Archiv für den Monat: November 2015

Clemens-Mitarbeiter erfüllen Bedürftigen Weihnachtswünsche

Münster – Vor der Mitarbeitercafeteria des Clemenshospitals steht seit Montag ein geschmückter Tannenbaum. Nicht ungewöhnlich soweit, in vielen Unternehmen sieht es vermutlich ähnlich aus in der Weihnachtszeit. Doch dieser Tannenbaum ist nicht etwa mit bunten Kugeln und Lametta geschmückt, sondern an ihm hängen etliche Wunschzettel. Denn jeder Mitarbeiter kann sich in den kommenden zwei Wochen einen – oder auch mehrere – Zettel abnehmen, und einem Bedürftigen einen Wunsch erfüllen.

Die Idee kommt von Mitarbeitern für Mitarbeiter. Andrea Frye hatte im letzten Jahr im Rahmen der Ideenschmiede des Krankenhauses den Vorschlag eingereicht, zur Weihnachtszeit einen Wunschbaum aufzustellen. Die Idee kam so gut an, dass sie als bester Vorschlag 2014 ausgezeichnet und nun, 2015, umgesetzt wurde. Gleich vier Einrichtungen in Münster sollen von den Geschenken der Clemens-Mitarbeiter profitieren: Das Frauenhaus, der Treffpunkt an der Clemenskirche, die Schule für Flüchtlinge auf dem Gelände der alten Oxford-Kaserne und die Flüchtlings-Notunterkunft in der ehemaligen Wartburgschule. Während die Wünsche von den Frauenhaus-Bewohnerinnen und ihren Kindern sowie den Besuchern des Treffpunkts individuell sind, haben die beiden Flüchtlings-Einrichtungen allgemeine Wünsche geäußert, eben Sachen, die in großer Anzahl dringend für alle benötigt werden. Von Spielzeugautos und Fußbällen über Buntstifte, Handschuhe und warmen Socken bis hin zu Wasserkochern und Tornistern ist alles dabei.

Die Mitarbeiter können die Geschenke an zwei Stellen im Haus abgeben. Rechtzeitig vor Weihnachten werden diese persönlich in die Einrichtungen gebracht, und sorgen hoffentlich für viele leuchtende Augen.

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Bild: (v.l.) Sonja Buske (Öffentlichkeitsarbeit) hat die Aktion umgesetzt, Reinhild Everding mit der Ideenbörse die Plattform geliefert, und Andrea Frye hatte die zündende Idee.

Quelle: © Clemenshospital Münster

Überwachung und Therapie: UKM-Kardiologen setzen erstmalig neu konzipierten Defibrillator mit Vorhofflimmer-Erkennung ein

Münster (ukm/rem) – Defibrillatoren helfen im entscheidenden Fall bei lebensbedrohlichen Herzrhythmusstörungen – und ab sofort auch bei der Erkennung von Vorhofflimmern: Zum ersten Mal weltweit wurde solch ein implantierbarer Kardioverter-Defibrillator (ICD) jetzt von den Experten des Department für Kardiologie und Angiologie am UKM (Universitätsklinikum Münster) eingesetzt. Ähnlich wie vorige Modelle löst der Defibrillator bei bedrohlichen Herzrhythmusstörungen kleine Impulse bis hin zu Elektroschocks aus, geht in seiner Überwachung aber noch weiter: „Mit dem neuen ICD können wir nicht nur Herzrhythmusstörungen mit Ursprung in der Hauptkammer behandeln, sondern auch Vorhofflimmern frühzeitig erkennen – und das mit nur einer Elektrode“, so Prof. Dr. Lars Eckardt, Leiter der Abteilung für Rhythmologie am UKM.

