Krimiabend Corpus Delicti mit Götz Alsmann

Veranstaltung in der Rechtsmedizin des UKM am 15. November / Vorverkauf am 06. November in der Buchhandlung „Wunderkasten“ / Erlös kommt Gewaltopferambulanz zugute

Münster (ukm/maz) – Starke Besetzung: Beim Krimiabend „Corpus Delicti“ am 15. November 2017 (19 Uhr) in der Rechtsmedizin des UKM (Universitätsklinikum Münster) lesen in diesem Jahr Götz Alsmann und Kinderbuchautorin Alexandra Fischer-Hunold. Letztere hat den „Hansjörg-Martin“-Preis 2017 für den besten Kinder- und Jugendkrimi gewonnen und wird über ihre Vorliebe für England, Hunde und kriminelle Machenschaften erzählen. Alsmann liest aus seinem Lieblingskrimi „Stress um Strapse“ und wird ein bisschen aus dem Nähkästchen plaudern, welche Abenteuer er aktuell auf seiner Tournee erlebt. Eingerahmt wird das Ganze von Musikerin Rosa Latour, die einen Ausschnitt aus ihrem neuen Bühnenprogramm „How good it feels“ präsentiert. Schirmherren der Veranstaltung sind die münsterschen Krimiautoren Sandra Lüpkes und Jürgen Kehrer.

Neben den Lesungen wird es auch in diesem Jahr die Gelegenheit für einen Rundgang durch das Institut geben. „Wir zeigen die Toxikologie, den Sektionssaal und das DNA-Labor – und natürlich die Gewaltopferambulanz, darum geht es ja schließlich“, sagt Prof. Dr. Heidi Pfeiffer, Direktorin des Instituts für Rechtsmedizin. Denn die Einnahmen des Abends kommen der Einrichtung zugute, an die sich Opfer von Gewalt wenden können, wenn sie ihre Verletzungen dokumentieren und archivieren lassen möchten. „Wir sind darauf spezialisiert, Unfallfolgen von Folgen einer Misshandlung zu unterscheiden und gerichtsfest zu dokumentieren“, erklärt Pfeiffer. Sollte sich das Opfer zur Anzeige entschließen – sofort oder auch erst in einigen Jahren –, können die Untersuchungsergebnisse als Beweismittel vor Gericht verwendet werden.

Info: Das limitierte Kartenkontingent wird ausschließlich am 06. November 2017 um 16.30 Uhr in der Buchhandlung „Wunderkasten“, Rüschhausweg 6, in Gievenbeck verkauft. Reservierungen sind nicht möglich, max. zwei Karten pro Person.

Quelle: © Universitätsklinikum Münster