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Sicherheitshinweis zu Herzschrittmachern des Herstellers Medtronic

Der Hersteller Medtronic hat Herzschrittmacher aus einem bestimmten Produktionszeitraum zurückgerufen, die auch 125 Patienten des UKM implantiert wurden. Aus diesem Anlass hat das UKM eine Patienten-Hotline eingerichtet und die Betroffenen informiert.

Münster (ukm/aw) – Ende Januar 2019 hat der Hersteller Medtronic einen Sicherheitshinweis für bestimmte Herzschrittmachersysteme veröffentlicht.
Betroffen sind Zweikammer-Systeme, die zwischen dem 10.03.2017 und 07.01.2019 implantiert wurden. Die betroffenen Herzschrittmacher haben die Markennamen Adapta, Versa, Sensia, Relia, Attesta und Sphera sowie Vitatron der A, E, G und Q Serie. Laut Medtronic soll es in sehr seltenen Fällen und nur in einem bestimmten Modus zu einer Pause in der Stimulation des Herzschrittmachers gekommen sein. Informationen des Herstellers dazu finden Sie hier.

Das UKM (Universitätsklinikum Münster) hat 125 Patienten, bei denen Herzschrittmacher dieser Markennamen im betreffenden Zeitraum im UKM eingesetzt wurden, informiert. Für die meisten Patienten ist ein Update der Schrittmachersoftware ausreichend. Im Einzelfall kann nach sorgfältiger Abwägung von Risiken ein Wechsel des Herzschrittmachers erforderlich sein. „Das Software-Update ist uns von Medtronic für das zweite Halbjahr 2019 angekündigt, dann werden wir es bei unseren Patienten aufspielen können. Insgesamt ist das Risiko sehr gering, wir besprechen aber mit jedem betroffenen Patienten das weitere Vorgehen und wägen den Einzelfall ab“, sagt Prof. Lars Eckardt, Direktor der Klinik für Kardiologie II, Rhythmologie.

Die Klinik für Kardiologie II hat eine Experten-Hotline (T 0251 – 83 43322) geschaltet, bei der sich Patienten melden können, die sich Sorgen machen. Die Hotline ist werktags von 8 bis 17 Uhr besetzt. Weitere Informationen gibt es auch auf der Homepage der Klinik für Kardiologie II.

Sophia ist das Neujahrsbaby des Clemenshospitals

Münster – Das Team der Geburtshilfe des Clemenshospitals freut sich, mit Sophia Grothues die erste Geburt des Jahres bekanntgeben zu können. Die Eltern Ingo und Anja Grothues freuen sich, 3390 Gramm Glück in den Armen halten zu können. „Das war unsere Silvesterrakete“ berichtet die frischgebackene Mutter lachend mit Blick auf die schnelle und unkomplizierte Geburt ihrer ersten Tochter.

Im Jahr 2018 wurden 1.499 Kinder im Clemenshospital geboren, das letzte zwei Minuten vor dem Jahreswechsel. Wieder eine Geburtensteigerung für die Klinik am Düesbergweg. 1.312 Babys erblickten im Clemenshospital 2017 das Licht der Welt. Die Klinik hat damit die magische Grenze von 1.500 Geburten um nur eine verfehlt und konnte damit den positiven Trend der vergangenen Jahre weiter deutlich fortsetzen.

Der Chefarzt der Frauenklinik, Dr. Rüdiger Langenberg und das Team der Hebammen freuen sich sehr über die Geburtensteigerungen in den letzten Jahren. Das Konzept der individuellen und selbstbestimmten Geburt in familiärem und liebevollem Ambiente kommt bei werdenden Eltern gut an. „Die Geburtenzahlen im Clemenshospital steigen stetig von Jahr zu Jahr. Das ist für uns auch ein Zeichen, dass wir offenbar vieles richtig machen“ freut sich Hartmut Hagmann, Geschäftsführer des Clemenshospitals. Der hohe Zuspruch der werdenden Mütter basiert auf einer nachhaltigen und ausgezeichneten medizinischen und pflegerischen Qualität, sind sich die Klinikvertreter sicher.

An jedem ersten, zweiten und dritten Montag im Monat informieren Experten der Frauenklinik und der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin um 19.15 Uhr beim Infoabend über die Geburt im Clemenshospital.

Bild: Ingo und Anja Grothues freuen sich im Clemenshospital über die Geburt ihrer Tochter Sophia