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Geburt ohne Kaiserschnitt

Münster – Jetzt, wo der kleine Lemmy satt und glücklich in den Armen seiner Mutter Simone Mückler schlummert, kann man kaum glauben, dass er bereits vor seiner Geburt bei seinen Eltern für einiges Kopfzerbrechen gesorgt hat. Normalerweise drehen sich die Kinder etwa in der 36. Schwangerschaftswoche in die Startposition mit dem Kopf voraus. Drei bis fünf Prozent machen es aber wie Lemmy und liegen mit dem Gesäß oder sogar mit den Füßchen in Richtung Ausgang, in der sogenannten Beckenendlage. „Als ich von meiner Gynäkologin erfahren habe, dass unser Kind in Beckenendlage liegt, war das für mich zunächst sehr schlimm“, berichtet Simone Mückler.

Von Anfang an war für die junge Mutter jedoch klar, dass ein Kaiserschnitt nur die allerletzte Lösung sein soll. „Die natürliche Geburt hat gegenüber dem Kaiserschnitt für Mutter und Kind viele Vorteile“, bestärkt Dr. Rüdiger Langenberg, Chefarzt der Frauenklinik des Clemenshospitals, die Entscheidung der Mutter. „Es handelt sich beim Kaiserschnitt schließlich um eine echte Operation und die Frauen haben nach dem Eingriff die gleichen Probleme wie andere Patienten nach einer OP. Nach der natürlichen Geburt hingegen sind die Frauen wesentlich schneller wieder fit, haben weniger Schmerzen und können das Mutterglück viel besser genießen, was auch dem Baby zugute kommt“, berichtet der Frauenarzt. Auch Simone Mücklers Gynäkologin, ihre Hebamme und ihr Mann Hanno Endres bestärkten die 37-Jährige in ihrer Entscheidung für eine natürliche Geburt. „Ich habe versucht, mit Akupunktur und Osteopathie sanft einzugreifen und eine Drehung in die Kopflage zu bewirken, allerdings ohne Erfolg“, erinnert sie sich. In der Region um Münster werden natürliche Entbindungen von Kindern in Beckenendlage nur von drei Kliniken durchgeführt, das Clemenshospital gehört dazu. „Das Team aus Hebammen und Ärzten muss über viel Erfahrung auf diesem Gebiet verfügen, in den letzten zehn Jahren ging in den meisten Kliniken jedoch der Trend zum Kaiserschnitt bei einer Beckenendlage“, erklärt Langenberg. Wenn sich zeigt, dass die natürliche Geburt mit einem Risiko für Mutter und Kind verbunden ist, wird auch im Clemenshospital per Kaiserschnitt entbunden, „es ist immer eine Frage des Abwägens“, wie der Chefarzt sagt. Lemmy war offenbar mit der Entscheidung seiner Eltern einverstanden und legte einen Traumstart hin, „die Entbindung ging ruck-zuck, nach insgesamt fünf Stunden war der Kleine auf der Welt!“, freuen sich die jungen Eltern.

Bild: Dr. Rüdiger Langenberg (m.) freut sich mit den Eltern Simone Mückler und Hanno Endres über die natürliche Geburt des kleinen Lemmy

Quelle: © Clemenshospital Münster

Brustrekonstruktion: „Warten ist nie ein Fehler“

Experten informierten über die Möglichkeiten der Brustrekonstruktion nach Brustkrebs

Münster – Erst die Diagnose, dann die belastende Behandlung und danach die Ungewissheit, ob die Erkrankung eventuell wieder aufflammt, die Zeit während und nach einer Brustkrebserkrankung ist für viele Frauen geprägt von Ängsten und Sorgen. Irgendwann kommt jedoch für viele Betroffene, bei denen die Brust operativ entfernt werden musste, die Frage nach einer Wiederherstellung. „Operationen zur Wiederherstellung der weiblichen Brust sind anspruchsvolle Eingriffe, für die der Chirurg viel Erfahrung benötigt und die durchaus zwischen drei und sechs Stunden dauern können“, erklärt der Chefarzt der Frauenklinik des Clemenshospitals, Dr. Rüdiger Langenberg.

