» Das Portal Aktuelles Gesundheit Einrichtungen Veranstaltungen Verzeichnis
Nachrichtenarchiv
Im nachfolgenden Archiv finden Sie weitere Gesundheitsberichte:

Verweissymbol Rubrik: Gesund leben
Verweissymbol Rubrik: Vorsorge & Therapie
Verweissymbol Rubrik: Mutter und Kind
Verweissymbol Rubrik: Medizin und Forschung


Info-Tipps
Hotline für Eltern zuckerkranker Kinder [Stiftung Dianino]:

ExpertenTel (01 80) 200 01 93
[6 Cent/Anruf]
Mo bis Fr: 8:00 – 12:00 Uhr
und 14:00 – 18:00 Uhr


Buch- und CD-Tipps
„300 Fragen zum Baby“
Das Nachschlagewerk vom Gräfe & Unzer Verlag enthält praktische Tipps für das erste Lebensjahr des Babys
………
Neuer Ratgeber zur gesetzlichen Krankenversicherung:

Verbraucherzentrale NRW
Zentralversand
Adersstrasse 78
40215 Düsseldorf
Telefon (01 80) 5 00 14 33
Telefax (02 11) 3 80 92 35
E-Mail: publikationen@vz-nrw.de
………
Neuer Ratgeber über die Rolle der Ernährung bei der Krebsvorsorge – kostenfrei zu beziehen über die Deutsche Krebshilfe:

Deutsche Krebshilfe
Postfach 14 67
53004 Bonn
Telefax (02 28) 72 990-11
E-Mail: deutsche@krebshilfe.de
Internet: Deutsche Krebshilfe
………
Das Buch: "Hauptsache Gesund, Volkskrankheiten - wie die Medizin und Natur helfen und heilen" von Dr. Franziska Rubin und Karin Schutt, enthält Wissenswertes über die 12 häufigsten Volkskrankheiten [Rowohlt Taschenbuch Verlag Reinbeck]
………
Kostenlose Info-Broschüre über Augenlaser – zu beziehen über:

den Verband der Spezialkliniken Deutschlands für Augenlaser und Refraktive Chirurgie
Am Brand 1
82299 Türkenfeld
Internet: www.vsdar.de
E-Mail: info@vsdar.de
………
CD-Ratgeber für Krebskranke Jugendliche kann kostenlos be- zogen werden über:

Aktion für krebskranke Kinder Heidelberg
Silcherstrasse 17
74937 Spechbach
E-Mail: dlfh.hd.g.geib@t-online.de


Web-Tipps
UV-Warnung vom Deutschen Wetterdienst im Internet unter:
Verweissymbol Wettergefahren
………
Internetportal zu Informationen über Psychatrie (für Laien):
Verweissymbol Neurologen im Netz
Verweissymbol Psychiater im Netz
………
Neue Website zum Thema Neurodermitis:
Verweissymbol Neurodermitis


Gesundheit – Nachrichtenarchiv

Gesundheitsratgeber – Ältere Berichte

Rubrik: Medizin & Forschung

Verweissymbol Weitere Berichte AbstandshalterVerweissymbol zurück zur Hauptseite

Tablette gegen Tumor

In einer fünfjährigen Studie konnten Mediziner erstmals einen Krebstumor allein mit einer Tablette behandeln. Das Medikament Imatinib setzte die chronisch myeloische Leukämie (CML) außer Gefecht. "Die Leukämie ist zwar nicht weg, aber neutralisiert", sagte Prof. Dietger Niederwieser vom Universitätsklinikum Leipzig. So lag die Überlebensrate bei Patienten, die Imatinib als Initialtherapie (Anfangstherapie) bekamen, nach fünf Jahren bei 89 Prozent. CML-Patienten tragen ein verkürztes Chromosom 22. Diese Veränderung führt zu einer unkontrollierten Vermehrung von weißen und roten Blutkörperchen sowie von Blutplättchen. Das Medikament Imatinib hemmt das Protein, das diese Vermehrung auslöst und sorgt für ein normalisiertes Blutbild der Patienten.


Quelle: Westfälische Nachrichten Nr. 106 - 2007
[top]

Herzkrankheiten: Patienten überleben länger

Licht am Ende des Tunnels: Eine internationale Studie zeigt, dass herzkranke Patienten heute ein geringeres Risiko für Schlaganfälle oder Herzversagen haben und seltener daran sterben als noch vor wenigen Jahren.

Noch nie ist die Zahl von Herzanfällen und die daraus resultierende Sterberate derart signifikant innerhalb einer so kurzen Zeitspanne und in einer solchen Größenordnung gesunken. Das belegen die Daten von über 44.000 herzkranken Patienten in 113 Krankenhäusern in 14 Ländern, die die “Global Registry of Acute Coronary Events” (GRACE) zusammengefasst hat. Kardiologen der schottischen University of Edinburgh, des französischen Hospitals Bichat und der amerikanischen University of Michigan werteten das Datenmaterial aus. Das Fachmagazin “Journal of the American Medical Association“ hat die internationale Studie veröffentlicht.

