Mai 30, 2025 | Pressemitteilungen
Bild: Professor Dr. Dirk Domagk wird neuer Chefarzt im Clemenshospital. Foto © by Clemenshospital
Münster – Professor Dr. Dirk Domagk tritt zum Jahreswechsel die Nachfolge von Priv.-Doz. Dr. Ulrich Peitz in der Klinik für Gastroenterologie an, der schrittweise in den wohlverdienten Ruhestand geht. Der 55-Jährige war zuvor im Josephs-Hospital in Warendorf tätig und leitete dort chefärztlich den Bereich Innere Medizin mit dem Schwerpunkt Gastroenterologie. Forschend ist er an der Universität Münster aktiv. „Mit Professor Domagk haben wir einen hervorragenden Mediziner für uns gewonnen, der ein international geschätzter Experte auf seinem Gebiet ist“, so Maik Büscher, Regionalgeschäftsführer der Alexianer Misericordia GmbH und Geschäftsführer des Clemenshospitals. Domagk erhielt sowohl von der US-amerikanischen (ASGE) als auch von der europäischen endoskopischen Fachgesellschaft (ESGE) für seine klinischen und wissenschaftlichen Leistungen den Ehrentitel Fellow. „Wir stärken damit unsere moderne und kürzlich eröffnete Endoskopie und gewinnen einen hochqualifizierten Nachfolger für die Gastroenterologie“, erklärt Maik Büscher.
Domagk legt besonderen Fokus auf die diagnostische und therapeutische Endoskopie und engagiert sich leidenschaftlich für die Ausbildung junger Mediziner. Der gebürtige Göttinger, der seit fast 30 Jahren in Münster lebt, forscht und arbeitet weiterhin an verschiedenen Schwerpunkten, wie etwa der Weiterentwicklung endoskopischer und endosonographischer Verfahren. Er folgt auf Dr. Ulrich Peitz, der das Clemenshospital nach 19 Jahren als Chefarzt verlässt. „Wir sind froh Dr. Peitz über seinen Ruhestand hinaus für die Ausbildung in hochspezialisierten Verfahren gewonnen zu haben und sind ihm dankbar für sein hohes Engagement und den Aufbau der Klinik für Gastroenterologie.“ so Büscher. „Dr. Peitz hat die Gastroenterologie in Münster positiv geprägt und unzähligen Menschen medizinisch hochkompetent geholfen. Mit Professor Domagk ist es gelungen, einen renommierten Chefarzt zu finden, der mit seiner menschlichen und fachlichen Exzellenz perfekt zum onkologischen Schwerpunkt des Clemenshospitals passt“, ergänzt Björn Hoffmann, Alexianer Verbundgeschäftsführer Westfalen. Das Clemenshospital ist ein Krankenhaus der Alexianer-Gruppe.
Apr. 29, 2025 | Pressemitteilungen
Bild: Toni Kroos sprach mit Eltern, lachte mit Kindern am Krankenbett und im Therapieraum, verteilte Spielsachen an die kleinen Patientinnen und Patienten und zeigte, wie sehr ihm das Schicksal von Familien schwerkranker Kinder am Herzen liegt. (© Foto by Meike Reiners)
Münster – Seit 2021 unterstützt die Toni Kroos Stiftung die kinderneurologische Frührehabilitation im Clemenshospital Münster – ein Krankenhaus der Alexianer. Die besondere Station der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin wurde gestern vom Stifter und Ex-Fußballprofi persönlich besucht. Toni Kroos sprach mit Eltern, lachte mit Kindern am Krankenbett und im Therapieraum, verteilte Spielsachen und zeigte, wie sehr ihm das Schicksal schwerkranker Familien am Herzen liegt. „Meinen Kindern zu Hause, meiner Frau und mir geht es glücklicherweise sehr gut, aber es gibt viele, bei denen es nicht so ist. Da muss man einfach helfen. Dafür habe ich meine Stiftung gegründet“, sagte er. „Wenn es mir gelingt, mit einem Besuch viele Kinder glücklich zu machen, dann sollte ich das auch tun. Mir persönlich bedeuten Momente wie diese sehr viel.“
Der Besuch hinterließ bleibenden Eindruck: „Toni Kroos ist sehr empathisch, sucht den direkten Kontakt mit den Kindern, ihren Familien und auch mit uns Ärzten und Pflegenden. Das gibt allen Kraft und positive Energie. Für sein Engagement und das seiner Stiftung sind wir von Herzen dankbar“, so Dr. Otfried Debus, Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin.