Bild: Dr. Massud Mamarvar und Dr. Rüdiger Langenberg (v.l.) während des Brustkrebstags 2017 im Clemenshospital

Während einer Informationsveranstaltung des Brustzentrums Münsterland im Clemenshospital sprach der Chefarzt Dr. Massud Mamarvar von der Klinik Bassum (Landkreis Diepholz) über das Thema „Möglichkeiten der Brustrekonstruktion bei Patientinnen nach Brustkrebs“. Als Grundvoraussetzung für einen solchen Eingriff nennt der Chirurg zunächst die vollständige Beendigung der Krebsbehandlung, „Warten ist nie ein Fehler“, wie der Experte anmerkt. Dann folgen zwei Eingriffe, zunächst der Wiederaufbau des Volumens und später das Angleichen der rekonstruierten Brust an die andere. Um das entfernte Brustgewebe zu ersetzen, können sowohl künstliche Implantate als auch körpereigenes Gewebe zum Einsatz kommen, das zum Beispiel dem Bauch oder dem Oberschenkel unterhalb des Gesäßes entnommen wird. „Jedes Verfahren hat seine eigene Berechtigung aber es sind nicht immer alle anwendbar“, erklärt Mamarvar. Das Eigengewebe ist für den Körper kein Fremdkörper, es ist weicher als Implantate und lebendes Gewebe. Das Silikonimplantat hingegen ist ein Fremdkörper der sich verkapseln kann und auch tastbar ist. Allerdings ist die Operationsdauer bei künstlichen Implantaten kürzer. Nach dem Eingriff sollten sich die Patientinnen zunächst schonen, nach sechs bis acht Wochen kann aber zum Beispiel wieder Sport getrieben werden.

Spätestens seit Prominente wie Angelina Jolie sich die Brüste haben entfernen lassen, weil sie genetisch ein stark erhöhtes Risiko für Brustkrebs haben, wird diese Form der vorbeugenden Brustoperation auch öffentlich diskutiert. Dr. Rüdiger Langenberg gibt hierbei zu bedenken, dass das Drüsengewebe nie vollständig entfernt werden kann und daher immer ein geringes Restrisiko besteht, dennoch an Brustkrebs zu erkranken. „Wenn ein Defekt der Gene BRCA1 oder BRCA2 vorliegt, das sind die sogenannten Brustkrebsgene, ist auch die Gefahr für Blasen- oder Bauchspeicheldrüsenkrebs erhöht, das muss man immer bedenken“, erklärt der Chefarzt den zahlreichen Zuhörerinnen.

Das Brustzentrum Münsterland ist Kooperationspartner in der Münsteraner Allianz gegen Krebs (MAgKs), einem Zusammenschluss der Tumorzentren von Clemenshospital, Raphaelsklinik und der Fachklink Hornheide.

Crouzon-Syndrom: Fünfjähriger Junge aus Bulgarien erfolgreich im Clemenshospital behandelt

Münster – Der fünfjährige Nikolay Petrov aus Bulgarien leidet an der seltenen Erbkrankheit Crouzon-Syndrom, in deren Folge haben sich seine Schädelnähte vorzeitig verschlossen und seine Augenhöhlen sind viel zu klein. Da die medizinische Behandlung aufwändig ist und in seiner Heimat nicht möglich war, litt er unter einer chronischen Erhöhung des Schädelinnendrucks, auf dem rechten Auge war er bereits erblindet, das Sehen auf dem linken Auge war deutlich eingeschränkt und verschlechterte sich in kurzer Zeit. Nikolay drohte zu erblinden.

