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Möglichkeiten des Brustrekonstruktion nach Brustkrebsoperationen

Münster – Am Mittwoch, 18.10. findet um 14.30 Uhr im Clemenshospital ein Vortrag zum Thema „Möglichkeiten der Brustrekonstruktion nach Brustkrebsoperationen“ statt. Referent ist Dr. Massud Mamarvar, Chefarzt für plastische und ästhetische Chirurgie an der Klinik Bassum, Kreis Diepholz. Zu den wichtigsten Therapieformen von Patientinnen mit Brustkrebs gehört, trotz neuer Behandlungsansätze, immer noch die Operation. Die kann mittlerweile bei 80 Prozent der Frauen brusterhaltend durchgeführt werden, in manchen Fällen ist aber die Abnahme der Brust unumgänglich. Der Vortrag beleuchtet die unterschiedlichen Ansätze des Brustaufbaus nach einer Brustkrebsoperation. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung nicht notwendig.

Quelle: © Clemenshospital Münster

Die gemeinnützige Gesellschaft FLUGKRAFT spendet Sofortbild-Fotobox dem Clemenshospital

Kranken Kindern schöne Momente schenken

Münster – Ein unscheinbarer, wenn auch großer Kasten steht jetzt in der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin des Clemenshospitals. In dem Kasten befinden sich ein Computer, der mit einer Kamera verbunden ist sowie ein Bildschirm und ein Drucker. Kinder und Jugendliche können sich unbefangen selbst fotografieren, denn die Handhabung ist einfach. Ein Knopfdruck und es wird ein Foto gemacht, ausgedruckt und aus Datenschutzgründen im Computer sofort gelöscht. Möglich machte das die gemeinnützige Gesellschaft FLUGKRAFT, die der Klinik diese ungewöhnliche Fotobox spendete. „Kinder, die mit der Fotobox alleine im Raum sind, lassen erfahrungsgemäß ihren wirklichen Gefühlen freien Lauf. Die Fotos, die so entstehen, sollen den Kindern Freude und Erinnerungen schenken“, erklärte Alexandra Göbel, Fundraiserin und Pressesprecherin von Flugkraft die Idee dahinter.

Bei FLUGKRAFT geht es darum, kranken Kindern und Erwachsenen durch kostenlose Fotos und bundesweit angebotene Schmink-, Foto- und Haarworkshops schöne Momente zu schenken. FLUGKRAFT unterstützt Bedürftige außerdem finanziell und finanziert sich dabei selbst ausschließlich über Spenden.

Bild: Alexandra Göbel, Fundraiserin und Pressesprecherin von Flugkraft (4. v. l.) übergibt die Fotobox an die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin im Clemenshospital. (V. l.) Judith Höing, stellvertretende Abteilungsleitung der Stationen E1 und E2, Dr. Georg Hülskamp, Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, Karin Wrede, Heilpädagogin sowie Dr. Martina Klein und Elisa Rühle, Abteilung Fundraising der Alexianer GmbH.

Quelle: © Clemenshospital Münster

Kinderglück im Clemenshospital: Verein spendet 120 bunte Kissen

Münster – Der Verein Kinderglück spendete der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin des Clemenshospitals jetzt 120 Kissen. In liebevoller Handarbeit haben Ehrenamtliche des Vereins die bunten Trostspender genäht. Die Kinder können mit den Kissen kuscheln und sich an den knalligen Farben und dem fröhlichen Kinderglück-Gesicht erfreuen. Wenn ein Kind entlassen wird, darf es das Kissen mit nach Hause nehmen.

Bild: Freuen sich über viele bunte Kissen (v. l.): Priv.-Doz. Dr. Otfried Debus (Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, Clemenshospital), Bernd Krispin (Gründer des Vereins Kinderglück), Dr. Martina Klein (Leiterin Fundraising, Alexianer), Sr. Ivonne Telenga (Stellvertretende Stationsleitung, Clemenshospital) und Metin Duman (Verein Kinderglück) sowie zwei kleine Patienten, die die Kissen als Erste ausprobieren durften.

Quelle: © Clemenshospital Münster

Zahlreiche Kinder nahmen an dem Malwettbewerb im Clemenshospital Münster teil

Ein Einhorn für das Clemenshospital

Münster – Die Kinder malten farbenfrohe Bilder mit ihren Ideen von einem Traumkrankenhaus. Die Wünsche reichten von einem Regenbogenspielplatz auf dem Dach bis hin zu rosa Einhörnern im Park.
Mit einem Malwettbewerb rief das Clemenshospital Münster Kinder und Jugendliche dazu auf, ein Krankenhaus zu malen, wie sie es sich wünschen. Denn das 50-Millionen-Euro-Bauprojekt am Düesbergweg soll auch den Kleinen gefallen. Unter fast 30 Einsendungen, fanden sich viele gute Ideen für die Gestaltung des Neubaus.