Der Grund: Krankenhäuser arbeiten heute effektiver und setzen bestimmte Medikamente, Tests und Behandlungen gezielt ein, die nachgewiesenermaßen helfen, Gefahren und Langzeitfolgen akuter Herzprobleme zu minimieren. Zwischen 1999 and 2006 erhielten Patienten deutlich häufiger herzschützende Medikamente inklusive Aspirin, cholesterinsenkenden Arzneien, Blutverdünnern und Blutdrucksenkern. Außerdem kamen häufiger moderne Verfahren wie die Angiographie zum Einsatz, die verstopfte Arterien im Herz sichtbar macht, oder die Angioplastie, die verstopfte Gefäße wieder öffnet.

Der Effekt ist durchweg positiv: Die Patienten verstarben im Krankenhaus oder in den ersten sechs Monaten danach seltener. Außerdem war ihr Risiko für Herzversagen, Lungenödeme oder Schlaganfälle geringer. „Diese Ergebnisse machen Mut und zeigen, dass wir Herzen mittlerweile besser behandeln können – mit besserem Ergebnis für die Patienten“, sagt Kim Eagle von der University of Michigan.

Quelle: © Focus Online vom 02.05.2007
[top]

Knoblauch senkt nicht Cholesterinwert

Wie eine US-Studie nun klar belegt hat, senkt entgegen weit verbreiteter Meinung weder roher Knoblauch noch Knoblauchdragees unterschiedlicher Herstellung den Cholesterinspiegel. "Es funktioniert einfach nicht", bilanziert Untersuchungsleiter Christpopher Gardner von der Universität Stanford in den USA. Dass frühere Untersuchungen zu anderen Ergebnissen kamen, führt der Forscher darauf zurück, dass viele Studien von Unternehmen finanziert wurden, die genau diese Knoblauchpräparate herstellen.

Quelle: Westfälische Nachrichten Nr. 55 - 2007
[top]

Aspirin als Schlafmittel völlig ungeeignet

Wie von der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (BDA) zu hören ist, habe die Einnahme von Kopfschmerztabletten zum besseren Einschlafen keinen Sinn. Gleiches gilt für die verbreitete Auffassung, eine Kopfschmerztablette vor dem Einschlafen nach Alkoholkonsum helfe gegen den Kater am nächsten Morgen. Dies sei, nach Aussage von Ursula Sellerberg von der BDA, wissenschaftlich nicht erwiesen. Grundsätzlich gilt für Schmerzmittel wie Aspirin, dass sie nicht zu häufig eingenommen werden dürfen: Höchstens zehn Mal im Monat und nicht länger als drei Tage in Folge. Werden nämlich Schmerzmittel zu häufig eingenommen, kann dies genau das Gegenteil bewirken: die Kopfschmerzen verstärken sich und dauerhaft eingenommene Schmerzmittel können zu Nierenschäden führen.

Quelle: Westfälische Nachrichten Nr. 43 - 2007
[top]

Seriöse Krebs-Informationen

Das Bundesgesundheitsministerium in Berlin weist darauf hin, dass Patienten hochwertige und neutrale Informationen zum Thema Krebs beim Krebsinformationsdienst (KID) in Heidelberg erhalten können. Die Auskünfte würden anonym und kostenlos erteilt. Das Internetangebot nutzen jeden Monat mehr als 150.000 Besucher. Ein Anruf beim Krebsinformationsdienst ersetze allerdings in keinem Fall das Gespräch mit dem Arzt, heißt es weiter.

Der KID ist täglich von 8.00 Uhr bis 20.00 Uhr unter der Telefonnummer (08 00) 420 30 40 zu erreichen und per E-Mail unter: krebsinformationsdienst@dkfz.de
Verweissymbol [www.krebsinformation.de].

Quelle: Westfälische Nachrichten Nr. 43 - 2007
[top]

Forscher testen Impfung gegen Nierenkrebs

Derzeit wird in Tübingen eine mögliche Impfung gegen Nierenkrebs getestet. Die Deutsche Krebshilfe, die das Projekt fördert, teilt mit, dass Forscher der Universität Tumor-Antigene entdeckt haben, die eine besonders effektive Immunreaktion versprächen.

Diese Antigene aktivieren demnach die sogenannten T-Helferzellen des Immunsystems, die eine starke und lange Abwehrreaktion des Körpers gegen den Krebs hervorrufen können. Die Wissenschaftler wollen mit den Antigenen unter anderem Tumorreste nach Operationen bekämpfen. Die Antigene können im Labor hergestellt werden. Drei der Eiweißstoffe werden derzeit erprobt.

Wie die Krebshilfe berichtet, seien erste positive Wirkungen beobachtet worden, schwerwiegende Nebenwirkungen dagegen bislang nicht. Die tatsächliche Bedeutung für die klinische Praxis könne aber erst im kommenden Jahr beurteilt werden, heißt es weiter.

Quelle: Westfälische Nachrichten Nr. 25 - 2007
[top]

Analog-Insulin weiterhin auf Rezept

Wie der Deutsche Diabetiker Bund berichtet, können in vielen Fällen Diabetiker Analog-Insulin weiterhin auf Kassenrezept erhalten. Darauf habe sich ein Großteil der gesetzlichen Krankenkassen mit der Pharmaindustrie geeinigt, heißt es. Im Rahmen der Gesundheitsreform war bislang geplant, dass Diabetiker nur noch Human-Insulin auf Rezept erhalten sollten. Der Vorteil der Analog-Insuline sei vor allem die schnellere Wirksamkeit, erklärt Werner Reckelkamm vom DDB. Dadurch seien sie leichter und flexibler zu handhaben.

Quelle: Westf”lische Nachrichten Nr. 13 - 2007
[top]