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Selbststigmatisierung überwinden

Münster – Lebenskrisen hinterlassen Spuren, körperlich und psychisch. Dass sich dies auf die Leistungsfähigkeit auswirkt, ist ganz normal. Leistungsdruck und Wettbewerb machen es schwer, das zu akzeptieren – vor allem im Job. Die eigenen Stigmata und Regeln im Kopf sind dabei oft das größte Problem. Gleichzeitig kann man sie am ehesten verändern. Auch das trägt dazu bei, am Arbeitsplatz psychisch gesund zu bleiben – ein Thema, das der diesjährige Welttag der seelischen Gesundheit am 10. Oktober ins Zentrum stellt.

79 Prozent der Befragten hatten nach einer Lebenskrise psychische Probleme. Gut 53 Prozent erlebten sich weniger leistungsfähig. Trotzdem ging etwa die Hälfte aller Befragten weiter arbeiten, rund 37Prozent waren jedoch mit ihrer Arbeit unzufrieden, so der aktuelle Fehlzeiten-Report der AOK. „Menschen, die psychisch angeschlagen sind, funktionieren oft gerade auf der Arbeit lange weiter und versuchen Defizite in der Leistungsfähigkeit durch Mehreinsatz zu kompensieren. Dies kostet enorm viel Energie und erhöht auf Dauer das Risiko, psychisch krank zu werden“, erklärt Benedikt Klauke, leitender Psychologischer Psychotherapeut der Christoph-Dornier-Klinik in Münster.

Menschen in Lebenskrisen brauchen vor allem eins: Entlastung. Manchmal hilft eine temporäre Krankschreibung. Eine längerfristige Lösung ist sie in der Regel nicht, da Arbeit neben der Existenzsicherung auch Struktur und Halt geben kann. „Betriebliche Unterstützungsangebote, wie flexible Arbeitszeiten oder eine kurzfristige Umverteilung von Aufgaben, sind daher ebenso wichtig wie die gesellschaftliche Entstigmatisierung von Menschen, die psychisch beeinträchtigt oder nicht hundertprozentig leistungsfähig sind. Eine große Rolle spielen aber auch die eigenen Kritiker im Kopf“, sagt der leitende Arzt der Klinik, Andreas Pelzer. „Vor allem wenn sie Leistungseinbußen und psychische Probleme in den Bereich des persönlichen Versagens rücken.“ Dass sogenannte innere Kritiker so laut werden können, ist nach Ansicht der Experten auch eine Folge des anhaltenden Drangs, sich selbst zu optimieren.

Durchhalteparolen und Optimierungsstrategien bringen in Lebenskrisen jedoch wenig. Vielmehr sollte man vor allem Geduld mit sich haben. Jeder Mensch braucht Zeit und Kraft, um eine schwere Krankheit, das Scheitern einer Partnerschaft oder den Tod eines Angehörigen zu verarbeiten. Und je sorgenfreier er sich diese nehmen kann, desto besser gelingt in der Regel auch die Verarbeitung.

„Die zentrale Frage in solchen Situationen ist, wie gehe ich mit Belastungen, aber auch mit eigenen Ansprüchen um?“, so der Diplom-Psychologe Benedikt Klauke. „Habe ich die Kompetenz, mich für mein Wohl einzusetzen? Kann ich auch mal Nein sagen? Meine Arbeit anders organisieren? Welche inneren Überzeugungen leiten mich? Wie viel muss ich leisten, damit ich mich als etwas wert fühle? Gerade für Menschen, die einen hohen Anspruch an sich haben und sehr pflichtbewusst sind, ist das Nicht-Erfüllen von Erwartungen oft nur schwer auszuhalten. Ebenso das Gefühl, hilfsbedürftig zu sein. Gleichzeitig sind das die Stellschrauben, die man selber beeinflussen kann und an denen wir auch therapeutisch arbeiten können.“

Er rät Menschen in Lebenskrisen, nicht zu warten, bis die Ampel auf Rot steht, sondern sich schon vorher Hilfe zu holen. Sich psychologisch beraten oder psychotherapeutisch unterstützen zu lassen, fühle sich für viele Menschen wie eine persönliche Niederlage an. Dabei übernähmen sie für sich selbst Verantwortung, was eine wichtige Voraussetzung für die Bewältigung einer Krise sei.

Quelle: © Christoph-Dornier-Klinik Münster

Täter ohne Tat

25 Jahre leidet Uwe Saaler* an aggressiven Zwangsgedanken. Sie richten sich gegen diejenigen, die er am meisten liebt: seine Frau, seine Kinder und seine Enkel. Die Scham sitzt tief; keiner weiß, dass er krank ist. Stundenlang grübelt er, meidet den Kontakt. Dann bricht er sein Schweigen – und findet Hilfe

Münster – Der 63-Jährige ist kein Einzelfall. Mehr als zwei von zehn Menschen erkranken an therapiebedürftigen Zwängen. Obwohl sie eine der häufigsten psychischen Erkrankungen sind, werden sie am seltensten behandelt. Die Tendenz, sie aus Scham und Angst zu verheimlichen, ist groß, besonders bei aggressiven Zwangsgedanken, die sich meistens gegen geliebte Menschen richten. Das erschwert auch die richtige Diagnose.

