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VKKD: Franziskus Stiftung baut Krankenhauspräsenz in NRW aus

VKKD: Franziskus Stiftung baut Krankenhauspräsenz in NRW aus

Bild: Die St. Franziskus-Stiftung Münster wird Mehrheitsgesellschafterin beim Verbund Katholischer Kliniken Düsseldorf, zu dem vier Krankenhäuser sowie ein Gesundheitszentrum gehören (s. unten rechts in der Collage v. l.): Krankenhaus Elbroich, Augusta-Krankenhaus Düsseldorf, Marien Hospital Düsseldorf, St. Vinzenz-Krankenhaus Düsseldorf sowie das Gesundheits- und Therapiecentrum. (Fotonachweis: St. Franziskus-Stiftung Münster und Verbund Katholischer Kliniken Düsseldorf gGmbH)

Mehrheitsbeteiligung an VKKD genehmigt – Integration ab Juli 2025

Die St. Franziskus-Stiftung Münster übernimmt die Mehrheit am Verbund Katholischer Kliniken Düssel­dorf gGmbH (VKKD). Im Januar 2025 wurde der entsprechende Vertrag von allen Beteiligten unterschrieben. Nun liegen alle marktüblichen Genehmigungen vor und die Integration des VKKD in die Franziskus Stiftung erfolgt ab Juli 2025. Der VKKD ist ein zentraler und wirtschaftlich stabi­ler Akteur in der Düsseldorfer Gesundheitsversor­gung mit einer gefestigten Wettbewerbsstellung und einem breiten medizinischen Leistungsangebot, das jüngst auch durch den Krankenhausplan NRW bestätigt wurde.

Die Franziskus Stiftung baut gemäß ihrer Strategie die stark regional aufgestellte und sektorenübergreifende Zusammenarbeit weiter aus. Der Verbund Katholischer Kliniken Düssel­dorf (VKKD) ergänzt die Franziskus Stiftung ideal in dieser Aufstellung, stärkt besonders die Region Rheinland und ermöglicht den weiteren Ausbau der medizinischen Netzwerke. Zugleich festigt die Franziskus Stiftung ihre Position als großer attraktiver Arbeitgeber in NRW. Mit einem kombinierten Umsatzvolumen in Höhe von rund 1,7 Mrd. Euro, 6.000 Betten, über 720.000 behandelten Patientinnen und Patienten jährlich sowie rund 19.00 Mitarbeitenden wird die Franziskus Stiftung damit zu einem der größten Krankenhausträger in Deutschland.

Strategische Weiterentwicklung und Ausbau der medizinischen Netzwerke

Dr. Ludger Hellenthal, Vorsitzender des Kuratoriums der St. Franziskus-Stiftung Münster, betont: „Wir wachsen und entwickeln uns gemeinsam weiter – dies tun wir aus einer Position der Stärke heraus. Mit der Integration des VKKD bauen wir damit deutlich unser Versorgungsangebot im Sinne des Patientenwohls aus.“ So gestalte die Franziskus Stiftung die Zukunft der Gesundheitsversorgung in Nordrhein-Westfalen nachdrücklich mit, unterstreicht der Vorstandsvorsitzende der Franziskus Stiftung Dr. Nils Brüggemann: „Wir sehen große Chancen darin, das Beste aus beiden Welten zu kombinieren. Die Herausforderungen, die in der Zukunft auf das Gesundheitswesen zukommen, können wir in dieser neuen Aufstellung gemeinsam noch besser meistern. Wir sehen große Vorteile im gegenseitigen Know-how-Transfer und Synergien, die sich aus der neuen Größe beispielsweise in den Bereichen Einkauf, IT und weiteren Dienstleistungen ergeben.“

Langfristige Perspektiven durch überregionale Trägerschaft auf katholischem Wertefundament

Die 1864 gegründete Katholische Stiftung Marien Hospital zu Düsseldorf begrüßt als VKKD-Mitgesellschafterin den neuen Partner: „Wir freuen uns, dass es jetzt grünes Licht gab, um mit dem erfolgreichen VKKD nun Teil eines leistungsfähigen Unternehmensverbunds aus dem frei-gemeinnützigen katholischen Bereich zu werden,“ so der VKKD-Aufsichtsratsvorsitzende Michael Begeré, der als Vorstandsmitglied der Katholischen Stiftung Marien Hospital zu Düsseldorf auch den Mitgesellschafter repräsentiert: “Die Perspektiven der Franziskus Stiftung als überregionaler Träger und des VKKD mit seinem ausgeprägten Schwerpunkt in Düsseldorf sind eine ideale Ergänzung, die beiden einen weiteren langfristigen Ausbau der medizinischen Versorgung sichert.“

