Archiv für den Monat: Januar 2017

Weltkrebstag 2017 (04.02.2017):
Erfolgreicher Behandlung im Zentrum für Krebsmedizin des UKM

Die Diagnose Lungenkrebs traf Helmut M. völlig überraschend. Trotz schlechter Prognose geht es ihm nach erfolgreicher Behandlung im Zentrum für Krebsmedizin des UKM heute wieder gut.

Münster (ukm/lie) – „Ausgerechnet Lungenkrebs!“, dachte Helmut M., als er im Dezember 2014 die Diagnose erhielt. Die Lebenserwartung ist bei dieser Krebsart zumeist sehr gering. Denn häufig wird sie erst entdeckt, wenn die Erkrankung bereits zu weit fortgeschritten ist. „Ich habe überhaupt nichts gemerkt“, erinnert sich der inzwischen 72-Jährige aus Borken, wie überrascht er war.

„Das ist bei Lungenkrebs leider typisch“, weiß Prof. Dr. Rainer Wiewrodt, Leiter der Pneumologie am UKM (Universitätsklinikum Münster). „Häufig zeigen sich Warnsignale wie Husten oder Atemnot erst sehr spät – dann, wenn die Erkrankung nicht mehr heilbar ist.“ Doch Müller hatte Glück im Unglück. Entdeckt wurde der Lungentumor nämlich nur durch eine andere Erkrankung: Kurz zuvor war bei dem Rentner in seiner Heimatstadt ein Schilddrüsenkarzinom diagnostiziert worden. Nach dessen operativer Entfernung wurde M. für die sogenannte Radiojodtherapie zu den Experten der Nuklearmedizin ins UKM geschickt. Hier brachte schließlich der im Rahmen der Untersuchungen durchgeführte Ganzkörper-Scan den bedrohlichen Befund an den Tag. Die Bilder zeigten den bereits sieben Zentimeter großen, nicht operablen Tumor in der rechten Lunge, der sonst vermutlich noch später entdeckt worden wäre. Sofort begannen Wiewrodt und seine Kollegen der anderen Fachbereiche des Zentrums für Krebsmedizin (CCCM – Comprehensive Cancer Center Münster) mit der Spezialdiagnostik und der Therapieplanung.

Bild: Freuen sich über den Behandlungserfolg: Priv.-Doz. Dr. Karsten Wiebe, Helmut M. und Prof. Dr. Rainer Wiewrodt (v.l.n.r.).

Auch wenn der Krebs sich schon in einem fortgeschrittenen Stadium befand und die Chancen nicht gut standen, kam Aufgeben weder für Müller noch für die behandelnden Ärzte in Frage. „Die Chemotherapien schlugen so gut an, dass sich der Tumor deutlich verkleinerte und schließlich sogar operabel war“, erzählt Priv.-Doz. Dr. Karsten Wiebe, Leiter der Thoraxchirurgie am UKM. „Mit einer besonderen Operationstechnik, der sogenannten Manschettenresektion, konnten wir das kranke Gewebe entfernen, ohne den ganzen Lungenflügel zu opfern“, so Wiebe. Der Name dieses Verfahrens kommt von der Manschette, die benutzt wird, um den Lungenlappen und den betroffenen Teil des Hauptbronchus, also des Atemweges, zu entfernen. Die Schnittenden des Bronchus werden anschließend wieder miteinander verbunden. „Es geht darum, das bösartige Gewebe vollständig zu entfernen und zugleich möglichst schonend zu operieren“, betont Wiebe. Ein wichtiges Ziel der individuell auf den jeweiligen Patienten abgestimmten multimodalen Therapien sei es, Lebensqualität zu erhalten.

Auch Helmut M. kann inzwischen wieder aufatmen. Die engmaschigen Kontrollen zeigen, dass der Tumor vollständig verschwunden ist. Trotz der anfänglich schlechten Prognose geht es ihm auch zwei Jahre nach der Diagnose so gut, dass er wieder mit seinen beiden kleinen Enkelkindern herumtollen kann. Als nächstes steht sogar eine kleine Kreuzfahrt auf dem Programm – mit seiner Frau Ursula und jeder Menge frischer Seeluft.

