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Neueste OP-Methoden bei Darmkrebs

Münster – Am Mittwoch, 14.03., trifft sich die „Deutsche ILCO“, die Selbsthilfeorganisation für Stomaträger und Menschen mit Darmkrebs, um 15.30 Uhr in der Raphaelsklinik. Thema sind diesmal moderne OP-Methoden bei Darmkrebs und deren Vorteile für die Betroffenen. Referent ist Dr. Emile Rijcken, leitender Oberarzt am Uniklinikum Münster. Die ILCO trifft sich regelmäßig an jedem zweiten Mittwoch im Monat in den Räumen des Krankenhauses an der Loerstraße 23. Betroffene und Interessierte sind herzlich eingeladen. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung nicht notwendig.

Was tun bei Schilddrüsenknoten?

Münster – Kleines Organ, große Wirkung: Nur etwa 50 Gramm wiegt die gesunde Schilddrüse und ist auch ansonsten an ihrem Platz auf der Halsvorderseite eher unauffällig – wenn sie normal funktioniert. Treten Probleme auf, kann der ganze Organismus aus dem Gleichgewicht geraten und die Gefühle fahren Achterbahn: „Produziert das Organ zu viele Hormone, reagiert der Körper mit Nervosität, Unruhe und starkem Schwitzen. Werden zu wenige Hormone ausgeschüttet, ist der Betroffene müde und antriebsarm“ erläutert der Chefarzt der Raphaelsklinik, Prof. Dr. Dr. Matthias Hoffmann. Der Chirurg leitet das Schilddrüsenzentrum der Innenstadtklinik, das einzige von der Deutschen Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie zertifizierte Zentrum im Münsterland. Eng kooperieren die Mediziner des Zentrums mit Experten des Universitätsklinikums Münster, Praxen niedergelassener Ärzte und Selbsthilfegruppen.

Bei einer öffentlichen Informationsveranstaltung am kommenden Samstag, 20. Januar, um 10 Uhr im Foyer der Raphaelsklinik dreht sich alles um das Thema „Knoten in der Schilddrüse“. Solche Knoten sind weit verbreitet, etwa 20 bis 25 Prozent der Bevölkerung zwischen 20 und 60 Jahren weist solche Veränderungen auf, bei Menschen über 70 Jahren hat sogar jeder zweite einen Schilddrüsenknoten. Nach der Diagnose, die oft ein Zufallsbefund ist, stellen sich den Betroffenen viele Fragen: Muss der Knoten operiert werden, sollten Medikamente eingenommen werden und natürlich: ist der Knoten gut- oder bösartig?

Wie Schilddrüsenknoten erkannt werden, welche operativen und nicht operativen Möglichkeiten der Behandlung es gibt und was zu tun ist, wenn ein Schilddrüsenkrebs diagnostiziert wurde, diese Fragen werden in kurzen, informativen Vorträgen allgemeinverständlich behandelt. Eine Anmeldung ist nicht notwendig, die Teilnahme ist kostenlos.

Bild: Experten des Schilddrüsenzentrums Münster berichten über moderne Untersuchungs- und Behandlungsmethoden.

Quelle: © Raphaelsklinik Münster

Infoveranstaltung zum Thema Herzschwäche lockte viele Besucher in die Raphaelsklinik

Die Informationsveranstaltung der Klinik für Innere Medizin I – Kardiologie „Das schwache Herz“ lockte am 25. November rund 160 Besucher ins Foyer der Raphaelsklinik.

Münster – Betroffene und Interessierte erfuhren, welche modernen Verfahren es gibt, um einer Herzschwäche vorzubeugen oder sie effektiv zu behandeln. „In den letzten Jahren sind große Fortschritte bei den Therapiemöglichkeiten erzielt worden“, sagte Prof. Dr. Claus Spieker, Chefarzt der Inneren Medizin. „Ein Problem ist aber, dass Patienten mit Herzschwäche die damit verbundenen Beschwerden, wie Leistungsabfall, Atemnot und geschwollene Beine, oft als altersbedingt hinnehmen.“ Es solle aber jeder, der unter Atemnot leidet, den Arzt aufsuchen, um zu klären, ob eine Herzschwäche die Ursache ist.