Rote Ziegel und grüne Mauern, Turmspitzen wie bei einem Schloss, Blumen auf dem Dach oder eine Wasserrutsche bis zum Eingang. So sehen die kleinen Patienten der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin im Clemenshospital das ideale Krankenhaus.
Eine der vielen kleinen Architektinnen und Architekten, die sich an der Bauplanung beteiligen wollten, war die siebenjährige Mia. „Da Mia und ihre Cousine Frieda sich nicht vorstellen konnten, dass es im Krankenhaus keine ´Pommesbude´ oder ´Pizzastube´ gibt, wünschen die beiden sich das“, erzählte ihre Mutter Simone. Mia hat eines der schönsten Bilder gemalt und einen von drei Hauptpreisen gewonnen. Aber auch alle anderen Kinder gingen nicht leer aus.

Hier tut sich was

Wir bauen für Sie eine barrierefreie Tiefgarage mit 270 Stellplätzen und einer direkten Anbindung an das Krankenhaus. Über der Tiefgarage werden sieben Etagen mit fünf modernen Pflegestationen errichtet. Die zukünftige Eingangshalle verbindet das Clemenshospital mit dem MedicalCenter. Im Erdgeschoss entsteht ein großzügiges Café mit erweitertem Shopangebot und 70 am Teich gelegenen Außenplätzen.

Auf der Seite www.clemenshospital.de können sich Interessierte über den Baufortschritt informieren und über die Webcam einen Blick auf die Baustelle werfen. Fragen und Anregungen erreichen uns über baustelle@clemenshospital.de.

Bild (v. l.): Priv.-Doz. Dr. Otfried Debus, Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin im Clemenshospital, Karin Wrede, Heilpädagogin in der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin und Schwester Ivonne Telenga, stellvertretende Stationsleitung in der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, freuen sich über die vielen fantasievollen Vorschläge für den Neubau am Clemenshospital.

Quelle: © Clemenshospital Münster

Clemenshospital: Vier Mal Gold für die Hygiene

Münster – Bereits zum vierten Mal in Folge wurde das Clemenshospital Münster mit dem Goldsiegel der „Aktion Saubere Hände“, ausgezeichnet. In Deutschland haben 38 von knapp 2000 Kliniken das Goldsiegel erhalten, unter neun Häusern in Nordrhein-Westfalen erfüllt in Münster nur das Clemenshospital die „goldenen“ Kriterien der „Aktion Saubere Hände“.

„Das Hygienebewusstsein ist bei den Mitarbeitern nach vier Jahren Gold in Folge nachhaltig geprägt und so hoch, dass sie selbständig über hygienische Verbesserungen nachdenken“, erklärt Dr. Carolin Dame, leitende Ärztin der Krankenhaushygiene. Das goldene Siegel und die damit verbundene Qualität sei die Basis für Infektionsprävention und damit für die Patientensicherheit.

Die Händedesinfektion nimmt einen der größten Stellenwerte bei der Krankenhaushygiene ein. Gemessen wird sie am Verbrauch von Händedesinfektionsmitteln. Jährliche Schulungen und Aktionstage, regelmäßige Begehungen auf den Stationen und zahllose Gespräche mit den Mitarbeitern zeigen deutliche Erfolge: Der Verbrauch an Händedesinfektionsmittel ist kontinuierlich gestiegen und die Infektionszahlen sind seit Jahren rückläufig. Aber auch andere Maßnahmen müssen nachgewiesen werden, um das goldenes Siegel zu bekommen.

Bild: (v.l.) Cornelia Mählmann (Hygienefachkraft in Ausbildung), Claudia Nonnhoff und Martin Wolke (Hygienefachkräfte) sowie Dr. Carolin Dame (leitende Ärztin der Krankenhaushygiene) freuen sich über das Goldsiegel der „Aktion saubere Hände“.

Im Clemenshospital wird die Abteilung Krankenhaushygiene aktuell im Zuge des Neubaus an Bauplanungen beteiligt, denn, so Hygienefachkraft Martin Wolke: „Die Händedesinfektion ist nur ein Teilaspekt des Hygienekonzeptes. Der Gedanke der Hygiene muss alle Arbeitsprozesse durchdringen.“

Die „Aktion Saubere Hände“ ist eine nationale Kampagne zur Verbesserung der Compliance („Regeltreue“) der Händedesinfektion in deutschen Gesundheitseinrichtungen.