„Menschen, die aggressive Zwangsgedanken entwickeln, erlauben es sich häufig gerade nicht, aggressive Gedanken oder Impulse zu haben und diese in irgendeiner Form auszuleben. Insbesondere gegenüber Familienangehörigen sind Gefühle wie Ärger oder Wut fast tabu. Dieser hohe moralische Anspruch begünstigt die Entwicklung der aggressiven Zwangsgedanken. Je stärker das Verbot ist, desto bedeutungsvoller und mächtiger werden sie“, erklärt Benedikt Klauke, leitender Psychologischer Psychotherapeut der Christoph-Dornier-Klinik in Münster.

Werkzeuge und Kissen werden gedanklich zum Mordinstrument

Bei Uwe Saaler beginnen die Gedanken, als er mit seiner kleinen Tochter eine Puppenstube baut. Während er die Seitenwände vernagelt, denkt er, dass er sie mit dem Hammer erschlagen könnte. Der Gedanke setzt sich fest, wiederholt sich immer wieder, zu Hause, im Baumarkt, bei den Kindern, bei seiner Frau und später bei den Enkeln. Nach schweren Werkzeugen werden auch Kissen „gefährlich“. Der Zwang dehnt sich aus. Schließlich bricht ihm bei jeder Begegnung mit seinen Enkeln der Schweiß aus. Er zieht sich zunehmend zurück und grübelt, oft stundenlang.

Der drohende Verlust der Familie gibt den Anstoß sich zu öffnen

„Die Jahre von 2010 bis 2015 waren die schlimmsten“, sagt Uwe Saaler. Seine Frau und Töchter fragen immer häufiger, warum er nicht zuhört, werfen ihm vor, kein Interesse mehr an ihnen zu haben. Keiner weiß, dass er krank ist. „Das schreckliche Gefühl, nicht mehr zur Familie zu gehören, war der zentrale Anstoß, mich zu öffnen.“ Seine schlimmsten Gedanken behält er für sich. Er befürchtet, dass seine Familie Angst vor ihm haben könnte. Bei ihm treten die Zwangsgedanken oft in Kombination mit materiellen Ängsten oder enttäuschter Erwartung auf. Benedikt Klauke erklärt: „Aufdringliche Gedanken setzen sich häufig auf unangenehme Gefühle, wie Ablehnung, Enttäuschung oder Verlustangst, wenn andere Strategien, diese auszuleben, fehlen“.

2015 wendet sich Saaler an eine Psychiaterin und bekommt Antidepressiva. Es geht ihm besser, aber seine Zwänge lösen sie nicht. Ein Jahr später rät ihm eine Psychologin, sich stationär behandeln zu lassen. Eine Empfehlung führt ihn nach Münster. Im August 2016 hat er dort in der Christoph-Dornier-Klinik ein Erstgespräch. Das Intensivkonzept habe ihn sofort überzeugt, sagt er.

Mensch-ärgere-dich-nicht mit Enkeln – und Hammer im Gepäck

Wenige Wochen später beginnt seine sechswöchige stationäre Therapie. Die Diagnose lautet „Zwangsgedanken und -handlungen, gemischt“. Jede Woche hat er zehn Einzelpsychotherapiesitzungen. Zusätzlich besucht er Gruppentherapien, darunter die Achtsamkeits- und die Zwangsbewältigungsgruppe. In den ersten zwei Wochen erarbeitet er mit seiner Therapeutin vor allem die biographischen Hintergründe und ein Erklärungsmodell für die Erkrankung. Graphen und Zeichnungen helfen, die Zusammenhänge zu verstehen. „Das war sehr anstrengend, weil man so viel verarbeiten muss“, berichtet der 63-Jährige.

Ab der dritten Woche beginnen die Expositionsübungen, mit und ohne Therapeutin, später auch im familiären Kontext. Es ist wichtig, das Gelernte im Alltag zu erproben. Dafür verbringt er Weihnachten bei seiner Tochter. Im Gepäck: ein Hammer. Während er mit seinen Enkeln Mensch-ärgere-dich-nicht spielt, denkt er „Jetzt könnte ich sie mit dem Hammer erschlagen“, immer wieder, wie ein Mantra. „Als ich ihn dann aus dem Beutel geholt habe, habe ich nicht mal geschwitzt. Ich wusste, ich mach das nicht, egal was ich denke. Es sind nur Gedanken und ein Teil meiner Krankheit“, so Saaler.