Neben weiteren Vorträgen über zeitgemäße kardiologische Rehabilitation bei Herzinsuffizienz und Neuerungen in der ambulanten Behandlung, standen den Besuchern verschiedene Informationsstände zur Verfügung. Nicht nur die Selbsthilfegruppe „Herz in Takt e.V.“, auch die Ernährungsberatung der Raphaelsklinik waren vor Ort. Hier informierten Mitarbeiter über Herzgesunde Kost und Interessierte konnten ihr individuelles Risiko für Herzkreislauferkrankungen bestimmen lassen. Nach den Vorträgen nutzten die Besucher zahlreich die Möglichkeit den Experten Fragen zu stellen, die diese gerne beantworteten. Viele Anwesende wollten beispielsweise wissen, welche Einschränkungen es im Alltag bei einer bekannten Herzinsuffizienz gibt. „Es spricht nichts dagegen in die Sauna zu gehen oder Sport zu treiben. Man sollte dabei aber auf sich hören und sich nicht verausgaben“, erklärte Dr. Frank Lieder, leitender Kardiologe der Chest Pain Unit (Brustschmerzzentrum).

Die Erkrankungshäufigkeit der Herzinsuffizienz (Herzschwäche) ist seit Jahren steigend. In Deutschland wird die Zahl der Patienten mit Herzschwäche auf zwei bis drei Millionen geschätzt. 300.000 kommen jedes Jahr neu hinzu, 50.000 sterben an dieser Erkrankung.

Bild: Zahlreiche Besucherinnen und Besucher informierten sich am Samstag in der Raphaelsklinik über das Thema Herzschwäche.

Quelle: © Raphaelsklinik Münster

Moderne Hightech-Geräte unterstützen den Herzmuskel

Hilfe für das schwache Herz

Münster – Pro Tag schlägt das menschliche Herz rund hunderttausend Mal. So lange das Zentralorgan rund läuft und nicht ins Stolpern gerät, machen sich die meisten Menschen kaum Gedanken über diese beeindruckende Leistung. So war es früher auch bei Hans-Jürgen Liebig. Eines Tages bemerkte seine Ehefrau jedoch, dass ihrem Mann die Gartenarbeit zunehmend schwerer fiel und auch das Treppensteigen nicht ohne Schweißperlen auf der Stirn zu bewältigen war. Der Besuch beim Hausarzt brachte die Ursache schnell ans Licht, der heute 72-Jährige litt unter einer Herzschwäche. „In Deutschland sind rund zwei Millionen Menschen von einer Schwäche des Herzmuskels, einer sogenannten Herzinsuffizienz, betroffen“, erläutert der leitende Kardiologe der Raphaelsklinik, Dr. Frank Lieder.

Vortrag: „Das schwache Herz“

Datum: Samstag, 25.11.2017
Ort: Foyer der Raphaelsklinik, Loerstraße 23
Uhrzeit: 11.00 Uhr
Zielgruppe: für Interessierte und Betroffene
Besonderheiten: Anmeldung nicht erforderlich, kostenfrei

Die Beschwerden nahmen zu, im Jahr 2003 erlitt Hans-Jürgen Liebig dann einen Herzinfarkt, seine Herzkranzgefäße mussten notfallmäßig mit kleinen Röhren aus Metallgewebe, sogenannten Stents, wieder geöffnet werden. Vor rund einem Jahr war es dann soweit und Liebig musste in der Uniklinik Münster am Herzen operiert werden, ein Bypass wurde gelegt und eine neue Herzklappe implantiert. Die Ärzte empfahlen dem Saerbecker bereits nach dem Eingriff die Implantation eines Gerätes, das die Herzfunktion elektrisch unterstützt und im Fall eines Kammerflimmerns das Organ mit gezielten Stromstößen wieder in Gang bringt. „Das Aggregat, das wir Herrn Liebig eingesetzt haben, ist gewissermaßen der Rolls-Royce unter den Herzschrittmachern“, berichtet Lieder und tatsächlich ist das Gerät ein kleines technisches Wunderwerk. Während ein Sensor ständig die Herzfunktion überwacht, geben zwei Elektroden für die linke und rechte Herzkammer mit jedem Herzschlag einen schwachen Impuls ab, um den Herzmuskel zu unterstützen. Sollte tatsächlich das gefürchtete Kammerflimmern auftreten, wird ein gezielter Stromstoß abgegeben, damit das Herz wieder weiterschlägt. „Bei vielen Menschen tritt dieser Fall nie ein“, sagt Dr. Frank Lieder, fügt aber hinzu: „Das ist wie beim Airbag im Auto. Ich will auch nicht, dass der auslöst, bin in dem Fall aber froh, ihn zu haben!“

