Antibiotika-resistentes mcr-1-Gen erstmals bei Patientenprobe aus 2012 nachgewiesen

Artikel-UKM_25082016Münster (ukm/maz) – In Münster konnte im Rahmen von Nachuntersuchungen jetzt erstmals das Colistin-resistente mcr-1-Gen bei einer Patientenprobe aus dem Jahr 2012 nachgewiesen werden. In Deutschland wurde dieses Gen, das seit einigen Jahren bei Nutztieren vorkommt, bisher erst bei einem Patientenisolat aus dem Jahr 2014 festgestellt. Colistin gilt als Reserve-Antibiotikum und wird bei Patienten eingesetzt, bei denen gängige Präparate nicht mehr anschlagen. […]

Angsterkrankungen:
Forscher der Uni Münster suchen Betroffene für eine ambulante Psychotherapie

Artikel-MFM_25082016Münster (mfm/sm) – Ängste vor engen Räumen oder vor Tieren, vor Vorträgen oder vor belebten Plätzen: Solche Empfindungen machen Betroffenen das Leben schwer. Für ein bundesweit laufendes Forschungsprojekt sucht die Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Universitätsklinikums Münster jetzt Menschen, die mit Ängsten im Alltag zu kämpfen haben. Die Teilnahme an der Studie in Münster bietet den Patienten eine unkomplizierte Diagnostik und einen zügigen Therapiebeginn. […]

Zur Krone in nur einer Stunde:
Neue Fräsmaschine verkürzt Wartezeit auf Zahnersatz

Artikel-UKM_23082016Münster (ukm/aw) – Sie füllt einen eigenen kleinen Raum und wirkt auf den ersten Blick eher unscheinbar. Die neue Fräsmaschine, die seit einigen Wochen im Dentallabor des UKM (Universitätsklinikum Münster) steht, ist für Patienten des Zentrums für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde am UKM tatsächlich ein großer Fortschritt. Bisher wurde nämlich Zahnersatz, der gefräst werden muss, an externe Zahnlabore geschickt und dort gefertigt. Nicht selten mit einer Wartezeit von bis zu fünf Tagen. […]

Essstörungen: Leben am seidenen Faden

CDK-MagersuchtMünster – An Essstörungen sterben mehr Menschen als an jeder anderen psychischen Erkrankung. Den Betroffenen selbst ist die Lebensgefahr oft nicht bewusst. Sie klar zu benennen, kann ihnen helfen, sich dem Leben wieder zuzuwenden.

Besonders hoch ist das Sterberisiko für Menschen, die an Magersucht (Anorexia nervosa) erkranken. Ab einem Body Mass Index von zwölf – berechnet aus dem Körpergewicht in Kilogramm geteilt durch das Quadrat der Körpergröße in Metern – besteht akute Lebensgefahr. […]

Internationales Symposium der Neurochirurgie in Münster

Artikel-CLE_22082016Münster – 45 Neurochirurgen aus Europa und Asien trafen sich während eines zweitägigen internationalen Workshops der Klinik für Neurochirurgie des Clemenshospitals Münster, um sich über den aktuellen Stand der mikrochirurgischen Operationen im Bereich der Schädelbasis zu informieren. […]

 

Sehr gute Behandlungserfolge bei Mastdarm-Krebs

Artikel-SFH_18082016Münster – Gute Nachrichten für Patienten mit Mast- und Enddarmkrebs: Im St. Franziskus-Hospital Münster wird erfolgreich eine neue, sehr schonende Operationsmethode eingesetzt. „Dank dieser neuen Technik, die deutschlandweit nur in wenigen Zentren durchgeführt wird, können wir wahrscheinlich die Heilungschancen weiter verbessern und einigen Patienten einen bleibenden künstlichen Darmausgang ersparen“, freut sich Prof. Dr. med. Matthias Brüwer, Chefarzt der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Kinderchirurgie und Leiter des Zentrums für Darmerkrankungen des St. Franziskus-Hospitals Münster. […]

„Weinen, Trauer und Lachen sind Geschwister“ – Clinic-Clown Christoph Gilsbach im Gespräch

Artikel-UKM_17082016Münster (ukm/aw) – Als „Professor Spaghetti“ war er 1998 einer der ersten Clinic-Clowns am UKM (Universitätsklinikum Münster). Mittlerweile ist er achtzehn Jahre lang einer der hellen Momente im Klinikalltag und erleichtert den Patienten ihren Aufenthalt. Ein Job mit Höhen und Tiefen, die es auszuhalten gilt. Das Interview führte Anja Wengenroth.

Seit 1998 sind sie Clinic-Clown: Eine Berufsbeschreibung gab es dazu wohl eher nicht?

Nein, so einen Job findet man nicht beim Arbeitsamt. Die Clinic-Clowns sind alle ausgebildete Künstler. […]

„Wir können die seelischen Wunden heilen helfen“: Spezialambulanz für Flüchtlingskinder

Artikel-UKM_15082016Münster (ukm/aw) – Die Bilder von Menschen auf der Flucht im Herbst 2015 haben alle noch in Erinnerung: Prof. Dr. Georg Romer, Direktor der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, -psychosomatik und -psychotherapie am UKM (Universitätsklinikum Münster) ahnte damals, dass unter den Neuankömmlingen in Deutschland viele sein würden, die in Zukunft der therapeutischen Unterstützung bedürfen könnten. Die Idee einer psychotherapeutischen Erstversorgung von traumatisierten Flüchtlingskindern und -jugendlichen am UKM wurde geboren. […]