Die neurochirurgische Klinik am Clemenshospital unter der Leitung von Chefärztin Prof. Dr. Uta Schick ist auf die chirurgische Behandlung von Krankheiten der Sehnerven spezialisiert und auf diesem komplexen Gebiet eine international anerkannte Expertin. Auch werden in der Neurochirurgie regelmäßig Kinder mit vorzeitigen Verschlüssen der Schädelnähte operiert in Kooperation mit dem Cranio-Facialen-Centrum Münster (CFC) unter Leitung des bekannten Mund-Kiefer-Gesichtschirurgen Prof. Dr. Dr. Ulrich Joos sowie der Kinderintensivstation unter der Leitung der Chefärzte Dr. Georg Hülskamp und Priv.-Doz. Dr. Otfried Debus.

Der bulgarische Assistenzarzt Simeon Georgiev stellte den Kontakt zwischen der Familie und den Chirurgen in Münster her, diese setzten sich für eine Finanzierung der Behandlung ein, so dass Nikolay kurzfristig mit seiner Mutter zur Operation ins Clemenshospital kommen konnte. In einer vielstündigen Operation wurden einerseits die vorderen Teile des Stirnbeins sowie der Augenhöhlen versetzt, besonders aufwändig war aber vor allem die beidseitige, vollständige Entlastung der Sehnerven unter dem Operationsmikroskop, hier war Millimeterarbeit gefragt. Da die Zeit drängte, war die langwierige Vorbehandlung mit einem Gewebeexpander zur Erweiterung der Kopfhaut nicht möglich, so dass zusätzlich auch eine Lappenplastik zum Verschluss der Wunde am Kopf erforderlich wurde. Außerdem wurde dem Kind eine Hirnwasserableitung implantiert zur weiteren Senkung des Schädelinnendrucks. Insgesamt eine erhebliche Belastung für ein kleines Kind, die Nikolay aber durch die umfassende Betreuung gut überstanden hat.

Zur großen Freude der Spezialisten von Clemenshospital und CFC geht es Nikolay heute gut, das Sehvermögen des linken Auges ist erhalten, auf dem zuvor erblindeten Auge kann der Junge wieder hell und dunkel unterscheiden. Dank einer Spende des Vereins „Herzenswünsche“ konnten Nikolay und seine Mutter noch in Deutschland bleiben, um die ambulanten Nachuntersuchungen zu ermöglichen.

Bild: Prof. Dr. Uta Schick und der Oberarzt Dr. Bernd Hoffmann aus der Neurochirurgie des Clemenshospitals und Dr. Georg Hülskamp aus der Kinderklinik des Clemenshospitals freuen sich über die erfolgreiche Behandlung des fünfjährigen Nikolay.

Quelle: © Clemenshospital Münster

Möglichkeiten des Brustrekonstruktion nach Brustkrebsoperationen

Münster – Am Mittwoch, 18.10. findet um 14.30 Uhr im Clemenshospital ein Vortrag zum Thema „Möglichkeiten der Brustrekonstruktion nach Brustkrebsoperationen“ statt. Referent ist Dr. Massud Mamarvar, Chefarzt für plastische und ästhetische Chirurgie an der Klinik Bassum, Kreis Diepholz. Zu den wichtigsten Therapieformen von Patientinnen mit Brustkrebs gehört, trotz neuer Behandlungsansätze, immer noch die Operation. Die kann mittlerweile bei 80 Prozent der Frauen brusterhaltend durchgeführt werden, in manchen Fällen ist aber die Abnahme der Brust unumgänglich. Der Vortrag beleuchtet die unterschiedlichen Ansätze des Brustaufbaus nach einer Brustkrebsoperation. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung nicht notwendig.

Quelle: © Clemenshospital Münster

Die gemeinnützige Gesellschaft FLUGKRAFT spendet Sofortbild-Fotobox dem Clemenshospital

Kranken Kindern schöne Momente schenken

Münster – Ein unscheinbarer, wenn auch großer Kasten steht jetzt in der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin des Clemenshospitals. In dem Kasten befinden sich ein Computer, der mit einer Kamera verbunden ist sowie ein Bildschirm und ein Drucker. Kinder und Jugendliche können sich unbefangen selbst fotografieren, denn die Handhabung ist einfach. Ein Knopfdruck und es wird ein Foto gemacht, ausgedruckt und aus Datenschutzgründen im Computer sofort gelöscht. Möglich machte das die gemeinnützige Gesellschaft FLUGKRAFT, die der Klinik diese ungewöhnliche Fotobox spendete. „Kinder, die mit der Fotobox alleine im Raum sind, lassen erfahrungsgemäß ihren wirklichen Gefühlen freien Lauf. Die Fotos, die so entstehen, sollen den Kindern Freude und Erinnerungen schenken“, erklärte Alexandra Göbel, Fundraiserin und Pressesprecherin von Flugkraft die Idee dahinter.