Begleitet wird die Veranstaltung von Angeboten zur Bestimmung der Risikofaktoren Cholesterin, Blutzucker und Blutdruck. Es gibt Tipps zur herzgesunden Ernährung und Kontaktmöglichkeiten zu Selbsthilfegruppen. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht notwendig.

Bild: Dr. Frank Lieder (r.) zeigt dem Patienten Hans-Jürgen Liebig, wo die drei Elektroden des Herzschrittmachers am Herzmuskel befestigt sind.

Quelle: © Raphaelsklinik Münster

Volles Haus beim Bauchspeicheldrüsentag in der Raphaelsklinik

Münster – Beim Bauchspeicheldrüsentag in der Raphaelsklinik Münster informierten Experten des Pankreaszentrums Münster mehr als 150 Besucher rund um das zentrale Bauchorgan. Ein vielseitiges Programm aus Vorträgen zu interessanten Themen rund um die Bauchspeicheldrüse lockte mehr als 150 Interessierte in die Raphaelsklinik. Ärzte, Ernährungsberater, Aromatherapeuten und andere Experten standen für Fragen zur Verfügung und das wurde rege genutzt. Neben der Selbsthilfegruppe der Pankreasoperierten waren auch Produktanbieter mit Informationsständen vor Ort.

Betroffene und Interessierte informierten sich bei Kurzvorträgen, an zahlreichen Informationsständen sowie bei Gesprächen mit den Experten. Von der Anatomie über Untersuchungsmöglichkeiten bis hin zur Frage der Ernährung nach Operationen an der Bauchspeicheldrüse, waren alle wichtigen Themen vertreten. Auch über die neuesten Behandlungsmöglichkeiten in der modernen Medizin erfuhren die Besucher mehr.

In der Raphaelsklinik Münster wurde für die Behandlung von Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse eigens ein Zentrum aufgebaut, in dem modernste Methoden zur Diagnostik und Therapie eingesetzt werden. Kern der Arbeit ist die interdisziplinäre Tumorkonferenz, bei der Spezialisten aus den Bereichen Allgemein- und Viszeralchirurgie, Gastroenterologie, Radiologie, Strahlentherapie, Onkologie und Endokrinologie eng zusammenarbeiten. Die beteiligten Ärzte treffen sich wöchentlich, um gemeinsam neue Fälle zu diskutieren.

Ausstattung und Leistungsfähigkeit des Pankreaszentrums der Raphaelsklinik werden jährlich durch die Deutsche Krebsgesellschaft geprüft. Das Pankreaszentrum Münster ist eines der ersten zertifizierten Pankreaszentren in Nordrhein-Westfalen.

Bild: Dr. Erik Allemeyer, Koordinator des Pankreaszentrums Münster erklärt den zahlreichen Besuchern des Bauchspeicheldrüsentages in der Raphaelsklinik zunächst den Aufbau und die Funktion der Bauchspeicheldrüse.

Quelle: © Raphaelsklinik Münster

Aus Schülern werden Ersthelfer

Wilhelm-Hittorf-Gymnasium kooperiert mit Raphaelsklinik

Münster – „Das ist zwar anstrengend aber damit können wir ja Leben retten!“, Finn aus der Klasse 7d des Wilhelm-Hittorf-Gymnasiums bringt es auf den Punkt. Zusammen mit seinen Klassenkameraden übt er die Herzdruckmassage an kleinen Übungspuppen. Bis ein metallisches Knacken im künstlichen Brustkorb die erfolgreiche Druckausübung verkündet, müssen die Schülerinnen und Schüler allerdings einiges an Kraft aufbringen.

