Marienhospital Münsterland

Marienhospital-Muensterland_Emsdetten
Das Marienhospital Münsterland ist im Sommer 2013 aus einer Fusion der drei vormals selbstständigen Krankenhäuser in der ckt. entstanden. Dies waren das Marienhospital Emsdetten, das Maria-Josef-Hospital Greven und das Marienhospital Steinfurt.
Nachdem die Krankenhäuser in Emsdetten, Greven und Steinfurt über mehrere Jahre hinweg als eigenständige Gesellschaften aufgetreten sind, erfolgt mit der Fusionierung zum Marienhospital Münsterland nun der Schritt, ein Krankenhaus an drei (oder besser: fünf) Standorten zu werden. Die Trägerschaft der ckt. Christliche Krankenhaus-Träger GmbH bleibt bestehen.

Als äußeres Zeichen der Verschmelzung und der Erneuerung hat das fusionierte Krankenhaus einen neuen Namen und ein neues Logo, die die Tradition der Häuser aufgreifen: Das Marienhospital Münsterland nimmt die bisherigen Namen der Krankenhäuser in sich auf. Das Logo knüpft in seiner Struktur an die Gestaltungskriterien der ckt. an, stellt allerdings auch eine deutliche Abgrenzung zu allen drei ehemaligen Krankenhaus-Logos dar.

Das Marienhospital Münsterland ist ein Krankenhaus der Grund- und Regelversorgung und bietet daher an den drei Standorten in Emsdetten, Greven und Steinfurt ein breites Spektrum diagnostischer und therapeutischer Möglichkeiten. Innerhalb der einzelnen Fachabteilungen sind Schwerpunktbildungen an einzelnen Standorten erfolgt. Alle Fachabteilungen des Marienhospitals Münsterland arbeiten interdisziplinär zusammen, um Sie umfassend zu versorgen. Dazu stehen modernste diagnostische und therapeutische Mittel zur Verfügung. Neben der medizinischen Versorgung legt das Marienhospital viel Wert auf die menschliche Seite des Krankenhauslebens. Daher bietet es seinen Patienten und Patientinnen verschiedene soziale Dienste und Angebote, um den Aufenthalt im Krankenhaus so angenehm wie möglich zu gestalten.

Zentren am Marienhospital Münsterland

Durch die Bildung medizinischer Zentren werden die medizinische Kompetenz verschiedener Fachabteilungen gebündelt. Dies geschieht zum Teil auch standortübergreifend. Die Patienten werden nach einem gemeinsam abgestimmten Behandlungskonzept versorgt. So bildet bei Tumorerkrankungen die Tumorkonferenz das oberste medizinische Entscheidungsgremium. In diesen interdisziplinär besetzten Runden besprechen die Ärzte der verschiedenen Abteilungen gemeinsam mit Kooperationspartnern (z. B. den Pathologen und den Strahlentherapeuten) jeden Fall einzeln und legen den optimalen Behandlungsweg fest.

Die Zentren am Marienhospital Münsterland sind:

  • Brustzentrum (Standort: Krankenhaus Greven)
  • Darmzentrum (Standort: Krankenhaus Emsdetten)
  • Endoprothetikzentrum (Standort: Krankenhaus Emsdetten)
    [Der Betrieb des Krankenhaus Emsdetten wurde am 26. Juni 2015 eingestellt.]
  • Gefäßzentrum (Standort: Krankenhaus Steinfurt)
  • Hypertoniezentrum (Standort: Krankenhaus Emsdetten)
  • Shuntzentrum (Standort: Krankenhaus Steinfurt)

Greven:

Operativer Standort des Brustzentrums Nordmünsterland
KH-Standort_GrevenDas Marienhospital Münsterland – Standort Greven ist eines der operativen Zentren im Rahmen des Brustzentrums Nordmünsterland. Im Brustzentrum werden alle Erkrankungen der weiblichen Brust diagnostiziert und behandelt. Das Ziel ist die bestmögliche Behandlung von Patientinnen mit abklärungsbedürftigen Befunden an der Brust auf universitärem Standard. Ein besonderer Stellenwert kommt dabei dem Brustkrebs zu, woran etwa jede neunte Frau in Deutschland im Laufe ihres Lebens erkrankt.

Emsdetten:

Der Betrieb des Emsdettener Krankenhauses wurde am 26. Juni 2015 eingestellt.

Folgende Abteilungen sind an den Standort Steinfurt verlegt:

  • Abteilung für Visceralchirurgie mit dem Darmzentrum
    Chefarzt Rainer Schürmann, Telefon: 02552 / 79-1402
  • Abteilung für Unfallchirurgie mit dem Endoprothetikzentrum
    Chefarzt Dr. med. Hartmut Thiel und leitender Oberarzt Hans-Ulrich Sembowski
    Telefon: 02552 / 79-0
  • Abteilung für Orthopädie (Belegabteilung), Telefon; 02552 / 79-0

Steinfurt:

Gefäßzentrum am Marienhospital Münsterland
KH-Standort_SteinfurtDurchblutungsstörungen und arterielle Verschlüsse sind mittlerweile zu einer Volkskrankheit mit oft drastischen Folgen wie zum Beispiel Herzinfarkt und Schlaganfall geworden. So werden in Deutschland jährlich ca. 150.000 Personen wegen Schlaganfall behandelt. 
Hat man die Durchblutungsstörungen bislang erst bei Patienten im höheren Alter diagnostiziert, so muss festgestellt werden, dass zunehmend auch bei jüngeren Menschen Anzeichen von Gefäßerkrankungen bestehen. Die vielfältigen Ursachen machen die Behandlung von Durchblutungsstörungen in spezialisierten Kliniken erforderlich.
Am Standort Steinfurt arbeiten verschiedene Disziplinen als Gefäßzentrum zusammen, um Patienten mit behandlungsbedürftigen Gefäßerkrankungen eine umfassende Betreuung zukommen zu lassen.

Shuntzentrum am Marienhospital Münsterland
Um bei chronisch nierenkranken Patienten eine Dialysebehandlung langfristig durchführen zu können, gibt es drei Zugangswege:

  • Vorhofkatheter
  • Dialyseshunt
  • Peritonealdialysekatheter

Um die optimale Versorgung der Patienten sicher zu gewährleisten sowie eine ganzjährige „rund um die Uhr Betreuung“ und ein entsprechendes Notfallmanagement sicher zu stellen, arbeiten Ärzte verschiedener Fachrichtungen im Shuntzentrum am Marienhospital Münsterland zusammen.

Kontakt- und weitere Informationsdaten

Marienhospital Münsterland

Krankenhaus Greven
Lindenstraße 29

48268 Greven

Telefon 02571 502-0
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Marienhospital Münsterland

Krankenhaus Steinfurt
Mauritiusstr. 5

48565 Steinfurt

Zentrale 02552 79-0
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