„Das ist ein verspäteter Aprilscherz, oder?“, so reagierte Michael auf die Nachricht, dass seine Familie Toni Kroos treffen würde. Jonna, die Tochter von Lisa und Michael Klein, kam am 27. April als Frühchen zur Welt. „Auch wenn Jonnas Start ins Leben nicht leicht ist – dass er sich Zeit für sie und für uns genommen hat, finden wir ganz besonders. Wahrscheinlich wollte Jonna schnell auf die Welt, um das Treffen nicht zu verpassen“, sagt Jonnas Mama Lisa. Insgesamt traf der Stifter an diesem Tag rund 25 Kinder und ihre Familien.
Die Stiftung hat bereits zahlreiche Projekte im Clemenshospital gefördert, Veranstaltungen organisiert und hilft Familien auch nach dem Klinikaufenthalt. Während seines Besuchs besichtigte Toni Kroos auch das von seiner Stiftung mit 400.000 Euro unterstützte Pelikanhaus – ein Ort der Geborgenheit für Eltern und Geschwister schwerkranker Kinder in direkter Kliniknähe. „Der tatsächliche Nutzen ist enorm. Es ist schön zu sehen, was daraus geworden ist“, so sein Fazit.
„Die Spenden der Toni Kroos Stiftung schaffen wertvolle Angebote, besondere Therapien und schenken Kindern sowie ihren Angehörigen in herausfordernden Zeiten Momente des Durchatmens. Solche Augenblicke bleiben – und machen im Klinikalltag den Unterschied. Der Überraschungsbesuch wird uns allen lange in Erinnerung bleiben“, sagt Sabrina Schulz vom Fundraising-Team. In enger Zusammenarbeit mit dem Team rund um Jessica und Toni Kroos sind bereits weitere Projekte geplant.
Apr. 17, 2025 | Pressemitteilungen
Bild: Haben sich für die Zusammenarbeit im Brustkrebszentrum UKM I Clemenshospital stark gemacht: (vorne) Dr. Isabel Radke, (Mitte, v.l.) Priv.-Doz. Dr. Rüdiger Liersch, Dr. Joke Tio, Univ.-Prof. Dr. Alex Friedrich, (hinten, v.l.) Dr. Carl Opitz, Dr. Christian von Klitzing. (© Foto by UKM/Kochinke)
Im neuen Brustkrebs-Zentrum UKM I Clemenshospital arbeiten verschiedene Spezialistinnen und Spezialisten des Universitätsklinikums Münster und des Clemenshospitals ab sofort kooperativ zusammen. Von den gemeinsam abgestimmten und sich ergänzenden Versorgungskonzepten profitieren betroffene Patientinnen und Patienten in beiden Häusern.
UKM und Clemenshospital bündeln Kräfte für optimale Versorgung bei Brustkrebs
Münster (ukm/lie) – Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen: Jede achte Frau in Deutschland erkrankt im Laufe ihres Lebens daran. Aber auch Männer können betroffen sein. „Die Diagnose ist für die Patientinnen und Patienten ein einschneidendes Ereignis. Umso wichtiger ist für die Betroffenen das Wissen, dass ihnen eine bestmögliche medizinische Versorgung zur Verfügung steht“, betont Dr. Joke Tio, Leiterin des Brustkrebszentrums UKM | Clemenshospital.
Für das neue kooperative Zentrum wurden in den vergangenen Monaten von zahlreichen Beteiligten der zertifizierten Brustzentren des WTZ (Westdeutsches Tumorzentrum) Münster am UKM (Universitätsklinikum Münster) und des Clemenshospitals aufeinander abgestimmte und sich ergänzende Versorgungskonzepte erarbeitet. „Der Bedarf an professioneller Begleitung im Ernstfall ist ungebrochen hoch und beide Häuser bringen langjährige Erfahrung mit. Unter der Koordination von Dr. Joke Tio übernimmt ein erfahrenes und hochkompetentes Team die medizinische Versorgung der Patientinnen und Patienten“, sagt Dr. Christian von Klitzing, Sprecher der Hauptgeschäftsführung der Alexianer. „Wir freuen uns sehr, dass dieser Brückenschlag zwischen dem UKM und den Alexianern als Trägern des Clemenshospitals nun in die Tat umgesetzt wird.“
Ein zentrales Element der Zusammenarbeit ist die gemeinsame Tumorkonferenz, in der die Spezialistinnen und Spezialisten beider Häuser und unterschiedlicher Fachbereiche wie Onkologie, Radiologie, Strahlentherapie, Pathologie und Senologie individuelle Therapieentscheidungen für die Betroffenen diskutieren. Zudem kann das gesamte Spektrum der plastisch-rekonstruktiven Mammachirurgie angeboten werden. Weiterhin wird im Rahmen der Kooperation das universitäre Studienangebot ausgebaut, um mehr Patientinnen und Patienten den Zugang zu innovativen Therapien zu ermöglichen.
