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Boxen für mehr Selbstvertrauen und Freude

Christian Feldhaus (l.), Leiter des Boxprojekts am UKM, zusammen mit Prof. Dr. Farid Vatanparast, Leiter des Boxzentrums Münster. (© Foto by UKM/Pott)
Bild: Christian Feldhaus (l.), Leiter des Boxprojekts am UKM, zusammen mit Prof. Dr. Farid Vatanparast, Leiter des Boxzentrums Münster. (© Foto by UKM/Pott)

Boxen: Ferienprojekt der Kinder- und Jugendpsychiatrie am UKM

Bereits zum zweiten Mal heißt es in den Sommerferien für bis zu 15 Patientinnen und Patienten der Kinder- und Jugendpsychiatrie (KJP) am UKM: Handschuhe an, Alltag aus. In Kooperation mit dem Boxzentrum Münster wird dort über die gesamten Sommerferien therapeutisches Boxen als bewegungsorientiertes Zusatzangebot ermöglicht.

Münster (ukm/ep) – „Das therapeutische Boxen stärkt nicht nur den Körper, sondern auch die Psyche. So sind zum Beispiel positive Effekte in der emotionalen Selbstregulation, der allgemeinen Stimmung und im Selbstwertgefühl bei unseren jungen Patientinnen und Patienten bekannt“, erklärt Christian Feldhaus, aus der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, -psychosomatik und -psychotherapie am UKM (Universitätsklinikum Münster) und Leiter des Projekts. Im Zentrum des Projekts, das sich an stationäre und teilstationäre Patientinnen und Patienten im Alter von 10 bis 18 Jahren richtet, soll aber auch in diesem Jahr vor allem wieder der Spaß der Teilnehmenden stehen.

Die insgesamt zehn Trainingseinheiten werden pädagogisch begleitet und von erfahrenen Trainerinnen und Trainern des Kooperationspartners Boxzentrum Münster durchgeführt. Durch eine gezielte Anpassung der Übungen wurde das Konzept in diesem Jahr weiterentwickelt und bereits jetzt als wirkungsvoll wahrgenommen. Der direkte Körperkontakt und Treffer durch Boxschläge werden komplett ausgeklammert und so auch die damit verbundenen Verletzungsrisiken. Aber auch bei diesem körperkontaktlosen Training sollen die Teilnehmenden Kombinationen lernen. So werden aus gezielten Schlägen gegen einen anderen Menschen gezielte Schläge gegen einen Boxsack und aus körperlichem Nahkampf (Sparring) wird Schattenboxen.

„Ich freue mich immer auf das Training, weil es so abwechslungsreich ist. Hier habe ich gelernt, dass Stärke nicht alles ist, sondern dass es auch oft auf das Timing ankommt“, berichtet eine Teilnehmerin des Projekts.

Auch wissenschaftlich wird das Projekt begleitet: Durch Prä- und Post-Fragebögen soll die Wirkung des Angebots sichtbar gemacht und gemessen werden und so auch in Zukunft regulär für therapeutische Zwecke genutzt werden. Ermöglicht wird das Projekt ausschließlich durch die Unterstützung des Fördervereins der KJP. Dieser sammelt Spenden, um Angebote wie dieses regelmäßig realisieren zu können.

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