Gedanken sind keine Handlungen

„Expositionen mit Reaktionsverhinderung sind die wirksamste psychotherapeutische Methode, um Zwänge zu überwinden“, sagt Diplom-Psychologe Klauke. „Zwangsgedanken zu unterdrücken ist ähnlich vergeblich, wie einen prall gefüllten Ball unter Wasser zu halten. Je mehr wir drücken, desto stärker drängt er an die Oberfläche. Deshalb ist es wichtig, den negativ besetzten und angstauslösenden Gedanken bewusst Raum zu geben. Selbst starke, vermeintlich unerträgliche Gefühle lassen mit der Zeit nach. Durch die Erfahrung, dass nichts passiert, dass Gedanken eben keine Handlungen sind, werden sie entkatastrophisiert. Sie verlieren an Bedeutung und treten in der Folge auch seltener auf.“ Parallel dazu sei es wichtig, Denkmuster und Überzeugungen zu bearbeiten, die die Erkrankung aufrechterhalten.

Früher habe er sich ständig selbst beobachtet, alles Negative auf sich bezogen. Durch die Therapie habe er gelernt, bestimmte Annahmen zu hinterfragen und neu zu bewerten. „Mein Lebensinhalt bestand zu 30 Prozent aus Problemen, heute sind es fünf“, sagt Uwe Saaler. Er genießt die zunehmende Freiheit im Kopf, walkt zwischen den Therapien um den Aasee oder die Promenade entlang, besichtigt mit Mitpatienten den Münsteraner Dom, geht mit ihnen schwimmen. Auch dieses Miteinander und der Austausch mit „Leidensgenossen“ habe ihm sehr geholfen. Er möchte Menschen, die an Zwangsgedanken leiden, Mut machen, sich ihrer Situation zu stellen, sich anzuvertrauen und aktiv zu werden: „Hilfe ist da, aber man muss sie sich holen.“

* Zum Schutz der Person wurde der Name geändert.

Quelle: © Christoph-Dornier-Klinik Münster

Bulimie: Zwischen Fassade und Kontrollverlust

Die Bulimie gilt als heimlichste aller Essstörungen. Der innere Kampf um Kontrolle, Verlangen und Gewicht bleibt der Außenwelt oft verborgen. Der wichtigste Schritt, um wieder gesund zu werden, ist das Essverhalten zu normalisieren

Foto: Christoph-Dornier-Klinik, Judith Müller, Stellvertretende Leitende Psychologische Psychotherapeutin

Judith Müller, Stellvertretende Leitende Psychologische Psychotherapeutin

Rund 1,3 Prozent aller Frauen erkranken im Laufe ihres Lebens an Bulimie. Männer sind ebenfalls betroffen, trotz hoher Dunkelziffer aber seltener. Meistens wirkt nach außen hin alles „perfekt“. Das Gewicht ist normal, das Essen kontrolliert, meist fett- und kalorienarm. Menschen, die an Bulimie erkranken, sind häufig ehrgeizig und eher überangepasst. Dass sie Tausende von Kalorien verschlingen und erbrechen, oder hochdosierte Abführmittel schlucken, passt nicht ins Bild. Keiner darf etwas merken, die Scham ist riesig. Doch der Teufelskreis der Bulimie kann überwunden werden, selbst wenn die Krankheit schon lange besteht. Das Essverhalten zu normalisieren, ist der wichtigste erste Schritt.

Wie entsteht der Teufelskreis der Bulimie?

Über 90 Prozent der Menschen, die an Bulimie erkranken, wollen anfänglich abnehmen Sie lassen Mahlzeiten ausfallen, verzichten auf bestimmte Nahrungsmittel oder fasten, zum Beispiel bevor sie Alkohol trinken. Restriktives Essen schürt meistens jedoch Heißhunger, denn der Körper lechzt nach Nahrung. „Viele unserer Patientinnen berichten, dass sie auf den ‚Tipp‘ gestoßen sind, Nahrung zu erbrechen, um einerseits uneingeschränkt essen zu können und andererseits nicht zuzunehmen. Die Handlungsabläufe verselbstständigen sich dann relativ schnell, innerhalb weniger Wochen, weil sich der Stoffwechsel und das Hunger-Sättigungsgefühl verändern und die Angst vor dem Dicksein eher größer wird. Schließlich löst der Anblick von Nahrungsmitteln fast reflexhaft Heißhunger aus, so wie Völlegefühl den sofortigen Drang zu erbrechen“, erklärt Judith Müller, stellvertretende leitende Psychologische Psychotherapeutin der Christoph-Dornier-Klinik in Münster.