Das Erzbistum Köln übergibt seine Mehrheitsanteile an die Franziskus Stiftung und damit in die Hände eines kompetenten überregionalen Partners, der die katholische Wertebasis teilt. Minderheitsgesellschafterin des VKKD bleibt die Katholische Stiftung Marien Hospital zu Düsseldorf. Diese verbindet eine gemeinsame franziskanische Herkunft mit der St. Franziskus-Stiftung Münster als neue Mitgesellschafterin. Über viele Jahre waren franziskanische Ordensschwestern beispielsweise im Marien Hospital Düsseldorf aktiv. Die christlich-franziskanischen Werte bleiben Grundlage des künftigen gemeinsamen Handelns und werden weiterhin die Ausrichtung des Verbunds prägen.

In den nächsten Wochen wird sich der Vorstand der Franziskus Stiftung in den neuen Standorten vorstellen: „Alle Mitarbeitenden des VKKD heißen wir ganz herzlich willkommen! Wir freuen uns alle sehr auf die Zusammenarbeit.in der Franziskus Stiftung. Die personelle Verstärkung ist für uns ein großes Plus, das wir insbesondere in Zeiten des Fachkräftemangels sehr zu schätzen wissen“, hebt der Vorstandsvorsitzende Dr. Nils Brüggemann hervor.

In diesen für das Gesundheitswesen sehr herausfordernden Zeiten stärkt die neue Partnerschaft die Krankenhauslandschaft NRW signifikant – darin sind sich alle Beteiligten einig.

Informationen zum VKKD:
Der Verbund Katholischer Kliniken Düsseldorf – zu dem das Augusta-Krankenhaus, das Krankenhaus Elbroich, das St. Vinzenz-Krankenhaus, das Marien Hospital Düsseldorf und das Westdeutsche Diabetes- und Gesundheitszentrum gehören – bietet eine hochspezialisierte Gesundheitsversorgung für Düsseldorf und die Region. Als „Verbund der Spezialisten“ ist das Leistungsspektrum mit rund 50 Fachkliniken und Kompetenzzentren auf einzelne Behandlungsschwerpunkte ausgerichtet. Mit einer ambulanten und stationären Betreuung von über 150.000 Patientinnen und Patienten im Jahr und einem Team von 3.000 engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zählt der VKKD zu einem der leistungsfähigsten Anbieter von Gesundheitsdienstleistungen in der Region Düsseldorf. Weitere Informationen finden Sie hier: www.vkkd-kliniken.de
WTZ: Erstklassige Krebsmedizin für die Bevölkerung NRWs

WTZ: Erstklassige Krebsmedizin für die Bevölkerung NRWs

Bild: Das WTZ Netzwerk aus Münster und Essen konnte bei der Begutachtung durch die Deutsche Krebshilfe auf ganzer Linie überzeugen. Aus Münster waren neben dem Ärztlichen Direktor Prof. Alex W. Friedrich (3.v.r.) und Dekan Prof. Frank Müller (2.v.l.) das WTZ-Direktorium um Prof. Annalen Bleckmann (4.v.r.), Prof. Philipp Lenz (5.v.l.), Prof. Georg Lenz (2.v.r.) und Prof. Eva Wardelmann (6.v.l.) maßgeblich beteiligt. (Foto © UKM/ Heine)

Weiterförderung des Westdeutschen Tumorzentrums (WTZ) in Essen und Münster als Onkologisches Spitzenzentrum durch die Deutsche Krebshilfe mit 4,8 Millionen Euro

Münster/Essen – Damit die deutsche Bevölkerung Zugang zu modernster Krebstherapie und Tumordiagnostik erhält, unterstützt die Deutsche Krebshilfe den Ausbau des Netzwerks Onkologischer Spitzenzentren. Das Westdeutsche Tumorzentrum (WTZ) hat sich bei der Bewertung durch eine renommierte onkologische Gutachterkommission als Konsortium Essen-Münster erfolgreich unter Beweis gestellt und wurde nun erneut als Onkologisches Spitzenzentrum von der Deutschen Krebshilfe ausgezeichnet. Das WTZ-Konsortium deckt die gesamte Ruhrregion, Westfalen sowie Teile Niedersachsens und der angrenzenden Niederlande ab.

