Adalbert-Czerny-Preis für Kinderarzt Dr. Karl Peter Schlingmann

Münster (mfm/tw) – Für seine Forschung in der Kinder- und Jugendmedizin ist der münstersche Privatdozent Dr. Karl Peter Schlingmann mit dem Adalbert-Czerny-Preis ausgezeichnet worden. Die Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ) würdigte damit Schlingmanns Darstellung genetischer Ursachen von seltenen Erkrankungen.

Schlingmann arbeitet seit 2010 an der Klinik für Allgemeine Pädiatrie des Universitätsklinikums Münster. Zuvor war er in Magdeburg, Kiel und Marburg tätig. Die DGKJ-Jury begutachtete seine Habilitationsschrift „Angeborene Störungen des Kalzium- und Magnesiumhaushaltes“ sowie einen aktuellen Fachbeitrag für das Journal of the American Society of Nephrology. In ihrer Begründung zur Preisvergabe hoben die Gutachter außerdem weitere hochkarätige Veröffentlichungen in Fachjournalen hervor.
Der mit 10.000 Euro dotierte Adalbert-Czerny-Preis dient zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Er wurde von DGKJ-Präsident Prof. Dr. Ertan Mayatepek bei der Jahrestagung der Fachgesellschaft in München überreicht. An der Tagung nahmen mehr als 2500 Kinder- und Jugendärzte teil.

Adalbert-Czerny-Preis-Träger PD Dr. Schlingmann

Bild: Gratulation zum Erhalt des Adalbert-Czerny-Preises: Zusammen mit Dr. Karl Peter Schlingmann freuen sich Prof. Martin Konrad (l.), Leiter der Kindernephrologie in der Uniklinik für Allgemeine Pädiatrie, und Klinikdirektor Prof. Heymut Omran (r.) über die Würdigung durch die DGKJ (Foto: FZ)