Juni 1, 2023 | Pressemitteilungen
Bild: Die Mauritzer Franziskanerinnen besuchten auf Einladung der St. Franziskus-Stiftung Münster gemeinsam den Zoo und die neue Meranti-Halle, begleitet wurden sie seitens der Franziskus Stiftung vom Kuratoriumsvorsitzenden Dr. Ludger Hellenthal, dem Vorstandsvorsitzenden Dr. Nils Brüggemann und Vorstand Dr. Daisy Hünefeld. (Fotos: St. Franziskus-Stiftung Münster)
Ein Elefanten-starkes Jubiläum und zwei Otter als Patentiere
Münster – Da staunte Elefanten-Dame Ratna nicht schlecht: Fast 3000 Jubiläumsjahre standen um sie versammelt, als die Mauritzer Franziskanerinnen am Dienstag auf Einladung der St. Franziskus-Stiftung Münster gemeinsam den Zoo besuchten. Vom Rubinjubiläum (40 Jahre) bis zum beeindruckenden Kronjuwelenjubiläum (75 Jahre) war bei den Jubilarinnen und ihren Mitschwestern alles vertreten.
Die Beziehung der Ordensschwestern zu den Tieren ist eine ganz besondere, denn die Wurzeln ihres Ordens gehen auf den Schutzpatron der Tiere, den heiligen Franz von Assisi, zurück. Daher war die Freude über die Einladung der St. Franziskus-Stiftung Münster besonders groß: „Für uns ist das Miteinander mit Tieren und der Natur zentral für die Wahrung der Schöpfung“ sagt Schwester Hiltrud Vacker. Begleitet wurden die knapp 50 Franziskanerinnen seitens der Franziskus Stiftung vom Kuratoriumsvorsitzenden Dr. Ludger Hellenthal, dem Vorstandsvorsitzenden Dr. Nils Brüggemann und Vorstand Dr. Daisy Hünefeld. „Wir haben die Ordensschwestern, die sich über viele Jahrzehnte selbstlos und hochengagiert um Patientinnen und Patienten gekümmert haben – als kleines Dankeschön – sehr gerne zu diesem besonderen Event eingeladen,“ so Dr. Nils Brüggemann.
Dr. Ludger Hellenthal, der auch Aufsichtsratsvorsitzenden des Allwetter-Zoos ist, wartete bei dem gemeinsamen Gang über das Zoogelände dann mit einer besonderen Überraschung auf: „Sie können sich schon jetzt einen Eindruck von der neuen Meranti-Halle verschaffen, die offiziell erst im Juni eröffnet wird. Dort ziehen künftig auch die beiden Riesenotter Klara und Franz ein, für die der Orden und die Franziskus Stiftung ab sofort eine Patenschaft übernehmen werden.“ In der Meranti-Halle erfuhren die Ordensschwestern von Zoodirektorin Dr. Simone Schehka persönlich viele Details über die tropische Vielfalt und den dafür geschaffenen technischen Rahmen wie beispielsweise die erforderliche Heizungstechnik, damit die Tiere bald ihr neues Revier beziehen können.
Nach Stärkung an der festlichen Kaffee-Tafel in der Meranti-Halle, wollten die Franziskanerinnen sich auch noch selbst um das Wohl der Tiere kümmern: Mit Äpfeln fütterten sie die Elefanten-Damen Ratna und Corny. Ein rundum gelungener Jubiläumsausflug ging so „elefanten-stark“ zu Ende, doch alle Schwestern waren sich einig: „Wir kommen bald wieder – auch ohne Jubiläum – um unsere Patentiere zu besuchen“. Doch in dem Kontext verriet Provinzoberin Schwester Diethilde Bövingloh, dass sich ein besonderes Datum nähert: „Im kommenden Jahr gibt es die Ordensgemeinschaft der Mauritzer Franziskanerinnen seit 180 Jahren!“
Die St. Franziskus-Stiftung Münster zählt zu den größten konfessionellen Krankenhausgruppen Deutschlands. Sie wird nach modernen Managementkonzepten geführt. Die Stiftung trägt Verantwortung für derzeit 14 Krankenhäuser sowie neun Behinderten- und Senioreneinrichtungen in den Ländern Nordrhein-Westfalen und Bremen. Darüber hinaus hält sie Beteiligungen u.a. an ambulanten Rehabilitationszentren, Pflegediensten und Hospizen. In den Einrichtungen der Franziskus Stiftung werden jährlich über 587.000 Menschen stationär und ambulant behandelt, in den Langzeiteinrichtungen etwa 1.000 Menschen betreut. Über 14.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sorgen für kranke, behinderte und alte Menschen. Der Vorstand besteht aus Dr. Nils Brüggemann (Vorstandsvorsitzender) und Dr. Daisy Hünefeld (Vorstand).