Einen kurzen Moment lang fühlt es sich befreiend an: Der zum Platzen volle Bauch ist wieder leer. Und mit den Kalorien, die das Gewicht gefährden, sind auch Gefühle weggespült. Stress und Anspannung lassen nach. Doch dann kommen die Scham und der Ekel vor sich selbst – und der Kreislauf beginnt von neuem. Die Kontrolle zieht wieder ein, über das Essen, die Gefühle, über das „Außen“. Die Fassade aufrechtzuerhalten, kostet viel Kraft und endet oft in Selbstbetrug. 75 Prozent der Menschen, die an einer Bulimie erkranken, werden depressiv. Etwa 30 Prozent entwickeln eine Angst- oder Zwangserkrankung, oft eine soziale Phobie. Dazu kommen häufig Alkoholprobleme.

Wie lässt sich der Teufelskreis durchbrechen?

Jede Essstörung hat ihre eigene Geschichte. Es gibt genetische und biologische, aber auch soziale und persönliche Faktoren, die sie begünstigen. „Bevor man jedoch an Hintergrundkonflikten und Funktionalitäten arbeitet, ist es wichtig, zuerst das Essverhalten zu normalisieren. Denn der körperliche Mangelzustand wirkt sich auf den Hormon- und Botenstoffhaushalt aus, auf die Wahrnehmung, das Verhalten und die Emotionen“, so Judith Müller. „Je normaler das Essverhalten, desto besser funktioniert auch das Hunger-Sattheitsgefühl, das die Nahrungsaufnahme auf natürliche Weise reguliert. Heißhungerattacken werden seltener und sogar die Angst vor einer Gewichtszunahme nimmt ab.“ Sie zu überwinden, ist ein weiterer wichtiger und notwendiger Therapiebaustein.

Hat sich das Essverhalten normalisiert, ist es für die Betroffenen wichtig zu lernen, besser mit Stimmungsschwankungen, Konflikten und Belastungen umzugehen, und auch das übermächtige Schlankheitsideal zu überwinden. Denn nur dann kann der Teufelskreis der Bulimia nervosa dauerhaft durchbrochen werden.

Diagnosekriterien der Bulimie nervosa

  • wiederkehrende Essattacken (Verzehr größerer, meist hochkalorischer Nahrungsmengen mit dem Gefühl von Kontrollverlust), mindestens einmal pro Woche über einen Zeitraum von drei Monaten
  • absichtliches Erbrechen, strenge Diäten, exzessiver Sport oder Einsatz von Abführmitteln, um einer Gewichtszunahme entgegenzuwirken
  • Selbstbewertung hängt übermäßig stark von Körpergewicht und Figur ab
  • kein deutliches Untergewicht (ansonsten könnte es sich um eine Magersucht handeln)

Es gibt jedoch auch atypische Erscheinungsformen der Ess-Brech-Sucht, bei denen nicht alle Diagnosekriterien erfüllt sind. Auch sie mindern die Lebensqualität, schaden der Gesundheit und sollten psychotherapeutisch behandelt werden.

Quelle: © Christoph-Dornier-Klinik Münster

Wenn immer besser nie gut genug ist

Die Möglichkeiten, sich selbst zu optimieren, scheinen schier grenzenlos zu sein. Denn Defizite lauern überall – im Job, im Sport, in der Familie. Beim Streben nach dem Optimum bleibt das „Selbst“ oft auf der Strecke

Münster – Am 5. Februar eröffnet in München die Internationale Sportmesse. Effiziente Trainingsprogramme, Wearables und Apps sollen helfen, fitter, schlanker, leistungsfähiger zu sein: „Gesundheit wird zum Selbstdesign“. Sich selbst zu überwachen, zu analysieren und zu optimieren liegt weiterhin voll im Trend – beim Sport, im Job, in der Familie. „Etwas verbessern zu wollen, ist ein wichtiger Motor, um sich weiterzuentwickeln“, erklärt Benedikt Klauke, Leitender Psychologischer Psychotherapeut der Christoph-Dornier-Klinik in Münster. Den allgegenwärtigen Trend zur Selbstoptimierung sieht er dagegen kritisch. Denn dieser fördere ein defizitäres Selbstbild.

Nicht nur im Job, auch im privaten Umfeld kann das Gefühl, die eigene Leistung verbessert, Abläufe optimiert und Zeiten effizienter genutzt zu haben, enorm befriedigend sein. Der Wettbewerb mit sich selbst ist ein bewährtes Mittel, um Höchstleistungen zu erbringen und zu weiteren zu motivieren. Auf Dauer aber kostet er mehr Kraft als die Ergebnisse spenden. Dem Drang, sich selbst zu optimieren, liegen oft Minderwertigkeitsgefühle und ein defizitärer Blick auf sich selbst zugrunde. „Erfolge können kurzfristig zwar selbstwertstabilisierend wirken, den Hunger nach einem optimalen Selbst stillen sie aber nicht. Denn das was ist, ist niemals gut genug“, so der promovierte Psychologe.

