Hilfe bei Parkinson

Informationsveranstaltung „Parkinson am UKM – Was gibt es Neues?“ am 9. September im UKM / Mediziner informieren über neue Möglichkeiten der Diagnostik und Therapie

Münster (ukm/rem) – Plötzliches Erstarren, zitternde Hände und verlangsamte Bewegungen – für viele Parkinson-Patienten ist das Alltag. Die Klinik für Allgemeine Neurologie des UKM (Universitätsklinikum Münster) gibt nun einen Überblick über aktuelle medizinische Erkenntnisse zur Diagnostik und Therapie der Krankheit und lädt am Mittwoch, dem 9. September, von 15 bis 18.15 Uhr zur Informationsveranstaltung „Parkinson am UKM – Was gibt es Neues?“. Zu den wichtigsten Erkenntnissen der vergangenen Jahre zählt die Therapie durch Tiefe Hirnstimulation als weitere Behandlungsmöglichkeit neben der bisherigen Pumpentherapie. Auch die Verbesserung der Angebote in Physiotherapie und Logopädie ermöglicht den Patienten einen Therapiefortschritt. Zusätzlich werden in nächster Zeit neue Medikamente zur Behandlung von Parkinson-Patienten verfügbar sein. Welche Chancen diese Therapien bieten, erörtern die Fachärzte in laiengerechten Vorträgen. Im Anschluss an die Vorträge ist Zeit für Diskussionen und Erfahrungsaustausch.

Die Veranstaltung findet statt im Hörsaal L10 am UKM, Albert-Schweitzer-Campus 1 (ehemals Albert-Schweitzer-Straße 33), Gebäude A6, 48149 Münster. Die Teilnahme ist kostenlos. Um die Anmeldung von Selbsthilfegruppen, die mit einem Bus anreisen, und Personen mit Rollstuhl oder Gehhilfe wird in der UKM Akademie, Telefon 0251/83-57833 oder unter akademie@ukmuenster.de gebeten.

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Bild: Die Referenten PD Dr. med. Tobias Warnecke, Dr. med. Inga Suttrup, Mirela Jürging und Dr. med. Nils Warneke (v.l.) informieren Patienten über aktuelle Erkenntnisse zu Parkinson.

Quelle: © Universitätsklinikum Münster