Die Gutachterinnen und Gutachter lobten nach der intensiven Prüfung, dass es den beiden Standorten in Essen und Münster seit Beginn ihrer Kooperation in 2019 gelungen ist, gemeinsame Strukturen zu schaffen und Prozessabläufe zu optimieren und sowohl die technischen wie räumlichen Möglichkeiten für einen reibungslos funktionierenden Austausch aller an der Behandlung beteiligten Expertinnen und Experten zu schaffen. „Die Zusammenarbeit in multi- und interdisziplinären Teams ist entscheidend für die Behandlung von Patientinnen und Patienten mit Krebserkrankungen und wir haben damit früh die Weichen für die Etablierung eines Onkologischen Spitzenzentrums gestellt, genau wie es sich im nun veröffentlichten Krankenhausplan NRW von Minister Laumann wiederfindet“, betont Prof. Alex W. Friedrich, Ärztlicher Direktor des UKM (Universitätsklinikums Münster) die Bedeutung der Kooperation. „Unsere Spezialistinnen und Spezialisten der verschiedenen Fachrichtungen und Berufsgruppen arbeiten Hand in Hand, um den Betroffenen die bestmögliche und fortschrittlichste Behandlung zu bieten. Wir investieren kontinuierlich in die Zukunft der Krebsbehandlung und -forschung und ermöglichen damit optimale Versorgung zum optimalen Zeitpunkt am bestmöglichen Ort. Wir wollen uns damit gemeinsam mit unseren Netzwerkpartnern auf die zukünftige regionale Verantwortung der Universitätsmedizin vorbereiten, die auch im aktuellen Kabinettsbeschluss zur Krankenhausreform des Bundes ausdrücklich erwähnt wird.“

„Die Förderung des WTZ durch die Deutsche Krebshilfe mit insgesamt 4,8 Millionen Euro über die nächsten vier Jahre ermöglicht uns, die zahlreichen Projekte rund um Behandlung, Forschung und Lehre weiter voranzutreiben“, freut sich auch Prof. Jochen A. Werner, Ärztlicher Direktor der Universitätsmedizin Essen (UME) über die Auszeichnung. „Wir arbeiten als Konsortium kontinuierlich daran, das Netzwerk zur Versorgung von Menschen mit Krebserkrankungen weiter auszubauen.“ Denn nur so könne das Ziel des Programms der Deutschen Krebshilfe erreicht werden, wirklich allen Patientinnen und Patienten – auch außerhalb der Ballungszentren – den Zugang zu onkologischer Spitzenmedizin, modernster Technik und innovativen klinischen Studien zu ermöglichen.

„Die Krebsmedizin ist seit Jahrzehnten ein wichtiger Schwerpunkt an beiden Standorten“, sagt Prof. Annalen Bleckmann, Direktorin des WTZ Münster. „Wir stärken unsere Stellung durch die Einführung neuer, spezialisierter Professuren und durch Investitionen in neue Gebäude für die Onkologie.“ Ein wichtiger Pfeiler für die Arbeit des Konsortiums sei auch die herausragende Innovations- und Exzellenzförderung im WTZ. Sie zeigt sich in zahlreichen krebsbezogenen Forschungsgruppen sowie in den verschiedenen Nachwuchsforscherprogrammen für Medizinerinnen und Mediziner und Naturwissenschaftlerinnen und -wissenschaftler. Diese bilden die Grundlage für die Ausbildung der Krebsspezialisten von morgen.

Deutsche Krebshilfe lobt Zusammenarbeit von Essen und Münster

Bei allen gemeinsamen Anstrengungen stehen stets die Patientinnen und Patienten im Mittelpunkt, betont Prof. Dirk Schadendorf, Direktor des WTZ Essen. „Von besonderer Bedeutung ist dabei auch die Einbindung des WTZ-Patientenbeirats in unsere Projekte und Studien. Diese Zusammenarbeit auf Augenhöhe dient national als Vorbild für Patientenbeteiligung.“ Auch die Patientenaufklärung und -ermächtigung sollen im WTZ künftig noch weiter vorangetrieben werden – zum Beispiel, in dem erfahrene Patientinnen und Patienten als „WTZ OncoCoaches“ ausgebildet werden, um neu diagnostizierte Betroffene zu informieren und zu unterstützen.

