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Clemenshospital lotst auch Kinder und Jugendliche durch den Haupteingang

Clemenshospital lotst auch Kinder und Jugendliche durch den Haupteingang

Bild: Dr. Katja Masjosthusmann (r.), Oberärztin der Klinik für Kinder- und Jugend-medizin – Allgemeine Pädiatrie, und Dr. Daniela Kiski, Oberärztin der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin – Pädiatrische Kardiologie, sensibilisieren für die Gefahren einer Grippe bei Kindern (Foto © by UKM).

Münster – Ab Montag, 22. September, nutzen ausnahmslos alle Patienten – ob klein oder groß – den Haupteingang des Clemenshospitals.

Der KV-Bereitschaftsdienst der niedergelassenen Kinderärzte in den Räumen des Clemenshospitals ist dann ausschließlich über den Haupteingang erreichbar. Ein Zugang über den ehemaligen Eingang hinter dem Clemenshospital ist nicht mehr möglich. In den neuen Räumlichkeiten sind weiterhin die niedergelassenen Kinderärztinnen und -ärzte der örtlichen Praxen Ansprechpartner für Akutfälle außerhalb der Öffnungszeiten der Praxen für Kinder und Jugendliche.

Auch die stationäre Aufnahme und die Notfallambulanz der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin ziehen zur gleichen Zeit um. Zentraler Anlaufpunkt wird damit das Erdgeschoss des Clemenshospitals. Dort sind zukünftig alle Ansprechpartner in unmittelbarer räumlicher Nähe zueinander erreichbar.

Die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte des KV-Bereitschaftsdienstes sehen in dem Umzug Vorteile: „Der Kontakt zu den Kolleginnen und Kollegen des Clemenshospitals ist direkter und Angebote des Krankenhauses sind besser nutzbar“, sagt Dr. Rudolf Ernst, stellvertretender Bezirksstellenleiter der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe in Münster. „Ob der Weg in die neue KV-Bereitschaftsdienstpraxis überhaupt notwendig ist“, ergänzt der Kinder- und Jugendarzt, „sollte jedoch vorab durch einen Anruf bei der Service-Rufnummer 116 117 geklärt werden.“

Dr. Ernst erläutert: „Unter dieser kostenfrei erreichbaren Telefonnummer nimmt zunächst medizinisch geschultes Personal eine fundierte Ersteinschätzung vor. Die Mitarbeitenden können so die Behandlungsdringlichkeit und die Notwendigkeit einer Untersuchung in der KV-Bereitschaftsdienstpraxis ermitteln. In vielen Fällen kann der Besuch der KV-Bereitschaftsdienstpraxis durch ein Gespräch mit einem Arzt per Videotelefonie entfallen. Die Mitarbeitenden der 116 117 übernehmen die Koordination für eine solche Videosprechstunde.“ Die 116 117 ist alternativ auch unter www.116117.de oder via App erreichbar (siehe „INFO: Patientenservice 116 117“).

Auch Dr. Georg Hülskamp, Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin im Clemenshospital, gewinnt der neuen Situation viel Positives ab: „Falls doch mal jemand anders als geplant versorgt werden muss, wird Vieles einfacher.“ Zudem gebe es im Haupthaus deutlich mehr Möglichkeiten – etwa durch das Café in der Eingangshalle und zahlreiche Sitzgelegenheiten.

Parken können Eltern nun in der Tiefgarage. Danach geht es mit dem Aufzug auf die Ebene „EG“. Wer die Leeze bemüht, parkt am Fahrradständer vor dem Haupteingang, passiert die Eingangshalle und nimmt die rechte Treppe oder den barrierefreien Zugang über den Aufzug.

INFO: Patientenservice 116 117
Die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) ist für den ärztlichen Bereitschaftsdienst außerhalb der Praxisöffnungszeiten im Landesteil Westfalen-Lippe zuständig. Wer außerhalb der regulären Praxis-Öffnungszeiten ein gesundheitliches Problem hat, kann sich an die Mitarbeitenden der kostenfreien Patientenservice-Hotline 116 117 wenden. Bei diesen handelt es sich ausschließlich um medizinisch geschultes Personal.