Beim Streben nach dem Optimum bleibt das Selbst oft auf der Strecke. Solange bis „die Technik“ streikt, das Herz aussetzt, die Panik rast oder bleierne Erschöpfung jede Flamme erstickt. In der Therapie von Angststörungen und Depressionen (Burnout) sind Selbstwert und Leistungsanspruch geläufige Themen. Für Benedikt Klauke ist Selbstoptimierung letztlich nichts anderes als ein Vermeidungsziel. Häufig geht es eher darum, einen unerwünschten – als nicht genügend empfundenen – Zustand zu vermeiden und nicht darum, ein Ziel zu erreichen, da die Maßstäbe immer weiter nach oben verschoben werden.

Ein solcher Wettkampf gegen sich selbst lässt sich weder mit Sport noch mit gesunder Ernährung gewinnen. „Wichtig ist, positive Ziele zu formulieren, auf die man sich konkret zubewegen kann. In der Psychologie spricht man dann von einem Annäherungsziel. Das kann durchaus eine bessere Trainingszeit sein. Wenn das erzielte Ergebnis aber keine positiven Empfindungen (mehr) auslöst und nicht befriedigt, ist Vorsicht geboten. Dann lohnt sich die Frage nach der Motivation. Denn nach immer fitter und immer gesünder kommt in der Regel krank“, warnt der leitende Psychotherapeut der Münsteraner Klinik. So begännen auch Erkrankungen wie Sportanorexie oder Orthorexie oft mit dem Wunsch, leistungsstärker zu werden und sich gesünder zu ernähren.

Quelle: © Christoph-Dornier-Klinik Münster

Reinigungszwang: Wenn das Leben ohne Handschuh nicht mehr funktioniert

artikel-cdk_21112016Münster – Kalt ist es geworden. Christian D. ist erleichtert. Keiner starrt mehr auf seine Hände, die Handschuhe fallen nicht mehr auf. Im Sommer ist das anders. Rund 50 Paar Einmalhandschuhe verbraucht er am Tag. Sonst könnte er seine Wohnung nicht verlassen, kein Geländer anfassen, keine Tür, keinen Automaten. Alles, was von Menschen berührt wird, ist für ihn potentiell gefährlich.

Seit acht Jahren leidet Christian D. an einem Wasch- und Reinigungszwang. In der Kälte leuchten seine Hände krebsrot. Die Haut ist dünn wie Papier, rissig und wund gewaschen. Und noch anfälliger für Keime, vor denen er sich panisch fürchtet. Die Handschuhe beruhigen ihn, aber nur kurzfristig. Die Angst, sich mit HIV oder anderen schweren Krankheiten zu infizieren, holt ihn immer wieder ein. Egal wie oft und lange er seine Hände wäscht, egal wie viel Desinfektionsmittel er benutzt, egal wie gründlich er putzt. Irgendwann müssen es zwei Lagen Handschuhe sein.

Zwänge spielen sich oft im Verborgenen ab. In Deutschland geht man von mindestens 2,3 Millionen betroffenen Menschen aus. Am häufigsten sind Wasch- und Reinigungszwänge, verbunden mit der panischen Angst, sich oder auch andere durch Schmutz, Körperflüssigkeiten, Bakterien oder Viren zu gefährden. Deshalb wird ein direkter Kontakt möglichst vermieden. Doch schon der Gedanke daran kann Panik auslösen und stundenlange Wasch- und Reinigungsrituale nach sich ziehen.

Die meisten wissen, dass ihr Verhalten mindestens übertrieben ist, und schämen sich dafür. Häufig werden Partner, Eltern oder andere Familienangehörige in die Zwänge einbezogen. Auf Drängen der Betroffenen übernehmen sie Rituale, berühren zum Beispiel bestimmte Dinge nicht oder ziehen sich nach dem Betreten der Wohnung um, um diese nicht zu „verseuchen“, wodurch sich der Zwang weiter verfestigt.

„Oft werden Zwänge mit Ängsten oder Depressionen verwechselt. Bis eine Zwangserkrankung angemessen behandelt wird, vergehen durchschnittlich mehr als sieben Jahre, in denen sich die Menschen durch ihr Leben quälen, wertvolle soziale Kontakte verlieren und nicht selten auch ihren Job. Dabei sind die Behandlungsmöglichkeiten ausgesprochen gut“, sagt Benedikt Klauke, Leitender Psychologischer Psychotherapeut der Christoph-Dornier-Klinik in Münster.

Als Faustregel gilt: Wer täglich mehr als eine Stunde mit Zwangsgedanken oder -handlungen verbringt und darunter leidet, sollte sich professionelle Hilfe suchen. Denn Zwänge verschwinden in der Regel nicht von alleine. Bei Christian D. hat das Leben schließlich nicht mehr funktioniert. Auch mit Handschuhen nicht. Nun lernt er Schritt für Schritt, sich seinen Ängsten zu stellen und weder in die Vermeidung noch in seine Rituale zu flüchten. Er beginnt zu verstehen, dass er Risiken und Gefahren unrealistisch hoch einschätzt und viel zu viel Verantwortung übernehmen möchte. Dass er mit dem Zwang Menschen auf Distanz hält und sich so vor dem Gefühl der Abhängigkeit schützt. Denn auch solche Funktionen kann eine Zwangserkrankung haben.