Quelle: © Universitätsklinikum Münster

Prostata – ein Thema über das Man(n) sprechen kann

Patient Siegfried Brede und Kleingartenverein spenden aus Dankbarkeit für das UKM Prostata-Zentrum

Münster (ukm/aw) – Siegfried Brede sagt meist offen, was er denkt. Als er 2012 die Diagnose Prostatakrebs erhielt, war es wahrscheinlich genau diese Schlüsselkompetenz, die ihm geholfen hat, mit der Erkrankung fertig zu werden. „Ich gebe zu: Im ersten Moment hatte ich Fluchtgedanken“, räumt der 63-Jährige ein. „Wenn einem die eigene Endlichkeit vor Augen geführt wird, steht man plötzlich mit einem Bein auf der anderen Seite des Zauns.“ Seine Angst wurde ihm aber nach dem ersten Besuch im Prostatazentrum des UKM (Universitätsklinikum Münster) weitgehend genommen. Zentrumsleiter Prof. Axel Semjonow erlebt bei seinen Patienten, dass zwar ein großer Gesprächs- und Informationsbedarf über die Krebserkrankung besteht, es in der Öffentlichkeit aber vielen Männern sehr schwer fällt, darüber zu reden. Brede dagegen zeichne sich durch eine große Offenheit aus: „Sein Wissensdurst hat Herrn Brede im Laufe der Jahre als Patient schon fast zu einem Fachmann in Sachen Prostatakrebs gemacht“. Auch als seine Krankheit gefährlicher wurde und wir operieren mussten, hat er sich nicht verschlossen. Und das, obwohl wir Nebenwirkungen als mögliche Folge der Operation nicht ausschließen konnten“, so Semjonow. „Meine Frau hat mich in dieser Zeit sehr unterstützt. Sie hat mir immer wieder vor Augen geführt, dass es das Wichtigste ist, dass ich noch ein bisschen länger lebe“, sagt Brede.

Heute scheint der Krebs besiegt. Siegfried Brede bedankt sich beim Prostata-Zentrum auf ganz eigenen Weise und hat dazu seinen Kleingartenverein „Kleiner Dahlkamp e.V.“ mit ins Boot geholt: „Seit über 20 Jahren sammeln wir jedes Jahr durch Tippspiele mit einem kleinen Startgeld und Doppelkopfturniere Spenden für einen guten Zweck. Im vergangenen Jahr habe ich aus Dankbarkeit das Sparschwein dem Prostata-Zentrum gewidmet. Über 2.500 Euro sind im Laufe des Jahres bei verschiedenen Aktionen zusammen gekommen.“

Zentrumskoordinatorin Christiane Bothe und Prof. Semjonow nahmen stellvertretend im Januar die Spende und „Siegfried“, einen großen silbernen Gartenzwerg entgegen. Das Geld soll in die Prostata-Forschung fließen sowie in den Druck von Info-Broschüren. „Es kommt selten vor“, so Semjonow, „dass ein Betroffener offen redet. Noch immer wird das Thema Prostata tabuisiert. Wenn überhaupt darüber geredet wird, sind es eher die Ehefrauen, die das Thema ansprechen“. Brede nickt und schließt: „Wenn der erste Schock erst verdaut ist, ist es gar nicht mehr so schwer. Denn eigentlich müsste Man(n) zuallererst darüber reden. Der Rest ergibt sich.“

Bild: (v.l.) 1. Vorsitzender des Kleingartenvereins Stephan Wolf, Siegfried Brede, Prof. Dr. med. Axel Semjonow, 2. Vorsitzender des Kleingartenvereins Alfred Ziebarth und Zentrumskoordinatorin Christiane Bothe.