„Ihr könnt nichts falsch machen, es sei denn, ihr macht gar nichts“, erklärt Ralf Epping, Fachkrankenpfleger für Anästhesie- und Intensivpflege auf der Intensivstation der Raphaelsklinik. Zwischen dem Gymnasium und der Innenstadtklinik sorgt ein Kooperationsvertrag dafür, dass jedes Jahr die Schüler der siebten Klassen unter Anleitung eines Experten die Grundlagen der Wiederbelebung erlernen. Während der aktuellen „Woche der Wiederbelebung“ wurden so aus rund 120 Schülerinnen und Schülern junge Ersthelfer, die im Ernstfall genau wissen, was zu tun ist. Viele Schüler haben in den Medien den Bericht über einen 83-Jährigen verfolgt, der in einer Essener Bankfiliale gestorben ist, weil ihm niemand geholfen hat, als er bewusstlos am Boden lag. „Ihr hättet den Mann mit Herzdruckmassage bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes vermutlich retten können“, erklärt Epping.

Erst schütteln und laut ansprechen, dann die 110 anrufen, möglichst weitere Personen dazu holen und mit der Wiederbeleben beginnen, die Schüler kennen jetzt die notwendigen Schritte, um Leben zu retten. Welche Informationen die Notrufzentrale am Telefon benötigt, kann Kleris seinen Klassenkameraden genau erklären, er hat bereits zweimal den Notruf gewählt. „In welchem Rhythmus soll man die Herzdruckmassage ausführen, da gibt es so ein Lied, an das man denken soll“, fragt Ralf Epping in die Runde und sofort singt einer der zukünftigen Ersthelfer „Staying alive“ von den Bee Gees. Der Krankenpfleger ist begeistert, stellt aber auch gleich klar, dass die Schüler einfach etwa hundertmal pro Minute drücken sollen, auch wenn sie das Lied nicht kennen.

Bild: Unter der Anleitung des Krankenpflegers Ralf Epping (m.) von der Raphaelsklinik üben die Schüler des Wilhelm-Hittorf-Gymnasiums die Herzdruckmassage.

Quelle: © Raphaelsklinik Münster

Raphaelsklinik ehrt ehemaligen Krankenpfleger Josef Henneböhl als Widerstandskämpfer

Münster – Mit der Umbenennung eines Seminarraums in „Jupp Henneböhl Bibliothek“ hat die Betriebsleitung der Raphaelsklinik das Andenken an einen ihrer ehemaligen Krankenpfleger geehrt – Josef Henneböhl, der während des zweiten Weltkriegs in den Niederlanden durch seinen unerschrockenen Einsatz viele Menschen vor der Deportation durch die Nationalsozialisten bewahrt hat.

Der 1909 in Berge bei Lippstadt geborene Josef Henneböhl kam 1931 nach Münster, wo die Raphaelsklinik gerade durch die Eröffnung eines neuen Hochhauses aufwändige Erweiterungsmaßnahmen abgeschlossen hatte. Dort traf er auch auf den Chirurgen Professor Conrad Ramstedt, mit dem er ein Gespräch über die für Henneböhl noch unbekannten Nationalsozialisten führte. Ramstedt gab ihm den dringenden Rat, sich „diesen Kerlen“ zu widersetzen. Dies war vermutlich die Initialzündung für Henneböhls spätere Taten.

1938 ging Josef Henneböhl zunächst zur Reichsbahnpolizei, vier Jahre später wurde er als „Grüner Polizist“ nach Amsterdam abkommandiert. Die „Grüne Polizei“ stellte die verhasste deutsche Besatzungsmacht in den von den Deutschen besetzten Ländern dar und war an der Umsetzung zahlreicher Verbrechen der Nationalsozialisten beteiligt. Schnell suchte er den Kontakt zum dortigen Widerstand und wurde für diesen zum wichtigen Informanten, der vor Razzien und anderen Polizeiaktionen warnte. Der wiederholten Bitte nach Waffen hat Henneböhl allerdings stets energisch widersprochen.