Sie wurde im Jahr 2008 ins Leben gerufen – mit Unterstützung des Bundesministeriums für Gesundheit, des Nationalen Referenzzentrum für Surveillance von nosokomialen Infektionen (NRZ), dem Aktionsbündnis Patientensicherheit e.V. (APS) sowie der Gesellschaft für Qualitätsmanagement in der Gesundheitsversorgung e.V..

Rooming-In: Gesunde Nähe im Clemenshospital

Gerade kranke Kinder benötigen viel Aufmerksamkeit und Zuwendung. Die Nähe der Eltern kann sogar den Genesungsprozess fördern. Deshalb ist es wichtig, dass ein Elternteil Platz hat, mit seinem Kind im Krankenhaus zu bleiben.

Münster – So wie bei Justus und Konrad. Die Zwillinge kamen, genau wie ihre beiden Geschwister, im Clemenshospital Münster zur Welt. Wegen des geringen Geburtsgewichts, wurden sie zunächst auf der Kinderintensivstation überwacht. „Vor allem in der frühen Phase der Neugeborenen ist Nähe wichtig, dies gilt natürlich auch für Frühgeborene oder wenn andere gesundheitliche Probleme wie Infekte vorliegen“, erklärt Dr. Rüdiger Langenberg, Chefarzt der Frauenklinik im Clemenshospitals. Deshalb war Claudia Hombergs froh, ganz nah bei ihren Kindern Justus und Konrad bleiben zu können. „Ich fand Rooming-In toll, weil ich rund um die Uhr bei meinen Babys sein konnte. Die Station hat es geschafft, eine familiäre Atmosphäre zu schaffen, in der man sich wohl fühlt.“

Rooming-in ist für Kinder aller Altersgruppen wichtig. Es hilft Ängste zu vermeiden und vorhandene abzubauen. Außerdem hat es körperliche Auswirkungen. „Die Nähe führt nachweislich zu einer Entspannung des Neugeborenen oder Kindes, was am Überwachungsmonitor anhand der Herzfrequenz und des Atemrhythmus gut zu sehen ist“, so Langenberg.

Die Kinderintensivstation des Clemenshospitals ist in drei Fachbereiche unterteilt: Neonatologie, Frührehabilitation und Intensivmedizin. Hier werden die kleinen Patienten auf 15 Plätzen medizinisch und pflegerisch betreut. 39 Pflegekräfte und drei Ärzte stehen den Familien zur Seite.

Rooming-In ist mittlerweile gängige Praxis in Kinderkliniken und Krankenhäusern – so auch auf allen Kinderstationen im Clemenshospital. Wenn Neugeborene jedoch auf die Intensivstation müssen, ist dort oft kein Platz für die Eltern. Im Clemenshospital ist das anders. Auf der Kinderintensivstation gibt es mehrere Zimmer, in denen ein Elternteil bei seinem Kind bleiben kann. „Durch die meist integrative Versorgung der Mutter auf der neonatologischen Intensivstation, ist ein sogenanntes Bonding und Zusammenfinden noch besser möglich“, betont Langenberg.

Bonding wirkt wie ein „emotionaler Sekundenkleber“, der die innere Bindung zwischen Eltern und Kind erleichtert, stärkt und aufbaut. Das Neugeborene entwickelt dadurch Urvertrauen. Den Eltern gibt sie Kraft, auch in schwierigen Phasen für das Kind da zu sein. Aber auch für das Klinikpersonal hat Rooming-In einen Vorteil. „Eltern sind die Übersetzer ihrer Babys und Kleinkinder. Durch sie können wir die Kinder und Ihre Bedürfnisse oft besser verstehen“, erklärt Dr. Georg Hülskamp, Chefarzt der Kinder- und Jugendmedizin im Clemenshospital.

Bild: Im Clemenshospital haben Eltern und Ihre Kinder auch auf der Intensivstation ganz viel Platz, so wie Claudia Hombergs und ihre Zwillingen Justus und Konrad (Rooming-In).