Bei der telefonischen Ersteinschätzung werden die Mitarbeitenden der 116 117 durch die bundesweit genutzte Software SmED („Strukturierte medizinische Ersteinschätzung in Deutschland“) unterstützt. Das Programm stellt gezielte, individuelle und strukturierte Fragen zu den jeweiligen Beschwerden der Anruferinnen und Anrufer. Die Software ermittelt eine Empfehlung zur Behandlungsdringlichkeit sowie zum korrekten Behandlungsort – Bereitschaftsdienst- oder reguläre Praxis, Videosprechstunde, Krankenhaus – und unterstützt so bei der Entscheidung, das richtige Versorgungsangebot für Patientinnen und Patienten zu finden. Auch informiert der Patientenservice 116 117 über die Möglichkeiten eines Hausbesuchs.

Gezielte Informationen gibt es auch unter www.116117.de. Dort erhalten Hilfesuchende mithilfe des „Patienten-Navi“ nach Beantwortung einiger Fragen die Auskunft, ob ein dringender Behandlungsfall vorliegt oder nicht. Typische Fälle für den Bereitschaftsdienst sind: Erkältungskrankheiten, grippale Infekte mit Fieber und Schmerzen, Infektionen von Hals, Nase, Ohren, Magen-Darm-Infekte mit Brechdurchfall, akute Bauchschmerzen, Migräne oder Hexenschuss. Wichtig: Bitte wenden Sie sich in einer lebensbedrohlichen Notfallsituation umgehend an die Rettungsleitstelle unter der Telefonnummer 112. Weitere Informationen zu den ärztlichen Bereitschaftsdiensten und den Öffnungszeiten finden Bürgerinnen und Bürger unter www.kvwl.de/116117.

Kopfsprung ins Krankenhaus

Kopfsprung ins Krankenhaus

Bild: Oberarzt Dr. Panagiotis Fistouris (r.) und Janik Schäfer freuen sich, dass der schnelle Eingriff Schlimmeres verhindert hat. (© Foto by Alexiander)

Kopfsprung in den Kanal hätte fast im Rollstuhl geendet

Münster – Der Sommer ist da und mit ihm zahllose Menschen, die den Dortmund-Ems-Kanal oder andere Gewässer als kostenloses Freibad nutzen. Doch die so friedlich wirkenden Gewässer bergen Gefahren, das wissen Janik Schäfer und Maximilian Schiller inzwischen besser, als ihnen lieb ist. Der Sprung ins kühle Nass hätte für die jungen Männer fast ein Leben im Rollstuhl zur Folge gehabt.

„Unabhängig voneinander sind die beiden im Abstand von nur zwei Stunden zu uns in die Notaufnahme des Clemenshospitals gekommen. Beide mit schweren Verletzungen an der Wirbelsäule, die sofortiges Handeln erforderten“, berichtet Dr. Panagiotis Fistouris, Oberarzt der Klinik für Neurochirurgie des Krankenhauses aus dem Alexianer-Verbund. Während Schäfer beim Sprung aus einem Schlauchboot abrutschte und mit dem Kopf auf einem Stein aufschlug, war es bei Schiller der Kopfsprung von der Spundwand, der fatale Folgen hatte. „Fünf Meter neben mir sind die Leute auch problemlos von der Spundwand in den Kanal gesprungen, an meiner Stelle war das Wasser aber weniger tief, das konnte man vom Ufer aus nicht sehen“, berichtet der 25-Jährige.

Große Kopfplatzwunden schienen bei beiden Unfallopfern zunächst das Hauptproblem zu sein. Der Notarzt, der Janik Schäfer im Rettungswagen begleitete, wurde jedoch hellhörig, als sein Patient über zusätzliche Nackenschmerzen klagte. „Sofort sagte er dem Fahrer, dass es sicherer sei, in das Clemenshospital zu fahren, das über eine Klinik für Neurochirurgie verfügt“, erinnert sich der 26-Jährige. Das war vermutlich sein Glück. „Vom Schockraum wurde der Patient erst in den CT und von dort sofort in den OP gebracht. Der sechste Halswirbelkörper war an mehreren Stellen gebrochen und das empfindliche Rückenmark verschoben. Der Zeitfaktor war hier sehr wichtig, damit der Patient keine Querschnittlähmung erleidet“, berichtet Fistouris.

