Internationales Symposium der Neurochirurgie in Münster

Münster – 45 Neurochirurgen aus Europa und Asien trafen sich während eines zweitägigen internationalen Workshops der Klinik für Neurochirurgie des Clemenshospitals Münster, um sich über den aktuellen Stand der mikrochirurgischen Operationen im Bereich der Schädelbasis zu informieren.

Unter der Leitung der Chefärztin Prof. Dr. Uta Schick und des Oberarztes Khairi Mohamed Daabak demonstrierten die international renommierten Neurochirurgen Prof. Dr. Ali Krisht vom Arkansas Neuroscience Institute (USA), Herausgeber der Fachzeitschrift Contemporary Neurosurgery, und Prof. Dr. Helmut Bertalanffy vom Internationalen Neurowissenschaftlichen Institut Hannover, Herausgeber von Neurosurgical Review, an acht Arbeitsplätzen in der Prosektur der Anatomie der Westfälischen Wilhelms-Universität die für den Patienten gleichzeitig schonendsten und erfolgreichsten Wege zum Operationsgebiet. Der Leiter der Prosektur, Prof. Dr. Wolfgang Knabe, referierte über die anatomischen Grundlagen und stellte die Präparate und Räumlichkeiten zur Verfügung. Operationen an der Schädelbasis sind zum Beispiel bei Hirntumoren notwendig, die zu Sehstörungen, Schwerhörigkeit oder Gesichtsschmerzen führen können. Krisht wurde von Prof. Mahmut Gazi Yasargil und Prof. Ossama Al-Mefty ausgebildet und gilt als weltweit führender Experte für Tumoren der Schädelbasis und Aneurysmen der Arteria basilaris.

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Bild: Prof. Ali Krisht, Prof. Uta Schick, Prof. Helmut Bertalanffy (vordere Reihe v.l.) referierten beim Schädelbasisworkshop unter der Leitung von Prof. Schick, Klink für Neurochirurgie des Clemenshospitals.

Quelle: © Clemenshospital Münster