Quelle: © Clemenshospital Münster

Auszeichnung für Kniechirurgen

Münster – Die Klinik für Unfallchirurgie, Orthopädie, Handchirurgie und Sportmedizin des Clemenshospitals unter der Leitung von Prof. Dr. Horst Rieger wurde von der Deutschen Kniegesellschaft mit dem Zertifikat „Kniechirurg“ ausgezeichnet. Ziel der Gesellschaft ist die Forschung, Fort- und Weiterbildung von Ärzten, Therapeuten und Wissenschaftlern bei Verletzungen und Erkrankungen des Kniegelenks. Sie soll Unfallchirurgen, Endoprothetiker, Sporttraumatologen, Sportmediziner und Wissenschaftler vereinen.

Mit der Zertifizierung soll die Qualität der chirurgischen Versorgung des Kniegelenks verbessert werden. Schwerpunkte der unfallchirurgischen Abteilung des Clemenshospitals sind die kniegelenkserhaltende Chirurgie, die Behandlung von Kreuzbandschädigungen sowie Knorpeltransplantationen. „Unter unseren Patienten befinden sich viele Leistungs- und Berufssportler, als regionales Traumazentrum operieren wir außerdem häufig Unfallopfer mit schweren Knochenbrüchen des Kniegelenks“, erläutert Prof. Dr. Horst Rieger. Um das Zertifikat zu erhalten, müssen eine bestimmte Anzahl unterschiedlich komplizierter Kniegelenks-Operationen nachgewiesen und vorgeschriebene Kurse absolviert worden sein.

Quelle: © Clemenshospital Münster

Neues Verfahren zum Entdecken von Prostatakrebs

Münster – Mit dem zweiten sieht man besser, dies gilt nicht nur für das ZDF sondern auch für die Medizin. Das Prostatazentrum Münsterland an der Raphaelsklinik kombiniert zukünftig im Zweifelsfall die Bilder eines Magnetresonanztomographen (MRT) mit denen eines Ultraschallgerätes, um beim Verdacht auf Prostatakrebs zielgenau Proben entnehmen zu können.

Die Ultraschall-MRT-Fusionsbiopsie wird angewendet, wenn die üblichen Untersuchungsmethoden wie Tasten, Ultraschall und die fächerförmige Entnahme von Gewebeproben kein Ergebnis liefern, die weiteren Untersuchungen aber weiterhin auf einen Tumor in der Prostata hinweisen. Als MRT kommt ein Hochleistungs-3-Tesla-Gerät der Verbundabteilung für Radiologie am Standort Clemenshospital unter der Leitung von Prof. Dr. Johannes Weßling und Manfred Pützler zum Einsatz. Die hochaufgelösten Bilder der Prostata werden digital an die Belegabteilung für Urologie von Dr. Walter Otto, Dr. Eckart Gronau und Dr. Maximilian Cohausz in der Raphaelsklinik übermittelt. Dort werden die MRT-Bilder eines verdächtigen Befundes mit den ultraschallgesteuerten Aufnahmen in Echtzeit überlagert. Durch die Kombination beider Verfahren können somit auch kleine oder versteckt liegende Tumore zielgenau mit der Punktionsnadel für die Entnahme von Gewebeproben angegangen werden. Das Risiko, dass die Biopsienadel den Tumor möglicherweise verfehlt, ist somit deutlich geringer. Durch das neue Verfahren ist auch die Art der Gewebeveränderung besser zu erkennen, von der die weitere medizinische Behandlung abhängt. Das neue Verfahren der Ultraschall-MRT-Fusionsbiopsie erlaubt somit eine schonende und präzisere Diagnostik beim Prostatakarzinom und bietet sowohl dem betroffenen Mann als auch den behandelnden Ärzten mehr Sicherheit.

Bild: Urologen und Radiologen von Clemenshospital und Raphaelsklinik kombinieren zukünftig ihre Untersuchungsergebnisse beim Erkennen von Prostatatumoren.

Prostatakrebs ist die häufigste Krebserkrankung beim Mann, nach Angaben des Robert-Koch-Instituts erkranken jährlich rund 63.400 Männer an einem Tumor der Vorsteherdrüse. Die Ursachen sind noch nicht endgültig bekannt, jedoch scheinen eine familiäre Veranlagung sowie Ernährung und Umwelteinflüsse die Entstehung eines Prostatakrebses zu begünstigen. Der wichtigste Faktor ist das Alter, mit zunehmendem Alter steigt das Risiko einer Erkrankung deutlich an. Ab 45 wird die jährliche Vorsorgeuntersuchung von den Kassen bezahlt, bei familiärer Veranlagung ab 40. Wird der Tumor früh erkannt, besteht eine sehr gute Heilungschance.

Quelle: © Raphaelsklinik/Clemenshospital Münster