Gerd Nettekoven, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Krebshilfe, erklärt: „Die fortlaufende Förderung des WTZ durch die Deutsche Krebshilfe unterstreicht die Bedeutung exzellenter, vernetzter Krebsmedizin für die Versorgung der Patientinnen und Patienten in Deutschland. Die enge Kooperation der Standorte Essen und Münster wird von uns außerordentlich begrüßt, setzt Maßstäbe und sichert den Betroffenen Zugang zu innovativen Therapien und bester Versorgung.“

Unter dem Dach des Westdeutschen Tumorzentrums (WTZ) arbeiten Expertinnen und Experten der Universitätsmedizin Essen und des Universitätsklinikums Münster eng zusammen, um Menschen mit Krebserkrankungen bestmöglich zu versorgen. Jährlich werden an beiden Standorten mit insgesamt 130 Kliniken, Abteilungen und Instituten rund 40.000 Krebspatientinnen und -patienten behandelt. Das Konsortium zählt damit zu den größten Krebszentren Deutschlands.

„Krankenhausplanung in NRW wird bis Ende 2024 abgeschlossen sein“

„Krankenhausplanung in NRW wird bis Ende 2024 abgeschlossen sein“

Bild: Diskutierten auf dem Podium des 55. Anästhesie Symposiums in Münsters Schloss: (v.l.) Der Geschäftsführer der Ärztekammer Westfalen-Lippe, Dr. Markus Wenning, der Klinikdirektor der UKM-Anästhesie, Prof. Alexander Zarbock, NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann sowie der Ärztliche Direktor und Vorstandsvorsitzende des UKM, Prof. Alex W. Friedrich, und der Vorsitzende des Wissenschaftlichen Kreises der Klinik für Anästhesie, operative Intensivmedizin und Schmerztherapie des Universitätsklinikums Münster e.V., Prof. Hugo Van Aken. (© Foto/UKM/Wibberg)

Minister Laumann bei Podiumsdiskussion in Münster um die Krankenhausplanung

Bei einer Podiumsdiskussion im Rahmen des 55. Münsteraner Anästhesie-Symposiums im Schloss zu Münster war heute der nordrhein-westfälische Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales, Karl-Josef Laumann unter den Diskutanten. Er erklärte, die von ihm federführend eingeleitete Reform der Krankenhausplanung in NRW werde bis Ende 2024 vollständig umgesetzt. Die medizinischen Experten auf dem Podium unterstützen die Planung.

Münster (mags/ukm/aw) – NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann legte sich vor den rund 180 am Symposium teilnehmenden Anästhesistinnen und Anästhesisten sowie weiteren Gästen fest: „Wir werden im nächsten Jahr unser Ziel einer Neuausrichtung aller Krankenhäuser in unserem Land erreichen. Die Feststellungsbescheide für alle Krankenhäuser des Landes werden bis Ende 2024 verschickt und damit sorgen wir für Planungssicherheit in den Kliniken, wie sie sich künftig ausrichten sollen. So sichern wir langfristig die Qualität der medizinischen Versorgung und stellen sie für ganz Nordrhein-Westfalen sicher. Uns kommt bei dem ganzen Prozess zugute, dass es uns gelungen ist, ein sehr großes Bündnis zu schmieden. Wir haben die Praxis frühzeitig einbezogen und die Krankenhausgesellschaft, die beiden Ärztekammern, die Kassen, die Kommunalen Spitzenverbände, die Kirchen sowie die Pflege und Patientenvertreter eng eingebunden. Das war eine richtige Entscheidung, die wesentlich zur breiten Akzeptanz der neuen Krankenhausplanung und dem guten Vorankommen beiträgt.“ Jede Bürgerin und jeder Bürger werde im nahen regionalen Umfeld ein Krankenhaus in erreichbare Nähe haben. so Laumann weiter.

Der Ärztliche Direktor und Vorstandsvorsitzende des UKM (Universitätsklinikum Münster), Prof. Alex W. Friedrich, sagte bei der Podiumsdiskussion, er begrüße aus Sicht eines Universitätsklinikums, dass in Zukunft nicht mehr jede Klinik alles machen werde, sondern nur das, wofür sie in dem neuen Versorgungskonzept auch eingeplant ist. Die Zeit der Konkurrenz sei vorbei. „Regionale und einrichtungsübergreifende Versorgungskonzepte erfordern eng abgestimmte Kooperationen im Sinne der Patientinnen und Patienten. Die Krankenhausplanung NRW bietet die einmalige Gelegenheit, die Gesundheitsversorgung passgenau neu zu definieren. Als Universitätsklinik sehen wir uns als Teil einer eigenen Versorgungsstufe mit besonderer Verantwortung und halten Expertinnen und Experten vor, die so spezialisiert zusammenarbeiten können, wie es an keinem anderen Haus gelingen kann.“ In Zukunft würden stets mehr Menschen erkranken und dabei mehr Erkrankungen gleichzeitig haben, ergänzte Friedrich. „Wir werden wir uns immer mehr spezialisieren müssen, um die Qualität der Versorgung zu erhalten. Das aber erfordert Zusammenarbeit über Fächer und Einrichtungen hinweg.“

Austausch zum Krankenhausplan NRW: Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann und der UKM-Vorstandsvorsitzende, Prof Alex W. Friedrich, im Gespräch.