Die Netzkoordination im neuen kooperativen Brustkrebszentrum übernimmt Dr. Joke Tio, die im Zentrum zusammen mit Dr. Isabel Radke und Dr. Carl Opitz tätig ist. „Mit den aufeinander abgestimmten Versorgungskonzepten bündeln wir in dieser Kooperation die Expertise beider Standorte, um Patientinnen und Patienten mit Brustkrebs in Münster eine umfassende und wohnortnahe Versorgung auf höchstem medizinischem Niveau zu bieten. Deshalb ist es uns auch wichtig, das im nächsten Schritt von der Ärztekammer Westfalen-Lippe durch die Zertifizierung nach ÄKzert® bestätigen zu lassen. Trägerübergreifende Zertifizierungen werden die Zukunft sein“, hebt Univ.-Prof. Dr. Alex Friedrich, Ärztlicher Direktor des UKM, hervor. Und Priv.-Doz. Dr. Rüdiger Liersch, Ärztlicher Direktor des Clemenshospitals und Leiter der Münsteraner Allianz gegen Krebs (MAgKs) unterstreicht: „Die enge Zusammenarbeit unserer beiden Standorte schafft zusätzliche Möglichkeiten für spezialisierte Behandlungsangebote – etwa durch den Einsatz moderner Operationsverfahren oder den Zugang zu innovativen Studien. So stärken wir die Qualität der Versorgung und verbessern zugleich die Perspektiven der Betroffenen.“
Feb. 20, 2025 | Pressemitteilungen
Bild: Dr. Christoph Hoppenheit, Kaufmännischer Direktor des UKM, freut sich zusammen mit Martina Kreimann und Christine Westphal von den Kommunalen Stiftungen Münster über den großen Spendenzuwachs durch die UKM-Mitarbeitenden. (© Foto by UKM/Ibrahim)
Münster (ukm/ae) – Die Restcent-Spende am UKM ist seit vielen Jahren nicht mehr wegzudenken: Zahlreiche Mitarbeitende spenden jeden Monat den Cent-Betrag ihres monatlichen Gehalts für die Mitmachkinder der Stiftung Bürgerwaisenhaus aus Münster. Was zunächst nach einem kleinen Betrag klingt, addiert sich über das Jahr durch die vielen Spenderinnen und Spender zu einer großen Summe. So kamen im vergangenen Jahr insgesamt rund 28.000 Euro zusammen. Neben der Restcent-Spende trugen erstmals auch Einnahmen aus dem Sommerfest und dem Weihnachtsessen der Mitarbeitenden zur Gesamtspendensumme bei, deren Kartenpreis den Mitmachkindern zu Gute kam.
„Wir sind stolz, die Mitmachkinder mit Hilfe unserer Mitarbeitenden bereits seit vielen Jahren unterstützen zu können. Besonders erfreulich ist, dass sich in diesem Jahr erneut viele Beschäftigte für die Restcent-Spende entschieden haben“, betont Dr. Christoph Hoppenheit, Kaufmännischer Direktor des UKM.
Die Stiftung fördert mit ihrer Arbeit Kinder und Jugendliche aus Familien mit hohem Armutsrisiko. Mit Hilfe der Spendengelder können diese individuell unterstützt werden und Bildungs- sowie Freizeitangebote nutzen. Die Heranwachsenden erhalten so die Möglichkeit, beispielsweise ein Instrument zu erlernen oder einer Sportart nachzugehen. Zusätzlich stehen ihnen ehrenamtliche Mitmachpatinnen und -paten zur Seite, die regelmäßig gemeinsame Aktivitäten organisieren. „Mit dem UKM haben wir einen langjährigen, engagierten Partner an unserer Seite. Es ist schön zu erleben, wie die Mitarbeitenden des UKM die Mitmachkinder durch Spenden aber auch durch Einladungen zu spannenden Aktionen unterstützen. Dafür sind wir sehr dankbar.“, sagt Martina Kreimann von den Mitmachkindern der Stiftung Bürgerwaisenhaus.