Um niederschwellig über Behandlungsmöglichkeiten zu informieren, bietet die Christoph-Dornier-Klinik jeden Mittwoch eine kostenlose Telefonberatung an. Zu erreichen sind die Psychologen der Klinik zwischen 17 und 20 Uhr unter +49 (0)251 4810-148. Weitere Informationen erhalten Betroffene und Angehörige auch unter www.christoph-dornier-klinik.de.

Quelle: © Christoph-Dornier-Klinik Münster

Wohin entwickelt sich der Mann? Körperkult und seine Folgen

Super skinny, mega muskulös, Ab-Crack

Wohin entwickelt sich der Mann? Körperkult und seine Folgen im Zeichen des internationalen Männertags am 19. November 2016

artikel-cdk_04112016Münster – Männer des 21. Jahrhunderts müssen etwas zu bieten haben, vor allem körperlich. Noch halten sich Sixpacks und hohle Wangen auf Instagram und Facebook. Doch zeichnet sich schon ein neuer Trend des Bodyformings ab: die „Ab-Crack“, eine senkrecht über den Bauch verlaufende Bindegewebsnaht (medizinisch Linea Alba). Auch hier geht es darum, möglichst viel Körperfett abzutrainieren. Denn dann wird sie sichtbar. Der Social Media gestützte Körperkult hat Folgen: Die Unzufriedenheit mit dem eigenen Körper wächst rasant, auch in der Männerwelt.

Schon 70 Prozent der Jungen zwischen zehn und 13 Jahren hadern mit ihren Muskeln, rund 30 Prozent mit ihrem Gewicht, so eine vor fünf Jahren veröffentlichte Studie. Diese Zahlen spiegeln den männlichen Zeitgeist wieder. Forscher der University of North Texas fanden jüngst heraus, dass Tinder-Nutzer häufiger unzufrieden mit ihrem Körper sind und weniger Selbstwertgefühl haben als Männer, die auf diese App verzichten. Die Social-Media-Nutzung begründet die negative Körperwahrnehmung zwar nicht, aber sie fördert sie – nicht nur bei Frauen.

„Wir stellen eine deutliche Zunahme an Körperwahrnehmungsstörungen bei Männern fest“, sagt Andreas Pelzer, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie und leitender Arzt der Christoph-Dornier-Klinik in Münster. Was früher vor allem für Frauen galt, gilt heute zunehmend auch für Männer: Die körperliche Erscheinung bestimmt den Selbstwert und vermeintlich den sozialen Erfolg.

Jungs posten reihenweise Selfies mit nacktem Oberkörper. Wer nicht gefällt, wird weggewischt. Auf Facebook, Instagramm – und Tinder. Der Konkurrenzdruck ist enorm. „Man selbst fühlt sich so lange zufrieden, bis ein anderer ein dickeres Sixpack oder eine noch tiefere ‚Ab Crack‘ postet. Ständig wird verglichen und bewertet. Die eigene Person wird permanent abgewertet. Man läuft immer nur hinterher“, erklärt Andreas Pelzer.
Das Risiko, darüber krank zu werden, ist groß. Am größten in der Pubertät. Vor allem sogenannte „Spätentwickler“ sind gefährdet, eine körperdysmorphe Störung, wie Muskelsucht (Biggerexie), oder eine Essstörung zu entwickeln. Minderwertigkeitskomplexe und ein negatives Körperbild spielen bei beiden Erkrankungen eine zentrale Rolle.

Mit einem „perfekten“ Körper hoffen die Jugendlichen, anerkannt und respektiert zu werden. Doch der Versuch, die eigene Unsicherheit wegzutrainieren, schlägt meist fehl. Das ist bei erwachsenen Männern nicht anders. „Selbst wenn das Training kurze Glücksmomente pusht, fühlen sie sich danach eher noch schlechter. Also muss noch mehr trainiert, diätet oder gehungert werden, mit fatalen körperlichen und psychischen Folgen. Denn das Ideal bleibt unerreichbar. Dafür sorgt allein schon die gestörte Körperwahrnehmung. Ohne den Selbstwert aus anderen Quellen zu speisen und ein gesundes Problemlöseverhalten zu lernen, führt die Spirale immer weiter nach unten“, so der leitende Arzt der Christoph-Dornier-Klinik.

