Am seidenen Faden: Operation an der Halswirbelsäule verhinderte Querschnittslähmung

Münster – Unsicherheit beim Gehen, Schmerzen und Schwäche im Arm, die ersten Anzeichen für ihre Erkrankung kamen bei Magdalene Temminghoff schleichend. „Mir hat die Homöopathie gegen die Schmerzen zunächst immer sehr geholfen“, berichtet die 72-Jährige Vredenerin. Ende letzten Jahres spitzte sich die Situation dann jedoch zu: „Ich konnte manchmal meine eigene Schrift nicht mehr lesen und musste mich beim Gehen immer irgendwo festhalten“. […]

„Königskinder“ zu Besuch im St. Franziskus-Hospital Münster

Münster – Der ambulante Kinderhospizdienst „Königskinder“ informierte jetzt im St. Franziskus-Hospital Münster über sein Angebot sowie den Tag der Kinderhospizarbeit, der jährlich am 10. Februar stattfindet. Um diesem Aktionstag mehr Aufmerksamkeit zu verschaffen, werden im Vorfeld bundesweit grüne Bänder als Symbol der Solidarität verteilt. […]

Weltepilepsietag (13.02.2017): Anfallsfrei dank Hirn-OP am UKM

Münster (ukm/jug) – „Das erste Mal zeigten sich die Symptome nach einer starken Erkältung, damals tat ich es als Schwächeanfall ab, später als Anzeichen von Stress“, blickt Claudia Eickhoff zurück. Sie war 25 Jahre alt, als sie den ersten Anfall hatte – erst Jahre später fanden Mediziner heraus, dass der Grund dafür eine erworbene Epilepsie gewesen ist. Ihr halbes Leben lang lebte die Münsteranerin mit der Krankheit, bis sie sich Anfang des vergangenen Jahres für einen operativen Eingriff in der Klinik für Neurochirurgie am UKM (Universitätsklinikum Münster) entschied. „Seit der Operation vor genau einem Jahr habe ich keinen Anfall mehr gehabt, auch keine leichten Anzeichen“, freut sich die 50-Jährige über neugewonnene Lebensqualität. […]

Pflege: Vielfältig und hochspezialisiert

Münster (ukm/aw/cf) – „Die Pflege ist ein schöner Beruf, den man nur mit Leib und Seele machen kann“, weiß Christiane Birschel, die auf viele Jahre Erfahrung als Gesundheits- und Krankenpflegerin zurückblickt. Seit 22 Jahren arbeitet die heute 65-Jährige als Pflegekraft in der Klinik für Radiologie am UKM (Universitätsklinikum Münster) und ist damit die älteste Pflegekraft am Uniklinikum. Auch die derzeit Jüngste – Anna-Lena Stratmann – hat sich für den Pflegeberuf entschieden: Vor drei Monaten begann das Arbeitsleben der 20-Jährigen in der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie. Ihr Ziel ist eine Spezialisierung im hochtechnologischen Wundmanagement. […]

Pubertäre Bockigkeit oder Depression im Anfangsstadium?
Uniklinik informiert über Früherkennung psychischer Probleme bei jungen Menschen

Münster (mfm/jr) – Das Abitur in zwölf Jahren, Stress im Studium, nebenbei Musikunterricht und eine Fremdsprachen lernen – und alles mit Bestnoten, versteht sich: Leistungsdruck, der bereits für junge Menschen erheblichen Stress darstellt und unspezifische Symptome wie Angst, Panikattacken und Schlafstörungen hervorrufen kann. Solche körperliche Warnzeichen sind auch den münsterschen Unimedizinern bestens bekannt. Am Samstag (04.02.) stellen sie mit einem öffentlichen Symposium Angebote zur Früherkennung psychischer Erkrankungen bei jungen Erwachsenen und Jugendlichen vor. Die Veranstaltung, deren Besuch kostenlos ist, steht in Verbindung mit PRONIA, einem europäischen Projekt zur individualisierten Vorhersage psychischer Erkrankungen. […]

Wenn immer besser nie gut genug ist

Münster – Am 5. Februar eröffnet in München die Internationale Sportmesse. Effiziente Trainingsprogramme, Wearables und Apps sollen helfen, fitter, schlanker, leistungsfähiger zu sein: „Gesundheit wird zum Selbstdesign“. Sich selbst zu überwachen, zu analysieren und zu optimieren liegt weiterhin voll im Trend – beim Sport, im Job, in der Familie.
„Etwas verbessern zu wollen, ist ein wichtiger Motor, um sich weiterzuentwickeln“, erklärt Benedikt Klauke, Leitender Psychologischer Psychotherapeut der Christoph-Dornier-Klinik in Münster. Den allgegenwärtigen Trend zur Selbstoptimierung sieht er dagegen kritisch. Denn dieser fördere ein defizitäres Selbstbild. […]

Raphaelsklinik ehrt den großen Chirurgen Prof. Dr. Conrad Ramstedt

Münster – Er gehört zu den bekanntesten Chirurgen des Landes, Prof. Dr. Conrad Ramstedt, der von 1909 bis 1947 Chefarzt an der Raphaelsklinik war. 1911 führte er erstmals ein von ihm entwickeltes Operationsverfahren durch, um bei einem Säugling die angeborene Verengung des Magenausgangs zu beheben, die nach ihm benannte Weber-Ramstedt-Operation. „Ramstedt hat diese OP-Technik, die bis heute angewendet wird, vollkommen neu entwickelt“, erläutert der heutige Chefarzt für Allgemein- und Viszeralchirurgie, Prof. Dr. Dr. Matthias Hoffmann. Dass ein Operationsverfahren über einen derart langen Zeitraum nahezu unverändert angewendet wird, ist nach Meinung des Chirurgen außergewöhnlich. Ebenso wie das Instrument, mit dem Ramstedt anfangs operierte, einem präparierten Silberlöffel aus dem Besteckkasten seiner Frau. Heute kommen bei diesem Eingriff moderne Endoskope zum Einsatz. […]

Weltkrebstag 2017 (04.02.2017):
Erfolgreicher Behandlung im Zentrum für Krebsmedizin des UKM

Münster (ukm/lie) – „Ausgerechnet Lungenkrebs!“, dachte Helmut Müller, als er im Dezember 2014 die Diagnose erhielt. Die Lebenserwartung ist bei dieser Krebsart zumeist sehr gering. Denn häufig wird sie erst entdeckt, wenn die Erkrankung bereits zu weit fortgeschritten ist. „Ich habe überhaupt nichts gemerkt“, erinnert sich der inzwischen 72-Jährige aus Borken, wie überrascht er war. […]