Qualität des UKM Traumazentrums erneut bestätigt

Unfallchirurgie erhält zweite Re-Zertifizierung als Teil der Initiative TraumaNetzwerk NordWest / Spezialteam steht 24 Stunden für schwerstverletzte Patienten zur Verfügung

Münster (ukm/cf) – Die Klinik für Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie des UKM (Universitätsklinikum Münster) ist bereits zum dritten Mal in Folge in ihrer Arbeit als Teil der Initiative TraumaNetzwerk NordWest bestätigt worden. Die unabhängige Zertifizierungsfirma DIOcert GmbH kontrollierte die Prozesse in der Unfallchirurgie und vergab erneut die Qualitätsauszeichnung nach Münster. „Wir freuen uns nach dem Prüftermin im Dezember sehr, dass uns jetzt die hohe Qualität unserer Unfallchirurgie am UKM erneut offiziell bestätigt wurde“, sagt Klinikdirektor Prof. Dr. Michael Raschke. „Die Initiative TraumaNetzwerk NordWest ist ein wichtiger Beitrag zur optimalen Patientenversorgung in der Region und wir sind stolz, ein Teil davon zu sein.“

Die Kliniken des TraumaNetzwerks müssen sich regelmäßigen Qualitätsprüfungen unterziehen. Die speziellen Kriterien sind im Weißbuch der Schwerverletztenversorgung der DGU (Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie) festgeschrieben. Neben einem Hubschrauberlandeplatz und einer Intensivstation sind unter anderem eine Blutbank und eine 24-stündige Verfügbarkeit eines Spezialteams notwendige Voraussetzungen.

2007 wurde das TraumaNetzwerk NordWest ins Leben gerufen. Mit Hilfe des UKM und allen eingebundenen Rettungsdiensten, Ärzten und Kliniken der Region kann jeder schwerverletzte Patient innerhalb von 30 Minuten vom Unfallort in ein geeignetes Krankenhaus transportiert und dort optimal versorgt werden.
UKM_Zertifikat_Traumanetzwerk

Bild: Zum dritten Mal in Folge ausgezeichnet: Direktor Prof. Dr. Michael Raschke mit Dr. Christian Juhra (l). und Dr. Benedikt Schliemann (r.) aus dem Team der Klinik für Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie.

Quelle: © Universitätsklinikum Münster