Bild: Austausch zum Krankenhausplan NRW: Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann und der UKM-Vorstandsvorsitzende, Prof Alex W. Friedrich, im Gespräch. (© Foto/UKM/Wibberg)

Auch die Ärztekammer Westfalen-Lippe (ÄKWL) als Vertretung der Ärztinnen und Ärzte im Kammerbezirk unterstützt ausdrücklich die Planungen Laumanns. Medizinisch sinnvolle Spezialisierung einerseits mit dem Erhalt wohnortnaher Grundversorgung andererseits zu verbinden, das sei auch ein wichtiges Ziel der Ärztekammer, so Dr. Markus Wenning, ärztlicher Geschäftsführer der ÄKWL. Dabei gelte es insbesondere, die ärztliche Weiterbildung in den Fokus zu nehmen. Die Krankenhausplanung erfordere mit Blick auf die Weiterbildung und Patientenversorgung eine stärkere regionale Kooperation zwischen den Kliniken.

In einem waren sich die Diskutanten einig: Die NRW-Krankenhausplanung könne eine Blaupause für die durch das Bundesgesundheitsministerium geplante Krankenhausreform sein. Sie beschreibe einen funktionalen Plan der Leistungsabstufungen und zum medizinischem Portfolio aller vorhandenen Kliniken. Für die Umsetzung der Krankenhausplanung will die nordrhein-westfälische Landesregierung Finanzmittel in Höhe von insgesamt 2,5 Milliarden Euro zur Verfügung stellen. Die Verhandlungen zwischen den Krankenkassen und den Kliniken dazu, welches medizinische Portfolio die einzelnen Häuser in Zukunft anbieten können und in welche Leistungsstufen die Häuser künftig einzuordnen sind, hatten im Herbst 2022 begonnen.

Ulrike Wellkamp ist Nordrhein-Westfalens „beliebtester Pflegeprofi“

Ulrike Wellkamp ist Nordrhein-Westfalens „beliebtester Pflegeprofi“

Bild: Ulrike Wellkamp, Fachgesundheits- und Krankenpflegerin in der UKM-Gastroenterologie, ist NRWs „beliebtester Pflegeprofi“. Ihr Kollege Matthias Voß, hat sie für den Wettbewerb vorgeschlagen.

45 Jahre in der Pflege. Geht das überhaupt? Für Ulrike Wellkamp, Fachgesundheits- und Krankenpflegerin in der Gastroenterologie am UKM, offenbar kein Thema. Für ihr langjähriges sympathisches Engagement wurde sie von ihrem Kollegen Matthias Voß für die Wahl zu „Deutschlands beliebtestem Pflegeprofi“ vorgeschlagen. Jetzt hat sie den Wettbewerb als Landessiegerin für NRW gewonnen. Die zweite Voting-Runde zum Bundeswettbewerb schließt sich im Oktober an.

Münster (ukm/aw) – 750 Nominierungen und insgesamt mehr als 41.000 abgegebene Stimmen: Nach einer vierwöchigen Online-Abstimmung im Mai auf www.deutschlands-pflegeprofis.de haben die Abstimmenden Ulrike Wellkamp zu Nordrhein-Westfalens Nummer 1 in Sachen Pflege gekürt. „Ich freue mich, damit hätte ich nie gerechnet“, sagt die 65-Jährige, die Ende des Monats in Ruhestand geht. Für die Endausscheidung des Bundeswettbewerbs kann sie sich Chancen ausrechnen. „Allerdings stehe ich jetzt im Oktober im Wettbewerb mit 15 anderen tollen Landessiegern, die natürlich alle verdient haben, den ersten Platz im Bundeswettbewerb zu holen“, so Wellkamp.
Die online-Abstimmung zu „Deutschlands beliebtestem Pflegeprofi“ findet zum dritten Mal nach 2017 statt. Sie wurde vom Verband der Privaten Krankenversicherung e.V. ins Leben gerufen und steht unter der Schirmherrschaft des Pflegebevollmächtigten der Bundesregierung, Andreas Westerfellhaus.

(Die Mitteilung des PKV zu den einzelnen Landessiegern finden Sie hier)

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