Während eines komplizierten Eingriffs wurde der zerstörte Wirbelkörper vorne entfernt, durch einen künstlichen aus Titan ersetzt und von hinten gegenstabilisiert. Das Rückenmark wurde so wieder in die richtige Achse gebracht. Bei Maximilian Schiller konnte der gebrochene Wirbelkörper der Brustwirbelsäule mit Schrauben und Metallstäben hinten stabilisiert werden. Jetzt liegen beide im selben Zimmer des Clemenshospitals und sehen ihrer Entlassung entgegen. „Ich werde nie wieder einen Kopfsprung machen“, ist sich Schiller sicher.

„Wir erleben in jedem Jahr während der Sommermonate solche oder ähnliche Unfälle, die von Kopfsprüngen in den Kanal oder andere Gewässer herrühren“, berichtet die Chefärztin der Klinik für Neurochirurgie des Clemenshospitals, Prof. Dr. Uta Schick. Eindringlich plädiert sie dafür, nicht in ein unbekanntes Gewässer zu springen, die Gefahr sei viel zu groß.

Domagk wird neuer Chefarzt der Gastroenterologie im Clemenshospital

Domagk wird neuer Chefarzt der Gastroenterologie im Clemenshospital

Bild: Professor Dr. Dirk Domagk wird neuer Chefarzt im Clemenshospital. Foto © by Clemenshospital

Münster – Professor Dr. Dirk Domagk tritt zum Jahreswechsel die Nachfolge von Priv.-Doz. Dr. Ulrich Peitz in der Klinik für Gastroenterologie an, der schrittweise in den wohlverdienten Ruhestand geht. Der 55-Jährige war zuvor im Josephs-Hospital in Warendorf tätig und leitete dort chefärztlich den Bereich Innere Medizin mit dem Schwerpunkt Gastroenterologie. Forschend ist er an der Universität Münster aktiv. „Mit Professor Domagk haben wir einen hervorragenden Mediziner für uns gewonnen, der ein international geschätzter Experte auf seinem Gebiet ist“, so Maik Büscher, Regionalgeschäftsführer der Alexianer Misericordia GmbH und Geschäftsführer des Clemenshospitals. Domagk erhielt sowohl von der US-amerikanischen (ASGE) als auch von der europäischen endoskopischen Fachgesellschaft (ESGE) für seine klinischen und wissenschaftlichen Leistungen den Ehrentitel Fellow. „Wir stärken damit unsere moderne und kürzlich eröffnete Endoskopie und gewinnen einen hochqualifizierten Nachfolger für die Gastroenterologie“, erklärt Maik Büscher.

Domagk legt besonderen Fokus auf die diagnostische und therapeutische Endoskopie und engagiert sich leidenschaftlich für die Ausbildung junger Mediziner. Der gebürtige Göttinger, der seit fast 30 Jahren in Münster lebt, forscht und arbeitet weiterhin an verschiedenen Schwerpunkten, wie etwa der Weiterentwicklung endoskopischer und endosonographischer Verfahren. Er folgt auf Dr. Ulrich Peitz, der das Clemenshospital nach 19 Jahren als Chefarzt verlässt. „Wir sind froh Dr. Peitz über seinen Ruhestand hinaus für die Ausbildung in hochspezialisierten Verfahren gewonnen zu haben und sind ihm dankbar für sein hohes Engagement und den Aufbau der Klinik für Gastroenterologie.“ so Büscher. „Dr. Peitz hat die Gastroenterologie in Münster positiv geprägt und unzähligen Menschen medizinisch hochkompetent geholfen. Mit Professor Domagk ist es gelungen, einen renommierten Chefarzt zu finden, der mit seiner menschlichen und fachlichen Exzellenz perfekt zum onkologischen Schwerpunkt des Clemenshospitals passt“, ergänzt Björn Hoffmann, Alexianer Verbundgeschäftsführer Westfalen. Das Clemenshospital ist ein Krankenhaus der Alexianer-Gruppe.