Bei FLUGKRAFT geht es darum, kranken Kindern und Erwachsenen durch kostenlose Fotos und bundesweit angebotene Schmink-, Foto- und Haarworkshops schöne Momente zu schenken. FLUGKRAFT unterstützt Bedürftige außerdem finanziell und finanziert sich dabei selbst ausschließlich über Spenden.

Bild: Alexandra Göbel, Fundraiserin und Pressesprecherin von Flugkraft (4. v. l.) übergibt die Fotobox an die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin im Clemenshospital. (V. l.) Judith Höing, stellvertretende Abteilungsleitung der Stationen E1 und E2, Dr. Georg Hülskamp, Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, Karin Wrede, Heilpädagogin sowie Dr. Martina Klein und Elisa Rühle, Abteilung Fundraising der Alexianer GmbH.

Quelle: © Clemenshospital Münster

Kinderglück im Clemenshospital: Verein spendet 120 bunte Kissen

Münster – Der Verein Kinderglück spendete der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin des Clemenshospitals jetzt 120 Kissen. In liebevoller Handarbeit haben Ehrenamtliche des Vereins die bunten Trostspender genäht. Die Kinder können mit den Kissen kuscheln und sich an den knalligen Farben und dem fröhlichen Kinderglück-Gesicht erfreuen. Wenn ein Kind entlassen wird, darf es das Kissen mit nach Hause nehmen.

Bild: Freuen sich über viele bunte Kissen (v. l.): Priv.-Doz. Dr. Otfried Debus (Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, Clemenshospital), Bernd Krispin (Gründer des Vereins Kinderglück), Dr. Martina Klein (Leiterin Fundraising, Alexianer), Sr. Ivonne Telenga (Stellvertretende Stationsleitung, Clemenshospital) und Metin Duman (Verein Kinderglück) sowie zwei kleine Patienten, die die Kissen als Erste ausprobieren durften.

Quelle: © Clemenshospital Münster

Zahlreiche Kinder nahmen an dem Malwettbewerb im Clemenshospital Münster teil

Ein Einhorn für das Clemenshospital

Münster – Die Kinder malten farbenfrohe Bilder mit ihren Ideen von einem Traumkrankenhaus. Die Wünsche reichten von einem Regenbogenspielplatz auf dem Dach bis hin zu rosa Einhörnern im Park.
Mit einem Malwettbewerb rief das Clemenshospital Münster Kinder und Jugendliche dazu auf, ein Krankenhaus zu malen, wie sie es sich wünschen. Denn das 50-Millionen-Euro-Bauprojekt am Düesbergweg soll auch den Kleinen gefallen. Unter fast 30 Einsendungen, fanden sich viele gute Ideen für die Gestaltung des Neubaus.

Rote Ziegel und grüne Mauern, Turmspitzen wie bei einem Schloss, Blumen auf dem Dach oder eine Wasserrutsche bis zum Eingang. So sehen die kleinen Patienten der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin im Clemenshospital das ideale Krankenhaus.
Eine der vielen kleinen Architektinnen und Architekten, die sich an der Bauplanung beteiligen wollten, war die siebenjährige Mia. „Da Mia und ihre Cousine Frieda sich nicht vorstellen konnten, dass es im Krankenhaus keine ´Pommesbude´ oder ´Pizzastube´ gibt, wünschen die beiden sich das“, erzählte ihre Mutter Simone. Mia hat eines der schönsten Bilder gemalt und einen von drei Hauptpreisen gewonnen. Aber auch alle anderen Kinder gingen nicht leer aus.

