Flächendeckende Versorgung von Schwerverletzten: TraumaNetzwerk NordWest hat sich bewährt

Zweite Rezertifizierung von 24 beteiligten Kliniken und 19 assoziierten Mitgliedern

Münster (ukm/aw) – Treffen des TraumaNetzwerks NordWest: Unter dem Titel „Terror- und Gefahrenlagen im TraumaNetzwerk“ haben sich die Vertreter von über 30 beteiligten Kliniken dieses Mal unter anderem mit möglichen Großeinsatzlagen in der Region auseinandergesetzt. Im St. Josephs-Hospital in Warendorf folgten die Teilnehmer dazu den spannenden Beiträgen der Referenten aus Polizeiministerium, Bezirksregierung und Berufsfeuerwehr. Dabei wurde auch ein mögliches Krisenmanagement zu dem im kommenden Jahr stattfindenden Katholikentag in Münster durchgespielt.

Die beteiligten Kliniken und assoziierten Mitglieder konnten sich auch über die erneute erfolgreiche Rezertifizierung des TraumaNetzwerks NordWest freuen. Prof. Michael J. Raschke, Direktor der Klinik für Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie am UKM (Universitätsklinikum Münster) und für eine weitere Amtszeit wiedergewählter Sprecher der Vereinigung, freut sich über die erneute Auszeichnung: „Unsere Zusammenarbeit im TraumNetzwerk NordWest hat sich seit 2007 außerordentlich bewährt. Die Überlebenschancen von schwerverletzten Patienten in der Region haben sich durch unsere Vernetzung extrem vergrößert. Schnellstmögliche Versorgung rund um die Uhr ist so auch in unserem ländlichen Flächengebiet jederzeit gewährleistet. Darauf können wir stolz sein.“

Abschließend erhielten die 24 auditierten Kliniken und 19 assoziierten Mitglieder ihre Urkunden. Die Auditierung und Rezertifizierung des Netzwerks erfolgte durch CERT iQ im Rahmen der Initiative TraumaNetzwerk der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU).

Bild: Prof. Michael J. Raschke, Direktor der Klinik für Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie am UKM (Universitätsklinikum Münster)

Quelle: © Universitätsklinikum Münster