Quelle: © Universitätsklinkum Münster

Wie CT-Bilder helfen können, den Zeitpunkt eines Schlaganfalls zu bestimmen

Münster (mfm/sm) – Ein Blutgerinnsel stört die Durchblutung des Gehirns, es wird nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt, Gewebe stirbt ab: Bei einem Schlaganfall zählt jede Minute. Je schneller die Patienten behandelt werden, desto größer ist die Chance auf vollständige Genesung. Doch bei fast einem Viertel der Betroffenen ist nicht bekannt, wann die Symptome begonnen haben – eine Information, die wichtig wäre für die Therapie. Wissenschaftler aus Münster und Lübeck haben nun gemeinsam mit Neuroradiologen und Neurologen anderer Universitäten in einer Studie gezeigt, wie sich die Computertomographie (CT) nutzen lässt, um den Zeitpunkt hinreichend präzise zu bestimmen.
Die Bedeutung der Studie hängt mit der Thrombolyse zusammen: Diese Auflösung des Blutgerinnsels durch Medikamente ist nur innerhalb der ersten viereinhalb Stunden nach Schlaganfallbeginn wirksam. Bei späterer Therapie profitieren Patienten nicht mehr von der Methode und zugleich steigt das Risiko gefährlicher Nebenwirkungen. Den Zeitpunkt des Schlaganfallbeginns zu kennen, ist somit immens wichtig für die behandelnden Ärzte. Um die Diagnosemöglichkeiten zu verbessern, macht sich das neue Verfahren die Tatsache zunutze, dass bei einem Schlaganfall routinemäßig eine CT durchgeführt wird.

„Bei einem Schlaganfall wird Wasser im Gewebe der betroffenen Hirnregion eingelagert. Die Menge ist dabei zwar insgesamt sehr gering, nimmt aber zu, je länger der Hirninfarkt zurückliegt“, erklärt Prof. Jens Minnerup den Ansatz der Studie. Der Oberarzt der münsterschen Uniklinik für Allgemeine Neurologie ist Erstautor der Publikation. Im Laborexperiment konnten Minnerup und seine Mitstreiter zunächst zeigen, wie sich die Menge eingeströmten Wassers auf die Strahlendichte auswirkt, also auf die verschiedenen Graustufen auf den CT-Bildern: je mehr Wasser, desto dunkler. Da die unterschiedlichen Abstufungen und deren Veränderung allerdings mit bloßem Auge häufig nicht genau zu erkennen sind, haben sich die Wissenschaftler eines Tricks bedient: Sie setzen eine CT-Perfusionsmessung ein, durch die wenig durchblutetes Infarktareal gut zu erkennen ist. Anschließend nahmen sie eine Dichtemessung in ebendiesem Bereich – in einem sogenannten CT-Fenster – vor, so dass hier kleinere Grau-Abstufungen zu erkennen waren und sich die Wassermenge genauer bestimmen ließ.

Bild: Prof. Jens Minnerup ist Erstautor der jetzt in den „Annals of Neurology“ erschienenen Studie zum Einsatz von CD-Bildern in der Schlaganfall-Diagnostik (Foto: FZ)

Der Haken an der Sache: Die Graustufen des Gehirns unterscheiden sich von Mensch zu Mensch – nicht jede Schattierung ist also auf neu eingelagertes Wasser zurückzuführen. Aber auch dafür fand das Forscherteam eine Lösung: Da die rechte und die linke Hirnhälfte auf einem CT-Bild in der Regel gleiche Schattierungen aufweisen, verglichen die Wissenschaftler die Grauwerte im Bereich des Schlaganfalls mit denen im spiegelbildlichen Bereich der gesunden Hirnhälfte. So konnten sie für jeden Patienten individuell bestimmen, ob der Insult mehr oder weniger als viereinhalb Stunden zurücklag.

„Momentan ist dieses Vorgehen für den klinischen Alltag noch zu aufwändig“, so Dr. André Kemmling, Neuroradiologe an der Uniklinik Lübeck und gemeinsam mit Minnerup Initiator der Studie, die nun in der renommierten Fachzeitschrift Annals of Neurology erschienen ist. Die Forscher arbeiten daher derzeit an einer Methode, die leichter anzuwenden ist. Mit ihr könnten Neurologen und Radiologen dann in unklaren Fällen bestimmen, wann genau sich ein Schlaganfall zugetragen hat. Link zur Publikation

Quelle: © Medizinische Fakultät Münster

„Wenn die Psyche hungert“

Münster – Infoabend zu Magersucht und Bulimie für Betroffene, Angehörige und Interessierte am 1. März 2017 von 18 bis 20 Uhr in der Christoph-Dornier-Klinik in Münster.