Hier tut sich was

Wir bauen für Sie eine barrierefreie Tiefgarage mit 270 Stellplätzen und einer direkten Anbindung an das Krankenhaus. Über der Tiefgarage werden sieben Etagen mit fünf modernen Pflegestationen errichtet. Die zukünftige Eingangshalle verbindet das Clemenshospital mit dem MedicalCenter. Im Erdgeschoss entsteht ein großzügiges Café mit erweitertem Shopangebot und 70 am Teich gelegenen Außenplätzen.

Auf der Seite www.clemenshospital.de können sich Interessierte über den Baufortschritt informieren und über die Webcam einen Blick auf die Baustelle werfen. Fragen und Anregungen erreichen uns über baustelle@clemenshospital.de.

Bild (v. l.): Priv.-Doz. Dr. Otfried Debus, Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin im Clemenshospital, Karin Wrede, Heilpädagogin in der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin und Schwester Ivonne Telenga, stellvertretende Stationsleitung in der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, freuen sich über die vielen fantasievollen Vorschläge für den Neubau am Clemenshospital.

Quelle: © Clemenshospital Münster

Clemenshospital: Vier Mal Gold für die Hygiene

Münster – Bereits zum vierten Mal in Folge wurde das Clemenshospital Münster mit dem Goldsiegel der „Aktion Saubere Hände“, ausgezeichnet. In Deutschland haben 38 von knapp 2000 Kliniken das Goldsiegel erhalten, unter neun Häusern in Nordrhein-Westfalen erfüllt in Münster nur das Clemenshospital die „goldenen“ Kriterien der „Aktion Saubere Hände“.

„Das Hygienebewusstsein ist bei den Mitarbeitern nach vier Jahren Gold in Folge nachhaltig geprägt und so hoch, dass sie selbständig über hygienische Verbesserungen nachdenken“, erklärt Dr. Carolin Dame, leitende Ärztin der Krankenhaushygiene. Das goldene Siegel und die damit verbundene Qualität sei die Basis für Infektionsprävention und damit für die Patientensicherheit.

Die Händedesinfektion nimmt einen der größten Stellenwerte bei der Krankenhaushygiene ein. Gemessen wird sie am Verbrauch von Händedesinfektionsmitteln. Jährliche Schulungen und Aktionstage, regelmäßige Begehungen auf den Stationen und zahllose Gespräche mit den Mitarbeitern zeigen deutliche Erfolge: Der Verbrauch an Händedesinfektionsmittel ist kontinuierlich gestiegen und die Infektionszahlen sind seit Jahren rückläufig. Aber auch andere Maßnahmen müssen nachgewiesen werden, um das goldenes Siegel zu bekommen.

Bild: (v.l.) Cornelia Mählmann (Hygienefachkraft in Ausbildung), Claudia Nonnhoff und Martin Wolke (Hygienefachkräfte) sowie Dr. Carolin Dame (leitende Ärztin der Krankenhaushygiene) freuen sich über das Goldsiegel der „Aktion saubere Hände“.

Im Clemenshospital wird die Abteilung Krankenhaushygiene aktuell im Zuge des Neubaus an Bauplanungen beteiligt, denn, so Hygienefachkraft Martin Wolke: „Die Händedesinfektion ist nur ein Teilaspekt des Hygienekonzeptes. Der Gedanke der Hygiene muss alle Arbeitsprozesse durchdringen.“

Die „Aktion Saubere Hände“ ist eine nationale Kampagne zur Verbesserung der Compliance („Regeltreue“) der Händedesinfektion in deutschen Gesundheitseinrichtungen.

Sie wurde im Jahr 2008 ins Leben gerufen – mit Unterstützung des Bundesministeriums für Gesundheit, des Nationalen Referenzzentrum für Surveillance von nosokomialen Infektionen (NRZ), dem Aktionsbündnis Patientensicherheit e.V. (APS) sowie der Gesellschaft für Qualitätsmanagement in der Gesundheitsversorgung e.V..