Henneböhl hat die Post niederländischer Familien an deportierte Angehörige über seine eigene Feldpostnummer versendet und gefälschte Genehmigungen ausgestellt, damit hunderte Amsterdammer ihre Fahrräder behalten konnten. Dies ermöglichte unter anderem den Widerstandsbewegungen, mobil zu bleiben. Zum Teil wurden seine Aktivitäten durch die SS aufgedeckt und es folgte 1943 eine rund dreimonatige Inhaftierung im niederländischen Scheveningen, der er vermutlich nur durch Glück lebend entkam.

Während großer Razzien unter anderem in Delft und Den Haag hat er hunderte bereits zusammengetriebener Niederländer unter Einsatz seines Lebens befreit, in Haarlem rettete er mit einer spektakulären Aktion über 20 Geistliche des Klosters Heemstede vor der Deportation. Sein selbstloses und mutiges Engagement wurde später von vielen Niederländern schriftlich bestätigt.

Nach dem Krieg heiratete Henneböhl die Niederländerin Franziska (Cissi) van Putten und führte mit ihr ein Tabakgeschäft in Amsterdam. Henneböhl erlangte 1962 die niederländische Staatsbürgerschaft, 1984 ehrten ihn die Niederlande mit der Verleihung des „Verzetsherdenkingskruis“ (Niederländisches Widerstands-Gedenkkreuz). 1950 erschien seine Autobiografie „Ik kon niet anders. Joep Henneböhl vertelt“ in niederländischer Sprache, 1974 wurde die deutschsprachige Version veröffentlicht. Henneböhl kehrte regelmäßig nach Münster zurück und besuchte dabei auch häufig die Clemensschwestern, denen er sich Zeit seines Lebens eng verbunden fühlte. Am 3. August 1990 starb Josef Henneböhl in Zundert (NL).

„Durch diese Ehrung ist Jupp Henneböhl gewissermaßen in die Raphaelsklinik zurückgekehrt“, wie der Leiter des Geschichtsortes „Villa ten Hompel“, Dr. Christoph Spieker, während einer kleinen Feierstunde betonte. Auch die direkte Nachbarschaft zum „Conrad Ramstedt Saal“, von dem die „Jupp Henneböhl Bibliothek“ nur durch eine flexible Wand getrennt ist, freute den Historiker mit Blick auf die enge Verbundenheit beider Persönlichkeiten.

Bild: An der Feierstunde nahmen Dr. Christoph Spieker (l.), daneben die Clemensschwester Reginfrieda, Verwaltungsdirektor Andreas Mönnig (r.) und Pflegedirektor Manfred Fehrenkötter (2.v.r.) sowie Schwestern und Pflegern der Raphaelsklinik teil.

Quelle: © Raphaelsklinik Münster

Nacht der Museen und Galerien: Ausstellungsfinale mit Türmerin

Münster – Lange Nacht der Museen und Galerien, das ist auch immer eine besondere Nacht für die Raphaelsklinik, wenn die jeweilige Ausstellung bis Mitternacht für die Öffentlichkeit zugänglich ist. Diesmal konnten die zahlreichen Besucher mit dem Ende der Ausstellung „Zeit | Zeichen“ eine besondere Finissage mit Starbesetzung miterleben: Neben den Künstlern Hermann Willers und Hans Dieter Rieder waren noch der Schauspieler und Rezitator Bodo Primus, der Pianist Tobias Sudhoff und Münsters Türmerin Martje Salié mit von der Partie.

Primus und Rieder wechselten sich mit den tiefgründigen Texten von Hans Dieter Rieder ab, die zum Teil von Tobias Sudhoff am Flügel begleitet und kongenial interpretiert wurden, wie zum Beispiel der Text „Nebelwald“. Für Überraschung sorgte bei vielen Besuchern vermutlich die Erkenntnis, dass Münsters prominente Türmerin Martje Salié nicht nur von St. Lamberti weithin hörbar das Zeit-Zeichen in die Stadt hinaustuten kann, sondern auch eine virtuose Gitarristin und Sängerin ist. Begleitet von Tobias Sudhoff sorgte besonders ihre Interpretation von Édith Piafs „Milord“ inklusive deutscher Übersetzung beim Publikum für Begeisterung.

Bild: Münsters Türmerin Martje Salié kann nicht nur pünktlich tuten sondern auch toll singen, vor allem zur Musik von Tobias Sudhoff am Flügel

Quelle: © Raphaelsklinik Münster