltiere operieren: All das und vieles mehr gibt es bei der „Langen Nacht der Robotik“ am 26. August ab 16 Uhr am UKM zu sehen. Und nicht nur das: Kleine und große Besucherinnen und Besucher dürfen bei der Veranstaltung in der Chirurgie auch selbst die eigenen feinmotorischen Fähigkeiten austesten. Parallel können sich Interessierte über die minimal-invasive Roboter-assistierte Chirurgie zum Beispiel bei Krebserkrankungen informieren.
Münster (ukm/aw) – Die „Lange Nacht der Robotik“ geht nach dem großen Erfolg im Jahr 2019 in eine zweite Runde. Am Freitag, 26. August, präsentiert die Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Transplantationschirurgie am UKM (Universitätsklinikum Münster) zwischen 16.00 und 22.00 Uhr der Öffentlichkeit im Hörsaal an der Waldeyerstraße einen Hightech-Operationsroboter mit mehreren Konsolen und einem Simulator. Durch das Programm führt Robotik-Experte Dr. Jens Peter Hölzen. Die Veranstaltung richtet sich ausdrücklich auch an Familien mit Kindern. An einem vollständigen daVinci Xi-System® werden zum Beispiel unblutige live-Vorführungen von Operationen am Kuscheltieren zu sehen sein. Die UKM-Experten demonstrieren die Präzision dieser Technologie unter anderem an einer geschälten Weintraube, die anschließend wieder zusammengenäht wird. „Wir werden erneut mit vielen spielerischen Demonstrationen unsere Besucher zum Staunen bringen!“, freut sich Hölzen auf die Veranstaltung, die angesichts der Pandemie einem besonderen Hygiene-Konzept unterliegt. Mit ausreichend Abstand und gestaffelten Time-Slots bekommen Interessierte die Gelegenheit, selbst einmal den Roboter unter Anleitung zu steuern. An einer weiteren Roboter-Konsole können die Gäste am daVinci®-Simulator üben und sich in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden beweisen. Kleine Operationen können in der Simulation selbst durchgeführt werden.

Bild: Kinder und Erwachsene können bei der Langen Nacht der Robotik am 26. August am UKM auch einmal selbst operieren. (Archivbild 2019)
Dazu gibt es Kurzvorträge zum Thema. Denn so sehr der Spaß bei der Veranstaltung im Vordergrund stehen soll – auch ernste Themen stehen bei der „Langen Nacht“ im Fokus. „Als begleitende Veranstaltung des ‚Krebstag Westfalen‘ am 27. August, also einen Tag später, gewinnt die ‚Lange Nacht der Robotik‘ sicher auch noch eine ganz andere Bedeutung. Denn gerade in der Krebsmedizin führen wir an unserem Zentrum für Robotische Chirurgie viele Operationen zum Beispiel an Speiseröhre, Leber und Bauchspeicheldrüse mit hochpräzisen Robotern durch, die genauer sind, als es ein Chirurg alleine kann“, weiß Univ.-Prof. Andreas Pascher, Direktor der Klinik für Allgemein-, Viszeral, und Transplantationschirurgie am UKM.
Eine Anmeldung zur Veranstaltung ist nicht notwendig. Eine persönliche Video-Einladung von Robotik-Experte Dr. Jens Peter Hölzen sowie alle weiteren Informationen und die genauen Zugangsregelungen (Testnachweis und Maskenpflicht) unter www.ukm.de/lange-nacht-der-robotik.
Lange Nacht der Robotik
Freitag, 26. August 2022 / 16.00 – 22.00 Uhr
Hörsaal Chirurgie, Waldeyerstr. 1, 48149 Münster
Eine Anmeldung zur Veranstaltung ist nicht notwendig.

Bild: Mit vier Armen gleichzeitig: Auch Kuscheltiere werden am 26. August in der Chirurgie mit dem Vinci®-Roboter operiert. (Archivbild 2019)
Aug. 17, 2022 | Gesundheit
Bild: Schnell und einfach: Das E-Rezept kommt entweder als ausgedruckter QR-Code oder aufs Smartphone – und kann direkt eingelöst werden. Foto: djd/Linda/Getty Images/Jinli Guo
Was Patienten nun darüber wissen sollten
(djd) – Es wurde lange angekündigt und immer wieder verschoben. Seit Sommer 2021 wird es nun in der Fokusregion Berlin/Brandenburg getestet und seit dem 1. Dezember 2021 auch bundesweit – die Rede ist vom E-Rezept. Noch läuft das Ganze etwas zögerlich: „Etwa 90.000 bis 100.000 E-Rezepte sind bundesweit erst eingelöst worden“, weiß Linda Apotheker Steve Minde aus Osterode. Daher ist die Testphase verlängert worden, damit Praxen, Apotheken, Krankenkassen und Softwareanbieter weitere Erfahrungen sammeln können. Doch noch dieses Jahr geht es flächendeckend an den Start. „Es ist zwar nicht verpflichtend“, so der Experte, „aber es soll vermehrt Anreize für Ärzte geben, E-Rezepte auszustellen.“
QR-Code statt rosa Zettel
Für Patienten bedeutet das, dass sie statt des bisher üblichen rosa Zettels in der ärztlichen Praxis einen ausgedruckten QR-Code bekommen. Der enthält alle relevanten Daten über Patient, Versicherung und Medikation. „Damit geht der Betreffende dann in die Apotheke, wo der Code gescannt wird“, erklärt der Apotheker. „Anschließend kann das Rezept teilweise oder vollständig eingelöst werden.“ Das ist von Vorteil, denn bisher konnte man Rezepte nur komplett einlösen – was sich oft als lästig erwies, wenn beispielsweise ein Artikel nicht vorrätig war. Zudem ist das E-Rezept weniger fehleranfällig. Bis sich es sich überall durchgesetzt hat, wird es wohl noch etwas Zeit brauchen, doch in allen Linda Apotheken beispielsweise ist es bereits jetzt einlösbar, unter www.linda.de sind Standorte in Wohnortnähe zu finden. Derzeit ist es nicht notwendig, dass die Patienten für das E-Rezept ein Smartphone besitzen. Langfristig ist es aber das Ziel, den QR-Code mit allen Daten per Mail oder SMS aufs Handy zu senden. So soll die Zettelwirtschaft auch aus Nachhaltigkeitsgründen nach und nach abgeschafft werden.
Schnellere Abwicklung, mehr Beratung
Die Datensicherheit ist dabei immer gewährleistet, da alle Informationen sorgfältig verschlüsselt sind. Vor Ort bringt das E-Rezept ein weiteres Plus – und zwar, dass die Abwicklung der Rezepteinlösung schneller geht und man nicht mehr lange warten muss, während der Apotheker in seinem System sucht. „Das gibt uns mehr Zeit für eine fachkundige Beratung“, meint Steve Minde. Denn der zwischenmenschliche Kontakt soll durch die Digitalisierung nicht auf der Strecke bleiben.