Bestnoten für das Brustzentrum am St. Franziskus-Hospital

Patientenbefragung belegt höchste Zufriedenheit mit der Versorgung

Münster – Die Patientinnen des Brustzentrums am St. Franziskus-Hospital gehören zu den zufriedensten in NRW: Das ist das Ergebnis einer Befragung, die im Auftrag des Landesministeriums für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter durchgeführt wurde. „Wir freuen uns sehr darüber, dass unsere stationären Patientinnen uns in der Gesamtbeurteilung zu den bestplatzierten Brustzentren im Land NRW zählen. Die gute Bewertung führen wir auch darauf zurück, dass uns die Gespräche mit den Patientinnen wichtig sind und wir uns dafür Zeit nehmen. Wir wollen die betroffenen Frauen in die Lage versetzen, den Behandlungsverlauf gemeinsam mit uns zu entscheiden und zu gestalten“, erläutert Dr. Barbara Krause-Bergmann, Chefärztin des Brustzentrums am St. Franziskus-Hospital Münster.

Diese Bemühungen scheinen die Patientinnen anzuerkennen: Bestnoten im obersten Fünftel erhielt das Team des Brustzentrums nämlich zum Beispiel bei der Kommunikation der Ärzte und Pflegekräfte mit den Patientinnen: Hier fühlten sich die meisten der Befragten gut über ihre Erkrankung, die Diagnostik und Therapie informiert und in den Entscheidungsprozess aktiv eingebunden. Sowohl die Zuwendung der Fachärztinnen, Fachärzte und der Pflegekräfte als auch die Leistungen der beratenden Instanzen wie dem Sozialdienst oder der Psychoonkologie wurden überdurchschnittlich beurteilt. Auch rund um die Entlassung, die in der Regel nach drei bis sechs Tagen Aufenthalt erfolgt, gehört das Hospital laut Befragung der im Durchschnitt zwischen 55 und 60 Jahre alten Patientinnen, zu den besten im Land.

Hennecke

Bild: Patientengespräche, wie es hier im Bild Maria Hennecke, Pflegeexpertin für Brusterkrankungen führt, sind wichtiger Bestandteil der Versorgung im Brustzentrum am St. Franziskus-Hospital.

Die Ärzte und Pflegekräfte in den Behandlungsteams verfügen über langjährige Erfahrung und bilden sich stets weiter, zuletzt haben Fachärztinnen zum Beispiel in der Psychoonkologie Kompetenzen erworben, andere Fachärztinnen haben ihren Schwerpunkt im operativen Bereich oder in der Ultraschalldiagnostik. Zudem arbeiten im Brustzentrum gut vernetzt die Kliniken für Radiologie und Nuklearmedizin sowie die Onkologie am St. Franziskus-Hospital und die Strahlentherapie zusammen, die schnell und zuverlässig Diagnosen stellen und Therapien vornehmen sowie in den Tumorkonferenzen gemeinsam individuelle Behandlungsempfehlungen entwickeln“, betont Dr. Krause-Bergmann.

Das Institut für Medizinsoziologie, Versorgungsforschung und Rehabilitations-wissenschaft der Universität Köln hatte die Befragung der Patientinnen aller 52 Brustzentren in NRW zwischen April und Oktober vorgenommen. Für das Brustzentrum am St. Franziskus-Hospital haben im Erhebungszeitraum rund 120 Patientinnen teilgenommen, die sechs Wochen nach Entlassung aus einem stationären Aufenthalt den sehr umfangreichen Fragebogen ausfüllten. 2014 ist das erste Jahr, in dem das Brustzentrum am St. Franziskus-Hospital als eigenständiges Brustzentrum besteht.

Quelle: © St.-Franziskus-Hospital Münster