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HAL/RAR-Verfahren: Schonend, sicher, erfolgreich

Dr. Immanuel von Bar leitet die Abteilung Allgemein- und Viszeralchirurgie im St. Marien-Hospital in Lüdinghausen und ist Chefarzt der Chirurgie.
Bild: Dr. Immanuel von Bar leitet die Abteilung Allgemein- und Viszeralchirurgie im St. Marien-Hospital in Lüdinghausen und ist Chefarzt der Chirurgie. (© Foto by : St. Marien-Hospital Lüdinghausen)

Dr. Immanuel von Bar bietet moderne Behandlung mit HAL/RAR-Verfahren an

Lüdinghausen – Jeder Mensch hat Hämorrhoiden. Sie werden allerdings erst dann problematisch, wenn sie sich vergrößern, entzünden oder hervortreten. Etwa 50 bis 70 % der Erwachsenen in Deutschland leiden im Laufe ihres Lebens an dieser Enddarmkrankheit. Es kann geschätzt werden, dass bundesweit mehrere Millionen Menschen von Hämorrhoiden zweiten und dritten Grades betroffen sind. Unter der Leitung vom Chefarzt der Abteilung Chirurgie, Dr. Immanuel von Bar, bietet das St. Marien-Hospital Lüdinghausen seinen Patientinnen und Patienten eine der modernsten Methoden zur Behandlung von Hämorrhoiden – das sogenannte HAL/RAR-Verfahren – an. Dr. Immanuel von Bar, ist ein anerkannter Spezialist für minimalinvasive Chirurgie und proktologische Eingriffe mit langjähriger operativer Erfahrung. Seine Expertise liegt in der Verbindung von hochpräziser Technik mit einem tiefen Verständnis für die funktionelle Anatomie des Enddarms. „Unser Ziel ist eine wirksame, aber möglichst schmerzarme Therapie. Wir wollen nicht nur operieren – wir wollen Lebensqualität wiederherstellen“, sagt Dr. von Bar. „Dafür nutzen wir jetzt auch in Lüdinghausen das HAL/RAR-Verfahren, das ein besonders gewebeschonendes und schmerzarmes Verfahren zur Behandlung vergrößerter Hämorrhoiden ist. Dabei werden die blutzuführenden Arterien mittels Ultraschalltechnik erkannt und abgebunden (HAL = Hämorrhoidalarterienligatur). Anschließend wird das vorgefallene Gewebe wieder in seine ursprüngliche Position zurückgeführt und fixiert (RAR = rektoanale Rekonstruktion).“

Die Vorteile für die Patienten im St. Marien-Hospital in Lüdinghausen sind deutlich: Sie verspüren nicht nur weniger Schmerzen als bei klassischen Operationsmethoden, sondern benötigen in der Regel keine Gewebeentfernung. Dadurch haben die Betroffenen eine kurze Erholungszeit, auch aufgrund der ambulanten oder kurzstationären Eingriffe.

„Ein geringes Rückfallrisiko und eine rasche Rückkehr in Alltag und Beruf sind weitere Pluspunkte des Verfahrens“, erklärt der erfahrenen Mediziner und lobt die Kombination aus technischer Ausstattung, individueller Betreuung und medizinischer Expertise für Patientinnen und Patienten mit Enddarmerkrankungen im St. Marien-Hospital.

Mit der Einführung des HAL/RAR-Verfahrens erweitert das St. Marien-Hospital sein operatives Leistungsspektrum um einen hochspezialisierten Bereich, der in der Region bislang nur an wenigen Zentren angeboten wird. „Unser Ziel ist es, moderne Medizin mit individueller Zuwendung zu verbinden“, betont Dr. Immanuel von Bar. „Durch die Etablierung innovativer Verfahren unter der fachlichen Kompetenz des Teams stärken wir die medizinische Attraktivität des Standorts nachhaltig und bieten unseren Patientinnen und Patienten eine Versorgung auf sehr hohem Niveau – wohnortnah und menschlich zugewandt.“ So profitieren auch Menschen aus dem Münsterland und dem südlichen Ruhrgebiet von kurzen Wegen, präziser Diagnostik und innovativer Therapie – ohne auf Qualität verzichten zu müssen.

Das St. Marien-Hospital Lüdinghausen ist ein Krankenhaus der Grund-und Regelversorgung mit den Fachabteilungen Anästhesie und Intensivmedizin, Chirurgie, Innere Medizin und dem Zentrum für Akutgeriatrie und geriatrische Rehabilitation. Das Krankenhaus verfügt über 221 somatische Betten sowie über 25 Betten in der geriatrischen Rehabilitation, in dem das Pflegesystem der Bereichspflege praktiziert wird, und ist zudem Träger des Altenwohnhauses St. Ludgerus-Haus mit 80 Einzelpflegeplätzen und 14 Wohnungen für betreutes Wohnen. Hauptgesellschafter der St. Marien-Hospital Lüdinghausen GmbH ist die St. Franziskus-Stiftung Münster, die derzeit für 15 Krankenhäuser mit über 4.000 Betten und neun Behinderten und Senioreneinrichtungen in den Ländern Nordrhein-Westfalen und Bremen verantwortlich ist. Darüber hinaus hält sie Beteiligungen u. a. an ambulanten Rehabilitationszentren, Pflegediensten und Hospizen.

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