Bild: Die Mauritzer Franziskanerinnen fütterten bei ihrem Jubiläumsausflug begeistert die Elefanten-Damen Ratna und Corny mit Äpfeln.
Juni 1, 2023 | Pressemitteilungen
Bild: Gemeinsam gegen Krebs (v.l.n.r.): Prof. Philipp Lenz, Geschäftsführer des WTZ Münster, Frans Blok, Geschäftsführer des Klinikums Osnabrück, Prof. Georg Lenz, Direktor der Medizinischen Klinik A am UKM und Wissenschaftlicher Direktor des WTZ Münster, Dr. Corinna Petz, Chefärztin der Klinik für Onkologie, Hämatologie und Stammzelltransplantationszentrum am Klinikum Osnabrück, Prof. Alex W. Friedrich, Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender des UKM, und Prof. Annalen Bleckmann, Direktorin des WTZ Münster. Foto (UKM/ Wibberg)
Das Klinikum Osnabrück und das UKM (Universitätsklinikum Münster) bauen ihre Zusammenarbeit im Bereich der Krebsmedizin weiter aus. Durch die Kooperation mit dem interdisziplinären Krebszentrum am UKM, dem WTZ (Westdeutsches Tumorzentrum) Münster, sollen auch möglichst viele Patientinnen und Patienten aus der Region in Niedersachsen heimatnahen Zugang zu universitärer Spitzenmedizin erhalten.
Münster (ukm/lie) – Jährlich erkranken deutschlandweit rund 500.000 Menschen neu an Krebs. Dank innovativer Behandlungsmöglichkeiten verbessern sich die Heilungschancen stetig. Dabei sind die Therapien häufig sehr komplex und setzen den engen fachübergreifenden Austausch vieler verschiedener Spezialistinnen und Spezialisten voraus. „Die erfolgreiche Behandlung von Krebserkrankungen erfordert Teamarbeit! Daher ist die Zusammenarbeit in einem gut funktionierenden Netzwerk eine wichtige Grundlage für die optimale Versorgung onkologischer Patientinnen und Patienten“, sagt Prof. Annalen Bleckmann, Direktorin des WTZ Münster. Durch die Kooperation mit dem Klinikum Osnabrück soll dieses Netzwerk nun weiter ausgebaut werden.
Beide Kliniken arbeiten bereits seit mehreren Jahren im Bereich der Hämatologie zusammen. So werden Patientinnen und Patienten des Klinikums Osnabrück für die sogenannte Apherese, also die Blutwäsche im Rahmen einer Hochdosistherapie oder einer Stammzelltransplantation, am UKM behandelt. „Ich freue mich sehr über die Intensivierung unserer Zusammenarbeit mit den Münsteraner Kolleginnen und Kollegen. Somit können wir unseren Patientinnen und Patienten durch diese zusätzliche Expertise die bestmögliche Therapie in allen unseren Bereichen der Hämatologie und Onkologie bieten“, so Dr. Corinna Petz, Chefärztin der Klinik für Onkologie, Hämatologie und Stammzelltransplantationszentrum am Klinikum Osnabrück. Auch Frans Blok, Geschäftsführer des Klinikums Osnabrück, betont die Vorteile der Kooperation: „So werden Strukturen geschaffen, die uns auch im Bereich der Onkologie die medizinische Versorgung nach neuesten Erkenntnissen der Forschung und Lehre ermöglichen.“
Das WTZ Münster ist seit 2021 gemeinsam mit den Krebsexpertinnen und -experten des WTZ Essen von der Deutschen Krebshilfe (DKH) als „Onkologisches Spitzenzentrum“ ausgezeichnet. Ein wesentliches Ziel des Programms zur Förderung Onkologischer Spitzenzentren ist, dass durch die Kooperationen der beteiligten Universitätskliniken mit umliegenden Krankenhäusern sowie niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten auch die Betroffenen optimal versorgt werden, deren Wohnort außerhalb der Ballungszentren liegt.
„Das UKM ist längst nicht nur für den gesamten Bereich in Westfalen erste Anlaufstelle für hochmoderne Krebsmedizin, sondern bis nach Niedersachsen und darüber hinaus“, sagt Prof. Alex W. Friedrich, Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender des UKM. „Mit der Kooperation stärken wir unsere Versorgungsachse von Essen bis hin zur niederländischen Grenze und bringen damit die universitäre Medizin weiter in die Fläche, sodass möglichst viele Patientinnen und Patienten durch den standortübergreifenden Austausch Zugriff auf vielschichtige Diagnostik und innovative Behandlungsverfahren erhalten.“