Toni Kroos besucht schwerkranke Kinder im Clemenshospital Münster

Toni Kroos besucht schwerkranke Kinder im Clemenshospital Münster

Bild: Toni Kroos sprach mit Eltern, lachte mit Kindern am Krankenbett und im Therapieraum, verteilte Spielsachen an die kleinen Patientinnen und Patienten und zeigte, wie sehr ihm das Schicksal von Familien schwerkranker Kinder am Herzen liegt. (© Foto by Meike Reiners)

Münster – Seit 2021 unterstützt die Toni Kroos Stiftung die kinderneurologische Frührehabilitation im Clemenshospital Münster – ein Krankenhaus der Alexianer. Die besondere Station der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin wurde gestern vom Stifter und Ex-Fußballprofi persönlich besucht. Toni Kroos sprach mit Eltern, lachte mit Kindern am Krankenbett und im Therapieraum, verteilte Spielsachen und zeigte, wie sehr ihm das Schicksal schwerkranker Familien am Herzen liegt. „Meinen Kindern zu Hause, meiner Frau und mir geht es glücklicherweise sehr gut, aber es gibt viele, bei denen es nicht so ist. Da muss man einfach helfen. Dafür habe ich meine Stiftung gegründet“, sagte er. „Wenn es mir gelingt, mit einem Besuch viele Kinder glücklich zu machen, dann sollte ich das auch tun. Mir persönlich bedeuten Momente wie diese sehr viel.“

Der Besuch hinterließ bleibenden Eindruck: „Toni Kroos ist sehr empathisch, sucht den direkten Kontakt mit den Kindern, ihren Familien und auch mit uns Ärzten und Pflegenden. Das gibt allen Kraft und positive Energie. Für sein Engagement und das seiner Stiftung sind wir von Herzen dankbar“, so Dr. Otfried Debus, Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin.

„Das ist ein verspäteter Aprilscherz, oder?“, so reagierte Michael auf die Nachricht, dass seine Familie Toni Kroos treffen würde. Jonna, die Tochter von Lisa und Michael Klein, kam am 27. April als Frühchen zur Welt. „Auch wenn Jonnas Start ins Leben nicht leicht ist – dass er sich Zeit für sie und für uns genommen hat, finden wir ganz besonders. Wahrscheinlich wollte Jonna schnell auf die Welt, um das Treffen nicht zu verpassen“, sagt Jonnas Mama Lisa. Insgesamt traf der Stifter an diesem Tag rund 25 Kinder und ihre Familien.

Die Stiftung hat bereits zahlreiche Projekte im Clemenshospital gefördert, Veranstaltungen organisiert und hilft Familien auch nach dem Klinikaufenthalt. Während seines Besuchs besichtigte Toni Kroos auch das von seiner Stiftung mit 400.000 Euro unterstützte Pelikanhaus – ein Ort der Geborgenheit für Eltern und Geschwister schwerkranker Kinder in direkter Kliniknähe. „Der tatsächliche Nutzen ist enorm. Es ist schön zu sehen, was daraus geworden ist“, so sein Fazit.

„Die Spenden der Toni Kroos Stiftung schaffen wertvolle Angebote, besondere Therapien und schenken Kindern sowie ihren Angehörigen in herausfordernden Zeiten Momente des Durchatmens. Solche Augenblicke bleiben – und machen im Klinikalltag den Unterschied. Der Überraschungsbesuch wird uns allen lange in Erinnerung bleiben“, sagt Sabrina Schulz vom Fundraising-Team. In enger Zusammenarbeit mit dem Team rund um Jessica und Toni Kroos sind bereits weitere Projekte geplant.

Brustkrebs: UKM und Clemenshospital arbeiten zusammen

Brustkrebs: UKM und Clemenshospital arbeiten zusammen

Bild: Haben sich für die Zusammenarbeit im Brustkrebszentrum UKM I Clemenshospital stark gemacht: (vorne) Dr. Isabel Radke, (Mitte, v.l.) Priv.-Doz. Dr. Rüdiger Liersch, Dr. Joke Tio, Univ.-Prof. Dr. Alex Friedrich, (hinten, v.l.) Dr. Carl Opitz, Dr. Christian von Klitzing. (© Foto by UKM/Kochinke)

Im neuen Brustkrebs-Zentrum UKM I Clemenshospital arbeiten verschiedene Spezialistinnen und Spezialisten des Universitätsklinikums Münster und des Clemenshospitals ab sofort kooperativ zusammen. Von den gemeinsam abgestimmten und sich ergänzenden Versorgungskonzepten profitieren betroffene Patientinnen und Patienten in beiden Häusern.