Bei Männern bleiben körperdysmorphe Störungen und Essstörungen jedoch noch länger unerkannt als bei Frauen. Experten gehen daher von einer hohen Dunkelziffer aus. Die Schamgefühle sind oft noch größer, die öffentliche Wahrnehmung geringer. Dabei drohen langfristig neben psychischen auch organische Schäden: Wenn der Fettanteil in der Unterhaut zu stark sinkt, beginnt der Körper auch das braune Fettgewebe zu verbrennen, das zum Beispiel die Nieren schützt.
Wer sich zugunsten seiner Muskelmasse einseitig proteinlastig ernährt und gegebenenfalls auch noch Anabolika und aufputschende Drogen schluckt, riskiert nicht nur Mangelerscheinungen, sondern auch Konflikte mit dem Gesetz. Mit Attraktivität und Erfolg hat das so gar nichts mehr zu tun. Es wird Zeit, das Männer(vor)bild wieder mit Inhalt zu füllen.

Quelle: © Christoph-Dornier-Klinik Münster

Studienkrise: die Angst zu scheitern

Artikel-CDK_09062016Rund 40 Prozent aller Studienanfänger brechen ihr Studium ab. Häufig sind Leistungsprobleme oder mangelnde Motivation der Grund. Manche haben beides. Sie schieben Aufgaben vor sich her und vermeiden Prüfungen, schaffen es aber nicht, sich aus der Situation zu lösen. Und werden darüber krank.

Oft beginnen die Probleme im Studium. Die Anforderungen steigen. Doch statt sich hoch konzentriert auf die Prüfungen vorzubereiten, ist an Lernen kaum mehr zu denken. Jede Ablenkung ist willkommen. Die Zeit verfliegt, vor allem im Internet. Doch das schlechte Gewissen bleibt. Versagensängste machen sich breit. So ging es auch Jonas Bärwald, der seinen wahren Namen für sich behalten möchte. Mit besten Voraussetzungen begann er Jura zu studieren. Er war es gewohnt Erfolg zu haben. Mit jedem Semester fiel es ihm schwerer, sich zu konzentrieren und zu motivieren. Immer häufiger fehlte er in Seminaren, meldete sich vor Klausuren krank, schob Hausarbeiten vor sich her, versäumte Fristen. Und bekam immer mehr Angst – vor Bewertungen, vor Prüfungen, vor seinen Eltern. Er vermied den Kontakt zu anderen Studenten, denn auf einmal schienen alle an ihm vorbeizuziehen. Er selbst steckte fest. Dann drohte ihm die Exmatrikulation.

„Versteckspiel“ verhindert konstruktive Lösung des Dilemmas

Als Jonas Bärwald in die Christoph-Dornier-Klinik für Psychotherapie nach Münster kommt, bestimmen Angst und Depression sein Leben. Einsam hat er das Bild des erfolgreichen Jura-Studenten aufrechterhalten, vor allem gegenüber seinen Eltern, die er nicht enttäuschen möchte. „So ein ‚Versteckspiel‘ hat einen hohen Preis“, sagt Judith Müller, stellvertretende leitende Psychologische Psychotherapeutin der Klinik. „Es entfremdet einen noch weiter von den eigenen Bedürfnissen und verhindert eine konstruktive Lösung des Dilemmas. Menschen wie Jonas Bärwald orientieren sich auf der Suche nach Anerkennung in einem hohen Maß an den Erwartungen anderer, meist wichtiger Bezugspersonen. Sie neigen dazu, fremde Ziele als eigene zu übernehmen. Oft wissen sie gar nicht, was sie selber wollen, und trauen sich nicht zu, Dinge anzugehen, aus Angst zu scheitern. Weil ihnen aber die eigene, intrinsische, Motivation und das Vertrauen in sich selbst fehlen, müssen sie sich noch mehr anstrengen und fühlen sich bald überfordert. Das schürt Aversion und Vermeidung. Es entsteht eine ständige, oft unbewusste Furcht davor zu versagen.“

Betroffene sind in extremer Weise fremdbestimmt

In einem solchen Dilemma gefangen entwickeln die Studenten oft entschuldigende Strategien, erklären ihr „Scheitern“ mit Prüfungsängsten oder mangelnder Betreuung. Ihr Hauptproblem, in extremer Weise fremdbestimmt zu sein und sich davon nicht lösen zu können, ändert das nicht. Auch nicht ihre grundlegende Selbstunsicherheit. Stattdessen wächst die Diskrepanz zwischen Wirklichkeit und den häufig unrealistisch hohen Zielen weiter. Wer es nicht schafft, diesen Teufelskreis zu durchbrechen, bekommt meist noch weitere Probleme. Nicht selten wird das Internet zum Zufluchtsort. Soziale Beziehungen leiden, Ängste wachsen, häufig entwickelt sich zusätzlich eine Depression. Spätestens dann empfiehlt sich professionelle Hilfe.

