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AINR-Fortbildung zum Thema Thoraxtrauma

Bild01: Erfolgreiche AINR-Veranstaltung zum Abschluss des Jahres im St. Marien-Hospital. Foto © St. Marien-Hospital Lüdinghausen
Bild: Erfolgreiche AINR-Veranstaltung zum Abschluss des Jahres im St. Marien-Hospital mit mehr als 60 Teilnehmenden. Foto © by St. Marien-Hospital Lüdinghausen

Lebensrettendes Wissen für medizinisches Personal

Lüdinghausen – Ein Thoraxtrauma zählt zu den schwerwiegendsten Verletzungen in der Notfallmedizin. Ob durch Verkehrsunfälle, Stürze oder Gewalteinwirkung – die Folgen sind nicht selten lebensbedrohlich, da Organe wie Lunge, Herz, große Blutgefäße, Luftröhre oder Speiseröhre betroffen sein können. Die in diesem Jahr letzte Veranstaltung der AINR-Fortbildungsreihe (Anästhesie – Intensivmedizin – Notaufnahme – Rettungsdienst) wurde vom Chefarzt der Anästhesie und Intensivmedizin sowie Ärztlichen Direktor im St. Marien-Hospital, Dr. Mario Santamaria, moderiert und richtete sich an Ärztinnen und Ärzte, Pflegende der Intensivstation, Anästhesie und Notaufnahme sowie Kolleginnen und Kollegen des Rettungsdienstes aus der Region Coesfeld, Kreis Warendorf, Kreis Unna sowie aus Münster.

Ziel der Fortbildung war die optimale Vorbereitung auf ein Thoraxtraumata, denn eine schnelle und fachgerechte Versorgung entscheidet hier oft über Leben und Tod. Mit dem Fachvortrag von Dr. Nils Alt, Chefarzt für Unfallchirurgie und Orthopädie im Krankenhaus in Lüdinghausen, und dem des Initiators der Veranstaltung, Dr. Daniel Nitschke, Oberarzt und Notfallmediziner, wurde wichtiges theoretisches Wissen vermittelt.

Bild02: Erfolgreiche AINR-Veranstaltung zum Abschluss des Jahres im St. Marien-Hospital. Foto © St. Marien-Hospital Lüdinghausen

Bild: Unter realitätsnahen Bedingungen trainierten über 60 Teilnehmende Thoraxdrainagen, Notfallgriffe und die Bedeutung von Teamarbeit. Foto © by St. Marien-Hospital Lüdinghausen

Besonderen Wert wurde zudem auf praktische Fertigkeiten und den interprofessionellen Austausch gelegt. Im theoretischen Teil standen die Anatomie und Pathophysiologie des Thorax sowie aktuelle Entwicklungen in der Diagnostik und Therapie im Mittelpunkt. Das besondere Highlight war allerdings der praktische Übungsteil, der an Schweineteilen durchgeführt wurde. Unter realitätsnahen Bedingungen konnten die mehr als 60 Teilnehmenden sowohl das korrekte Anlegen von Thoraxdrainagen, als auch wichtige Handgriffe für Notfallsituationen trainieren und die große Bedeutung von Teamarbeit in der akuten Versorgung dieser medizinischen Herausforderung erleben. Die praxisorientierte Gestaltung wurde von den Teilnehmenden als besonders wertvoll hervorgehoben, da sie den direkten Transfer des Gelernten in den Berufsalltag ermöglicht.

„Mit dem Thema Thorax haben wir in der die AINR-Fortbildungsserie wieder einmal eindrucksvoll gezeigt, wie sich Wissenschaft und Praxis verbinden lassen. Die hohe Teilnehmerzahl und das durchweg positive Feedback bestätigen den Erfolg unseres Formats und unterstreichen die Bedeutung praxisnaher Weiterbildung für die Qualität der Patientenversorgung hier in der Region“, sagt Dr. Daniel Nitschke und verspricht für das kommende Jahr wieder interessante Themen in der AINR-Fortbildungsreihe.

Das St. Marien-Hospital Lüdinghausen ist ein Krankenhaus der Grund-und Regelversorgung mit den Fachabteilungen Anästhesie und Intensivmedizin, Chirurgie, Innere Medizin und dem Zentrum für Akutgeriatrie und geriatrische Rehabilitation. Das Krankenhaus verfügt über 221 somatische Betten sowie über 25 Betten in der geriatrischen Rehabilitation, in dem das Pflegesystem der Bereichspflege praktiziert wird, und ist zudem Träger des Altenwohnhauses St. Ludgerus-Haus mit 80 Einzelpflegeplätzen und 14 Wohnungen für betreutes Wohnen. Hauptgesellschafter der St. Marien-Hospital Lüdinghausen GmbH ist die St. Franziskus-Stiftung Münster, die derzeit für 18 Krankenhäuser mit über 4.000 Betten und zehn Behinderten und Senioreneinrichtungen in den Ländern Nordrhein-Westfalen und Bremen verantwortlich ist. Darüber hinaus hält sie Beteiligungen u. a. an ambulanten Rehabilitationszentren, Pflegediensten und Hospizen. Zuletzt hat die Franziskus Stiftung im Juli 2025 die Mehrheitsanteile am Verbund Katholischer Kliniken Düsseldorf GmbH (VKKD) übernommen. Zudem hält sie Beteiligungen u.a. an ambulanten Rehabilitationszentren, Pflegediensten und Hospizen. In den Einrichtungen der Franziskus Stiftung werden jährlich über 720.000 Menschen stationär und ambulant behandelt, in den Langzeiteinrichtungen etwa 1.000 Menschen betreut. Rund 19.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sorgen für kranke, behinderte und alte Menschen.

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