Auch in diesem Jahr können die UKM-Mitarbeitenden wieder den Betrag der Nachkommastelle auf ihrer Gehaltsabrechnung spenden und damit die Mitmachkinder unterstützen.
Dez. 13, 2024 | Pressemitteilungen
Bild: Vertreterinnen und Vertreter der Johanniter, Lebenshilfe Münster, LichtBlick Seniorenhilfe sowie des Universitätsklinikums Münster freuen sich gemeinsam über die vielen Spenden, die im Rahmen der Wünschebaum-Aktion am Donnerstag im UKM überreicht wurden. Foto (UKM/Wibberg)
Nach dem Erfolg im vergangenen Jahr fand am UKM im Dezember erneut die Wünschebaum-Aktion zugunsten hilfsbedürftiger Menschen statt. An diesmal drei Standorten konnten Mitarbeitende Wunschzettel von den Bäumen nehmen, um sozialen Einrichtungen und Einzelpersonen in der Weihnachtszeit eine Freude zu bereiten. Zum Abschluss der Aktion wurden jetzt die zahlreichen Sach- und Geldspenden an die teilnehmenden Einrichtungen überreicht.
Wünschebaum-Aktion: Gemeinsam Freude schenken
Münster (ukm/lw) – Hilfsbedürftigen Menschen eine Freude zu bereiten oder sie zu unterstützen – das war auch in diesem Jahr wieder das Ziel des UKM-Wünschebaums. Bereits das zweite Jahr in Folge konnten sich Patientinnen und Patienten, Mitarbeitende sowie Besucherinnen und Besucher zur Weihnachtszeit für Menschen mit Behinderung, von Altersarmut betroffene Seniorinnen und Senioren oder Wohnungslose engagieren. Wer helfen wollte, suchte sich einen Zettel vom Baum aus und erfüllte den Wunsch – entweder in Form einer Geldspende oder als Geschenk, das schön verpackt wieder zum Baum gebracht wurde. Anders als im Vorjahr, standen in diesem Jahr aber mehrere der geschmückten Bäume im UKM (Universitätsklinikum Münster): am Eingang der Verwaltung, im Foyer der Zahnklinik und in der Cafeteria. „Mit den drei Standorten gab es in diesem Jahr gleich mehrere Anlaufstellen und verkürzte Wege, um noch mehr Menschen am UKM mit der Aktion zu erreichen. Das ist uns gelungen, so dass wir dank des umfassenden Engagements aller Beteiligten auch in diesem Jahr wieder viele hilfsbedürftige Menschen in der Weihnachtszeit unterstützen können“, freut sich Dr. Christoph Hoppenheit, kaufmännischer Direktor und stellvertretender Vorstandsvorsitzender des UKM.
Über gut zwei Wochen wurden auf diesem Weg zahlreiche Wünsche erfüllt, die nun über die lokalen Institutionen „Wohnungslosen-Winterhilfe“ der Johanniter, „LichtBlick Seniorenhilfe“ und „Lebenshilfe Münster“ den hilfsbedürftigen Menschen zugutekommen. Insbesondere zur Weihnachtszeit sorgen diese dafür, Menschen in prekären Lebenslagen eine besondere Freude zu bereiten und sie in der kalten Jahreszeit zu unterstützen.
Die Johanniter freuen sich über Geldspenden für ihre mobile Hilfe, die an verschiedenen Orten in Münster Bedürftige mit heißen Getränken, warmen Suppen und Winterschlafsäcken versorgt. Der Verein „LichtBlick Seniorenhilfe“ hat Geschenkideen für ältere Menschen vorgeschlagen, die von Altersarmut betroffen sind. Seniorinnen und Senioren können sich nun wieder über praktische und herzliche Geschenke wie Wärmflaschen, Schuhanzieher oder kleine Tischweihnachtsbäume freuen. Die „Lebenshilfe Münster“ begleitet Menschen mit Behinderung in betreuten Wohnprojekten oder im eigenen Zuhause. Menschen aus diesen Projekten haben konkrete kleine Wünsche geäußert, die am Wünschebaum hingen und die nun bei einer Weihnachtsfeier erfüllt werden.
Am Donnerstag fand die Aktion mit der Übergabe der Geschenke und Spenden an die beteiligten Einrichtungen ihren Abschluss. Zur nächsten Weihnachtszeit aber sollen die Wünschebäume wieder ans UKM zurückkehren.