Hilfsangebote lieber früher als später nutzen

Eine erste Anlaufstelle kann die Studienberatung sein, oder auch der Hausarzt. Beide bahnen bei Bedarf Kontakte zu psychotherapeutischen Praxen oder Kliniken. Im Internet informiert die Christoph-Dornier-Klinik ausführlich über Ängste, Depressionen, Internetabhängigkeit, Persönlichkeitsstörungen und deren Behandlungsmöglichkeiten. Wer sich telefonisch informieren möchte, kann sich jeden Mittwoch von 17 bis 20 Uhr unter 0251 48 10 148 von den Psychologen der Klinik kostenlos beraten lassen. Weitere Informationen unter www.christoph-dornier-klinik.de.

Quelle: © Christoph-Dornier-Klinik Münster

Welttag der Suizidprävention: Das Leben zurück erobern

Der 10. September ist der Suizidprävention gewidmet und somit auch Menschen, die unter einem unverarbeiteten Trauma leiden. Bei ihnen ist das Risiko, lebensmüde Gedanken zu entwickeln, um ein Vielfaches erhöht

Artikel-CDK_01032016Münster – 1.296 Menschen haben sich vorletztes Jahr in Nordrhein-Westfalen das Leben genommen. Allein im Regierungsbezirk Münster waren es 275, in der Stadt Münster 39. Jedes Jahr sterben in Deutschland etwa 10.000 Menschen durch Suizid. Zehnmal so viele versuchen es. Jeder dritte von ihnen wird es wieder versuchen. Isolation, Schuldgefühle, Scham und Stigmatisierung können Auswege aus der Lebensmüdigkeit versperren. Das betrifft Menschen, die an den Folgen eines unverarbeiteten Traumas leiden, in besonderem Maße.

„Traumatische Erlebnisse sind eng mit dem Gefühl von Ohnmacht und Hilflosigkeit verbunden. Vor allem wenn sie ‚Mensch-gemacht‘ sind, wie bei Missbrauchserfahrungen. Diese tiefe Verletzung der Würde erschüttert auch das Selbstwertgefühl zutiefst. Die Gefahr, in der Opferrolle verhaftet zu bleiben, sich zurückzuziehen und eine negative Lebenseinstellung zu entwickeln, ist dann sehr groß. Menschen, die sich wieder handlungsfähig und selbstfürsorglich erleben können, sind am besten vor Depression und Suizidalität geschützt“, sagt Benedikt Klauke, Leitender Psychologischer Psychotherapeut der Christoph-Dornier-Klinik in Münster.

Traumafolgestörungen, wie die Posttraumatische Belastungsstörung, können Monate bis Jahre nach einem traumatischen Erlebnis auftreten. Oft werden sie von Depressionen begleitet. Betroffene versuchen drei- bis fünfmal häufiger sich das Leben zu nehmen als depressiv erkrankte Menschen ohne Traumahintergrund. Immer wieder überrollen sie Erinnerungsbruchstücke, und häufig auch unkontrollierbar erlebte Gefühle. Das verunsichert weiter, lässt am Lebenswert zweifeln, vor allem wenn Scham und Schuldgefühle im Spiel sind. Wichtiger denn je: die soziale Unterstützung.

„Durch das massive Verschweigen und die Tabuisierung dieses Problems verstärken sich die Vorurteile, die Menschen mit Selbsttötungsabsicht entgegen gebracht werden. Hierdurch werden die Betroffenen in einer lebensbedrohlichen Situation allein gelassen“ weiß Petra Karallus, Leiterin der Krisenhilfe Münster e.V. Dort finden Menschen in suizidalen Krisen schnell und unbürokratisch Hilfe, innerhalb von 24 Stunden. Die Beratung ist vertraulich und kostenlos.

Der wichtigste Schutz vor Lebensmüdigkeit ist jedoch eine frühzeitige und qualifizierte Therapie. Dabei gilt es nicht nur das Traumagedächtnis „aufzuräumen“ und die traumatischen Erlebnisse als Teil der Vergangenheit einzuordnen, um ihnen an Macht im Hier und Jetzt zu nehmen. Auch der Umgang mit Gefühlen und Problemen muss geschult werden. Denn das ermöglicht den Betroffenen, traumatische Erlebnisse neu zu bewerten und sich von Scham und Schuldgefühlen zu befreien, so der Diplom-Psychologe Benedikt Klauke. Auf diese Weise gestärkt können sie sich Schritt für Schritt ihr Leben zurück erobern.

Krisenhotline der Krisenhilfe Münster e.V.

Montags bis freitags von 17.30 bis 19.30 Uhr sowie montags bis donnerstags von 9 bis 13 Uhr. Telefon: 0251 5190 05. Weitere Informationen unter: www.krisenhilfe-muenster.de

Beratungstelefon der Christoph-Dornier-Klinik

Jeden Mittwoch zwischen 17 und 20 Uhr können sich Betroffene und Angehörige kostenlos über die Behandlungsmöglichkeiten von Traumafolgestörungen und Depressionen informieren. Telefon: 0251 4810-148. Weitere Informationen unter www.christoph-dornier-klinik.de.

Quelle: © Christoph-Dornier-Klinik Münster