Das größte Risiko, an einer Essstörung zu erkranken, liegt in der Pubertät. Doch Magersucht und Bulimie betreffen nicht nur Jugendliche. Unbehandelt bleiben sie meist bis ins Erwachsenenalter bestehen, oder sie brechen in emotional belastenden Situationen wieder auf. Umso wichtiger ist es, eine Essstörung so früh wie möglich zu erkennen und zu therapieren.

Am 1. März 2017 informieren Experten der Christoph-Dornier-Klinik Betroffene, Angehörige und Interessierte über Anzeichen, Hintergründe und Behandlungsmöglichkeiten von Magersucht und Bulimie. Der Infoabend „Wenn die Psyche hungert“ beginnt um 18 Uhr in der Tibusstraße 7-11, 48143 Münster. Der Eintritt ist frei. Um Anmeldung wird gebeten.

 

Neben den Vorträgen des leitenden Arztes der Klinik, Dr. med. Andreas Pelzer, und der stellvertretenden leitenden Psychologischen Psychotherapeutin, Judith Müller, wird es Raum für Fragen und offenen Austausch geben. Weitere Informationen erhalten Interessierte telefonisch unter 0251/4810-102 oder im Internet unter www.christoph-dornier-klinik.de.

Thema: „Wenn die Psyche hungert“
Infoabend zu Magersucht und Bulimie
Datum: Mittwoch, 01.03.2017
Ort: Christoph-Dornier-Klinik, Tibusstraße 7-11
Uhrzeit: 18.00 – 20.00 Uhr
Zielgruppe: Betroffene, Angehörige und Interessierte
Referenten: Dr. med. Andreas Pelzer und Judith Müller
Besonderheiten: Anmeldung nicht erforderlich, kostenfrei

Quelle: © Christoph-Dornier-Klinik Münster

Geburt in Wohlfühlatmosphäre

St. Franziskus-Hospital eröffnet modernisierten Kreißsaal

Münster – Mit einer feierlichen Einsegnung nahm das St. Franziskus-Hospital einen renovierten und umgestalteten Kreißsaal offiziell in Betrieb. Zusammen mit dem angeschlossenen Bad mit Dusche und WC erfüllt der modernisierte Bereich in besonderer Weise die heutigen Anforderungen der Geburtshilfe.

Den Mittelpunkt des umgestalteten Raumes bildet ein großes Doppelbett, das auch vertikale Gebärpositionen unterstützt. Der direkte Zugang zu einem Duschbad mit WC bietet den werdenden Eltern Privatsphäre und praktischen Komfort. Helle, freundliche Farben an den Wänden und viel Licht sorgen für eine positive Stimmung und zusammen mit dem Mobiliar in Erdtönen wurde eine harmonische Wohlfühlatmosphäre geschaffen. Dimmbare LED-Lampen an der Decke ermöglichen die Auswahl verschiedener Lichtfarben, wodurch unterschiedliche Stimmungen ausgelöst oder verstärkt werden können. „Wir möchten, dass sich die Geburt so individuell wie möglich entfalten kann. Und dazu gehört eine besondere Atmosphäre, die Geborgenheit und Gelassenheit gleichermaßen bietet“, erklärt Dr. Nikolaos Trifyllis, Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe, das Raumkonzept. Gemeinsam mit Jutta Rath, leitende Hebamme, erläutert er weitere Besonderheiten des modernisierten Kreißsaals: „Die Räumlichkeiten sind so ausgerichtet, dass man die medizinische Sicherheit spürt, die dafür notwendige Technik aber nicht sieht. Geräte oder technische Hilfsmittel sind jederzeit sofort verfügbar, bleiben aber verborgen und werden nicht wahrgenommen.“

Wer den renovierten Kreißsaal und die weiteren Räumlichkeiten besichtigen möchte, kann das bei den regelmäßig stattfindenden Kreißsaalbesichtigungen tun. Diese finden an jedem ersten, zweiten und dritten Donnerstag im Monat statt und beginnen um 18.30 Uhr. Der Treffpunkt ist immer das Foyer des Hospitals.

