Namensgeber ziert Einfahrt:
Albert-Schweitzer-Büste am UKM enthüllt

Russischer Künstler Burganov übergibt Bronze-Kunstwerk als Spende aus Dankbarkeit für medizinische Versorgung

Münster (ukm/maz) – Arzt, Philosoph und Theologe – Albert-Schweitzer war in vielen Hinsichten eine herausragende Persönlichkeit. Seit heute steht eine Büste des Friedensnobelpreisträgers an der Haupteinfahrt des UKM (Universitätsklinikum Münster). „Albert-Schweitzer als Vorbild für die Kraft, was Menschlichkeit und Engagement bewirkt, diese Kraft Albert Schweitzers ist spürbar in diesem Bildnis und es freut mich sehr, dass der Namensgeber unseres Gelände, dem Albert-Schweitzer-Campus, nun für alle Besucher sichtbar ist und die Pforte zu unserem Klinikum bildet“, unterstrich Dr. Christoph Hoppenheit, Kaufmännischer Direktor des UKM, die Aussagekraft der Büste.

Erstellt wurde das 150 Kilogramm schwere und ca. ein Meter hohe Kunstwerk aus Bronze vom russischen Künstler Prof. Alexander Burganov, der eigens für die Enthüllung aus Moskau angereist war. „Es ist ein Zeichen meiner Dankbarkeit für die medizinische Versorgung hier in Münster, die ich mehrfach erfahren habe und die mir sehr viel Lebensqualität zurückgegeben hat“, so Burganov. Bereits vor zwei Jahren spendete der renommierte Künstler dem UKM die Skulptur „Krieg und Frieden“, die u.a. mit der Büste des Nobelpreisträgers für Medizin, Prof. Gerhard Domagk, versehen ist.

Albert-Schweitzer war mit dem Klinikum und der Medizinischen Fakultät der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster auf vielfältige Weise verbunden und erhielt 1958 deren Ehrendoktorwürde. Seit 2011 ist das an der Albert-Schweitzer-Straße gelegene Klinikgelände nach dem berühmten Arzt benannt.

UKM_Einweihung_Albert-Schweitzer-Büste

Bild: Das Gesicht zur Albert-Schweitzer-Straße und dem Campus: Der russische Künstler Alexander Burganov (3.v.l.) enthüllte heute mit Vertretern des UKM und der Fakultät die bronzene Büste des deutsch-französischen Arztes. V.l.n.r.: Prof. Hugo Van Aken, Prof. Norbert Roeder, Künstler Prof. Alexander Burganov, Prof. Fritz Kemper (früherer Dekan der Medizinischen Fakultät und Initiator des Projekts), Prof. Wilhelm Schmitz und Dr. Christoph Hoppenheit.

Quelle: © Universitätsklinikum Münster