Reifeprüfung: lernen, mit der Angst umzugehen

Artikel-CDK_09022016Münster – Am 5. April starten in Nordrhein-Westfalen rund 94.000 Schülerinnen und Schüler ins Abitur. Allein der Gedanke daran hinterlässt bei vielen ein mulmiges Gefühl. Ängste vor Prüfungen sind weit verbreitet und in gewissem Umfang auch normal. Wie „Lampenfieber“ können sie Energiereserven mobilisieren und die Leistungsfähigkeit sogar steigern. Zu viel Angst jedoch lähmt und blockiert die Energien. Studien zufolge leiden etwa zehn bis 20 Prozent aller Schülerinnen und Schüler an Prüfungsangst, die im schlimmsten Fall nicht nur die Abiturvorbereitung belastet, sondern auch die Hochschulreife selbst gefährdet.

Beim Infoabend am Mittwoch, dem 24. Februar informieren Experten der Christoph-Dornier-Klinik Angehörige, Betroffene und Interessierte, woran sie Angsterkrankungen und Depressionen erkennen, wodurch diese entstehen und was sie aufrechterhält. Neben Behandlungsmethoden stellen sie auch konkrete Ideen für Eltern und Lehrer zum Umgang mit betroffenen Jugendlichen vor. […]

„Sandwich-Position“ macht Manager depressiv

Artikel-CDK_05022016Münster – Arbeiten bis zum Umfallen, obwohl eigentlich schon lange nichts mehr geht. Menschen im mittleren Management sind aufgrund ihrer „Sandwich-Position“ besonders gefährdet, auszubrennen und depressiv zu werden. Ein Burnout kann für sie auch eine Chance bedeuten. Führungskräfte sind überdurchschnittlich häufig depressiv, so das Ergebnis einer aktuellen Umfrage der SRH Hochschule Heidelberg. […]

Neue Therapiemöglichkeiten beim Kampf gegen das Melanom

Artikel-UKM_01022016Münster (ukm/lie) – Für ein einfaches Muttermal hielt Markus Kampczyk den dunklen Fleck auf seiner rechten Brust. Durch einen Mannschaftskollegen vom Badminton kam er auf die Idee, ihn vom Hautarzt überprüfen zu lassen. Nach einer Kontrolle wurde der Fleck entfernt und das Gewebe untersucht. „Mit der Diagnose Hautkrebs habe ich überhaupt nicht gerechnet“, erinnert sich der heute 52-Jährige an das für ihn völlig unerwartete Ergebnis. „Ich dachte, der Fleck sei immer schon da gewesen.“ […]

Krankenhaus Steinfurt-Borghorst gerettet!

Artikel-UKM_30012016Münster (ukm/dm) – Die Zitterpartie ist beendet! Bis zuletzt ist nicht klargewesen, ob es gelingen kann, das Krankenhaus Steinfurt-Borghorst zu retten. Das UKM (Universitätsklinikum Münster) wird ab 01.03.2016 zunächst die Geschäfte des Krankenhauses in der Rolle eines Geschäftsbesorgers führen. Innerhalb der kommenden Monate wird dann der Aufsichtsrat des UKM entscheiden, ob und wann das Marienhospital Steinfurt-Borghorst als Tochterunternehmen für einen dauerhaften Betrieb des Krankenhauses durch das UKM übernommen wird. […]

Frühgeburten verhindern: „Endlich effektive Therapiemethoden in Sicht“

Artikel-UKM_28012016Münster (ukm/js) – Frühgeborene Kinder haben heute dank moderner Medizin einen viel besseren Start ins Leben als noch vor einigen Jahren. Selbst extreme Frühchen mit weniger als 1000 Gramm Geburtsgewicht haben gute Chancen später ein gesundes Leben zu führen. Doch auch wenn medizinisch vieles möglich ist: „Unser Ziel ist immer, eine Frühgeburt zu vermeiden und die Schwangerschaft so lange wie möglich zu erhalten. Davon profitiert das Kind lebenslang. Daher beginnt die beste Betreuung von Frühgeborenen bereits vor der Geburt“, erklärt der Leiter der UKM Geburtshilfe und Experte für Risikogeburten Prof. Dr. Walter Klockenbusch. Das Team der Geburtshilfe unter Leitung von Klockenbusch und Dr. Ralf Schmitz arbeitet eng mit den Experten der von Prof. Dr. Heymut Omran geleiteten Klinik für Kinder- und Jugendmedizin – Allgemeine Pädiatrie des UKM zusammen. Zusammen bilden die Geburtshilfe und die UKM Kinderklinik das größte Perinatalzentrum der Region. […]

Forschungslabor der Uni-Frauenklinik Münster ist Mitinitiator des EU-Projektes GLYCANC

Artikel-MFM_27012016Münster (mfm/kd) – Viele Köche verderben den Brei? In der Medizin gilt dieses Sprichwort keineswegs. Einen Beweis dafür, dass die Bündelung von Fachwissen große Vorteile bietet, liefert das internationale Projekt GLYCANC. Das Projekt zur Krebsforschung wurde vom Leiter des Forschungslabors der münsterschen Frauenklinik, Prof. Martin Götte, ins Leben gerufen. Beteiligt sind neben dem Team in Westfalen elf weitere Universitäten und zwei pharmazeutische Firmen aus der ganzen Welt. Die Europäische Kommission unterstützt die Studie mit insgesamt voraussichtlich 650.000 Euro, von denen etwa 100.000 nach Münster fließen. […]

Mit Hilfe neuer Stents: Verkürzung der Nachbehandlung auf vier Wochen

Artikel-UKM_22012016Münster (ukm/rem) – Schmerzen hinter dem Brustbein und ein unangenehmes Engegefühl: Die Koronare Herzkrankheit weist unterschiedliche Symptome auf. Was Linderung verschafft, ist die Implantation eines Stents, der verengte Gefäße weitet und offen hält. Mit einer neuen Technik können Experten am UKM (Universitätsklinikum Münster) die Nachbehandlungsdauer dieses Eingriffs nun um fünf Monate verkürzen. […]

Vorschulkinder besuchen das Clemenshospital

Artikel-CLE_20012016Münster – „Hier ist mein Bruder aus dem Bauch meiner Mama gekommen!“ Dies ist der erste Satz von einem der Vorschulkinder aus der städtischen Kindertagesstätte Hornstraße, die am Mittwoch, 20. Januar, das Clemenshospital besuchten. Begleitet von ihren zwei Erziehern wurden sie von der Öffentlichkeitsreferentin Sonja Buske in die Ambulanz des Krankenhauses geführt, wo sie von der Gesundheits- und Krankenpflegerin „Anke Radke“ und der Arzthelferin „Tina Gallinat“ den Ambulanz-Alltag erklärt bekommen haben. […]