Bild: Freuen sich über den modernisierten und freundlich gestalteten Kreißsaal (hinten v.l.): Dr. Ansgar Klemann (Kaufmännischer Direktor), Marita Ortmann (Pflegedienstleitung), Professor Dr. Michael Möllmann (Ärztlicher Direktor).
Vorne v.l.: Dr. Anke Hövels (leitende Oberärztin der Geburtsklinik), Jutta Rath (leitende Hebamme), Dr. Nikolaos Trifyllis (Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe).
Sechs Kreißsäle tragen steigender Geburtenzahl Rechnung
Mit 2486 Geburten im Jahr 2016 ist die Klinik für Geburtshilfe am St. Franziskus-Hospital führend in Münster und belegt landesweit den zweiten Platz. Aufgrund der konstant steigenden Zahlen wurde bereits vor über einem Jahr das Raumangebot erweitert und die Klinik verfügt über sechs Kreißsäle inklusive zwei für Wassergeburten. Werdenden Eltern bietet die Klinik ein breites Spektrum natürlicher Gebärmethoden wie Wassergeburten oder die Entbindung in aufrechten Positionen – verbunden mit der medizinischen Sicherheit eines Perinatalzentrums Level I. „Die individuelle, ganzheitliche Betreuung der Schwangeren und Babys ist uns besonders wichtig – trotz oder gerade wegen der großen Zahl an Geburten“, so Dr. Anke Hövels, leitende Oberärztin der Geburtsklinik. Sie erläutert weiter: „Die meisten Entbindungen erfolgen bei uns auf natürlichem Wege und die Kaiserschnittrate ist in den letzten Jahren kontinuierlich auf aktuell 26 Prozent gesunken.“

Näheres finden Sie im Internet unter www.geburten-muenster.de. Das St. Franziskus-Hospital ist eine Einrichtung der St. Franziskus-Stiftung Münster.

Quelle: © St. Franziskus-Hospital Münster

Familienglück im Dreierpack: Drillingsgeburt am UKM

Familie ist wohlauf und darf nach Hause

Münster (ukm/cf) – Glück im Dreierpack: Die Geschwister Elisaveta, Angelina und Jaruslav durften gestern Abend mit ihren stolzen Eltern endlich nach Hause. Die ersten fünf Wochen ihres Lebens verbrachten die Drillinge auf der Früh- und Neugeborenenstation am UKM (Universitätsklinikum Münster). „Wir waren immer von einem so kompetenten Ärzte- und Pflegeteam umgeben – da haben wir uns gut aufgehoben gefühlt“, freut sich die frisch gebackene Mama Aliska Braun. „Jetzt sind wir gespannt wie es zu Hause ist, wenn mein Mann und ich nicht mehr so viele helfende Hände haben.“ Zum Abschied gab es noch eine kleine Überraschung des Kaufmännischen Direktors, Dr. Christoph Hoppenheit: Für den ersten Lebensmonat stellt das UKM die Windeln. Die UKM Geburtshilfe wünscht alles Gute für die kleine „Großfamilie“ und das gemeinsame Abenteuer Leben!

Bild: Stolze Mama: Aliska Braun mit ihren Drillingen, Prof. Dr. Walter Klockenbusch, Leiter der UKM Geburtshilfe, Dr. Janina Braun, Fachärztin der Geburtshilfe, Hebamme Silvie Schuckert und das Team der Station 19A West freuen sich über das Familienglück.

Quelle: © Universitätsklinikum Münster

Überwältigende Weihnachtsbilanz im „Treffpunkt an der Clemenskirche“

Münster – Wie in den Vorjahren folgten viele Münsteraner auch beim letzten Weihnachtsfest dem Aufruf des Straßenmagazins „Draußen“, Geschenke für den „Treffpunkt an der Clemenskirche“ zu spenden. Diese Einrichtung für Wohnungslose ist vielen Menschen auch durch das Engagement ihrer Gründerin, der Clemensschwester Eveline bekannt.