UKM und Clemenshospital bündeln Kräfte für optimale Versorgung bei Brustkrebs

Münster (ukm/lie) – Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen: Jede achte Frau in Deutschland erkrankt im Laufe ihres Lebens daran. Aber auch Männer können betroffen sein. „Die Diagnose ist für die Patientinnen und Patienten ein einschneidendes Ereignis. Umso wichtiger ist für die Betroffenen das Wissen, dass ihnen eine bestmögliche medizinische Versorgung zur Verfügung steht“, betont Dr. Joke Tio, Leiterin des Brustkrebszentrums UKM | Clemenshospital.

Für das neue kooperative Zentrum wurden in den vergangenen Monaten von zahlreichen Beteiligten der zertifizierten Brustzentren des WTZ (Westdeutsches Tumorzentrum) Münster am UKM (Universitätsklinikum Münster) und des Clemenshospitals aufeinander abgestimmte und sich ergänzende Versorgungskonzepte erarbeitet. „Der Bedarf an professioneller Begleitung im Ernstfall ist ungebrochen hoch und beide Häuser bringen langjährige Erfahrung mit. Unter der Koordination von Dr. Joke Tio übernimmt ein erfahrenes und hochkompetentes Team die medizinische Versorgung der Patientinnen und Patienten“, sagt Dr. Christian von Klitzing, Sprecher der Hauptgeschäftsführung der Alexianer. „Wir freuen uns sehr, dass dieser Brückenschlag zwischen dem UKM und den Alexianern als Trägern des Clemenshospitals nun in die Tat umgesetzt wird.“

Ein zentrales Element der Zusammenarbeit ist die gemeinsame Tumorkonferenz, in der die Spezialistinnen und Spezialisten beider Häuser und unterschiedlicher Fachbereiche wie Onkologie, Radiologie, Strahlentherapie, Pathologie und Senologie individuelle Therapieentscheidungen für die Betroffenen diskutieren. Zudem kann das gesamte Spektrum der plastisch-rekonstruktiven Mammachirurgie angeboten werden. Weiterhin wird im Rahmen der Kooperation das universitäre Studienangebot ausgebaut, um mehr Patientinnen und Patienten den Zugang zu innovativen Therapien zu ermöglichen.

Die Netzkoordination im neuen kooperativen Brustkrebszentrum übernimmt Dr. Joke Tio, die im Zentrum zusammen mit Dr. Isabel Radke und Dr. Carl Opitz tätig ist. „Mit den aufeinander abgestimmten Versorgungskonzepten bündeln wir in dieser Kooperation die Expertise beider Standorte, um Patientinnen und Patienten mit Brustkrebs in Münster eine umfassende und wohnortnahe Versorgung auf höchstem medizinischem Niveau zu bieten. Deshalb ist es uns auch wichtig, das im nächsten Schritt von der Ärztekammer Westfalen-Lippe durch die Zertifizierung nach ÄKzert® bestätigen zu lassen. Trägerübergreifende Zertifizierungen werden die Zukunft sein“, hebt Univ.-Prof. Dr. Alex Friedrich, Ärztlicher Direktor des UKM, hervor. Und Priv.-Doz. Dr. Rüdiger Liersch, Ärztlicher Direktor des Clemenshospitals und Leiter der Münsteraner Allianz gegen Krebs (MAgKs) unterstreicht: „Die enge Zusammenarbeit unserer beiden Standorte schafft zusätzliche Möglichkeiten für spezialisierte Behandlungsangebote – etwa durch den Einsatz moderner Operationsverfahren oder den Zugang zu innovativen Studien. So stärken wir die Qualität der Versorgung und verbessern zugleich die Perspektiven der Betroffenen.“

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