„Königskinder“ zu Besuch im St. Franziskus-Hospital Münster

Ambulanter Kinderhospizdienst informiert über seine Arbeit

Münster – Der ambulante Kinderhospizdienst „Königskinder“ informierte jetzt im St. Franziskus-Hospital Münster über sein Angebot sowie den Tag der Kinderhospizarbeit, der jährlich am 10. Februar stattfindet. Um diesem Aktionstag mehr Aufmerksamkeit zu verschaffen, werden im Vorfeld bundesweit grüne Bänder als Symbol der Solidarität verteilt. „Wir hoffen, dass viele Menschen die Bänder am Tag der Kinderhospizarbeit sichtbar tragen. Wir möchten damit für das Thema sensibilisieren und es enttabuisieren“, erklärt Maike Biermann, Leiterin der Königskinder.

Bereits seit vielen Jahren besteht eine enge Kooperation zwischen dem St. Franziskus-Hospital Münster und dem ambulanten Kinderhospizdienst. Die Königskinder finanzieren eine halbe Stelle für eine psychosoziale Mitarbeiterin, die betroffene Kinder während des Krankenhausaufenthalts betreut. Im Rahmen dieser Stelle begleitet und berät Britta Franz, Diplom-Heilpädagogin und Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin, im Franziskus Hospital Patienten und ihre Familienangehörigen und unterstützt sie mit Hilfe von unterschiedlichen Angeboten bei ihrem Prozess der Krankheitsbewältigung.

Der ambulante Hospizdienst unterstützt Familien in Münster und Umgebung, in denen ein Kind, Jugendlicher oder junger Erwachsener schwerst oder lebensverkürzend erkrankt ist. In dieser schwierigen Situation entlastet das Team aus rund 50 ehrenamtlichen Mitarbeitern die Familien und ermöglicht Erholungsphasen. Die Kinderhospizarbeit setzt zum Zeitpunkt der Diagnose ein und kann sich oft über sehr viele Jahre hinziehen.

Bild: (v.l.n.r.) Kathrin Assauer, ehrenamtliche Mitarbeiterin, Maike Biermann sowie Katrin Beerwerth, beide Leiterinnen der Königskinder, informierten im St. Franziskus-Hospital Münster über ihre Arbeit.

Quelle: © St. Franziskus-Hospital Münster