Mehrmals täglich wurden Päckchen und Taschen abgegeben, die entsprechend der Beschriftung an die Besucherinnen und Besucher der Einrichtung am Weihnachtstag überreicht werden konnten. Am 25. Dezember wurden rund 90 Geschenke an ihre neuen Besitzer übergeben. Die große Hilfsbereitschaft seitens der Bevölkerung überraschte selbst langjährige Mitarbeiter.

Die niederschwellige Einrichtung für Menschen in sozialen Notlagen ist Teil der Alexianer Misericordia GmbH und befindet sich seit Dezember 2016 unter der neuen Leitung von Matthias Eichbauer. Das Team aus haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern begleitet Menschen in Notlagen mit vielfältigen Angeboten. Diese reichen von der Gelegenheit, sich aufzuwärmen über eine warme Mahlzeit an sechs Tagen in der Woche bis zur Beratung und Unterstützung in Form von Ämtergängen, der Klärung bei Fragen in Bezug auf staatliche Unterstützungsleistungen sowie bei der Wohnungssuche. „Durch die großartige Unterstützung von Privatpersonen konnten wir unseren Gästen einen Weihnachtsabend bescheren, der für viele der Höhepunkt des Jahres war“, so Eichbauer.

Quelle: © Raphaelsklinik Münster

Weihnachtsbaumaktion kommt der Kinderklinik zu Gute

Landjugend Alverskirchen unterstützt „Mehr Raum für Nähe“

Münster – Eine Spende über 800 Euro hat die Katholische Landjugend Alverskirchen jetzt dem St. Franziskus-Hospital Münster übergeben. Die Summe soll für die anstehenden Umbau- und Modernisierungsarbeiten in der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin verwendet werden, für die das Hospital unter dem Titel „Mehr Raum für Nähe“ Spenden sammelt. PD Dr. Michael Böswald, Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, und Dr. Florian Urlichs, Chefarzt der Klinik für Neonatologie und Kinderintensivmedizin, bedankten sich herzlich bei den Vorstandsmitgliedern der Landjugend. Rund 30 fleißige Helfer hatten am ersten Januarwochenende bei eisigen Temperaturen in Alverskirchen ausgediente Weihnachtsbäume eingesammelt und um Spenden geworben, über die sich in diesem Jahr die Kinderklinik des St. Franziskus-Hospitals freut. Der Kontakt kam durch Vorstandsmitglied Kira Kreikenberg zustande, die im St. Franziskus-Hospital eine Ausbildung zur Diätassistentin macht.

Durch die Spendenkampagne „Mehr Raum für Nähe“ möchte das St. Franziskus-Hospital in den nächsten Jahren einen Teil der Gesamtkosten für die Umbau- und Erweiterungsmaßnahmen der Kinder- und Jugendklinik einwerben. Die Modernisierung ist dringend erforderlich, denn die bauliche Ausstattung entspricht nicht mehr den aktuellen räumlichen Anforderungen einer modernen Kinderklinik. Doch selbst so wichtige Vorhaben wie dieses lassen sich heute nicht mehr aus eigenen und öffentlichen Mitteln finanzieren. Zur Umsetzung des Bauvorhabens benötigt das Hospital knapp 13 Millionen Euro. Etwa 9,5 Millionen Euro werden aus öffentlichen und Eigenmitteln abgedeckt und rund 3,3 Millionen Euro müssen über Spenden finanziert werden.

Bild: PD Dr. Michael Böswald (l.) Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, und Dr. Florian Urlichs (r.), Chefarzt der Klinik für Neonatologie und Kinderintensivmedizin, freuen sich über die Spende. V.l.: Sophia Hülsmann, Lion Geßmann, Kira Kreikenberg, Tom Kröger und Sabrina Roer.

Quelle: © St.-Franziskus-Hospital Münster