Damit sind in dem neuen, seit Oktober offiziell zugelassenen Medizinprodukt nicht nur zwei Funktionen vereint, die bisher ausschließlich über separate, teils externe Geräte möglich waren: Es ist auch eine kontinuierliche Überwachung möglich. Denn einmal implantiert, sammelt der Defibrillator Daten über den Herzrhythmus seines Trägers und sendet diese am Ende des Tages an die behandelnden Ärzte. Der Patient werde so nicht nur alle drei Monate bei Visiten untersucht, sondern täglich auf Unregelmäßigkeiten kontrolliert, erklärt Dr. Florian Reinke, Oberarzt der Abteilung für Rhythmologie. „Allein das Schlaganfallrisiko ist bei Patienten mit Vorhofflimmern fünffach erhöht und mit der neuen Technik können wir die Patienten besser überwachen und im Ernstfall schneller reagieren.“

Auch die Routineuntersuchungen werden durch den ICD erleichtert. „Mit dem neuen Defibrillator können wir Patienten auch im MRT untersuchen. Dieses Verfahren zählt zu den Standards moderner Diagnostik, ist bei den alten Defibrillatoren aber nicht möglich“, erläutert Reinke die Vorzüge. Pro Jahr wird das UKM künftig etwa 50 Patienten mit diesen Implantaten versorgen.

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Bild: Johannes Heitmann, dem in Münster der erste spezielle Defibrillator implantiert wurde, ist bester Dinge zur Zufriedenheit seiner Ärzte Prof. Dr. Lars Eckardt (r.) und Dr. Florian Reinke (l.) aus der Abteilung für Rhythmologie am UKM.

Quelle: © Universitätsklinikum Münster

„Babylotsinnen“ erfolgreich etabliert

Initiative am St. Franziskus-Hospital vernetzt „Frühe Hilfen“

Münster – Das St. Franziskus-Hospital ist das einzige Krankenhaus im Münsterland, das über zwei „Babylotsinnen“ verfügt. Diese speziell ausgebildeten Mitarbeiterinnen in der Geburtsklinik bieten Schwangeren sowie jungen Müttern und Familien in Belastungssituationen psychosoziale Unterstützung an und vernetzen sie mit den „Frühen Hilfen“ in der Umgebung. Zum halbjährigen Bestehen der Initiative informierten die Beteiligten nun im Marienhaus über den Stand der Dinge. „Das Angebot der Babylotsinnen wird intensiv nachgefragt und dankbar angenommen“, fasste Dr. Heinz Albers, Chefarzt der Klinik für Geburtshilfe, die positiven Erfahrungen zusammen. „Auf diesem guten Weg werden wir weitergehen und die Vernetzung in der Region weiter intensivieren.“ Dazu sagten auch die geladenen Vertreterinnen und Vertretern der örtlichen Familienberatungsstellen und Bildungsinitiativen ihre Unterstützung zu.

Das zentrale Anliegen der Initiative am St. Franziskus-Hospital ist es, alle Eltern zu befähigen, für ein gesundes Aufwachsen ihrer Kinder sorgen zu können. „Gerade in Belastungssituationen ist diese Befähigung nicht selbstverständlich – viele Eltern brauchen Hilfe“, erläutern Hiltrud Meyer-Fritsch und Beate Riße, die seit Anfang Mai als Babylotsinnen in der Geburtsklinik tätig sind. So unterstützen sie z.B. Frauen, deren Schwangerschaft problematisch verläuft, und junge Familien, in denen psychische, soziale oder finanzielle Belastungen vorliegen. „Je früher diese Familien wissen, welche Unterstützungsangebote es in der Klinik und in der Region gibt, desto besser für die Eltern und für die Kinder“, erläutern die Babylotsinnen. „Dabei geht es oft um Information und um Vernetzung – aber auch darum, ein offenes Ohr zu haben und emotional zu begleiten.“
Welche Unterstützung gerade benötigt wird, ist individuell sehr unterschiedlich. Ein speziell in der Geburtsklinik entwickelter Patienten-Fragebogen hilft dabei, den konkreten Bedarf zu ermitteln. Das Angebot der Babylotsinnen reicht von der Bindungsanalyse und Bindungsförderung in der Schwangerschaft über die Bindungsförderung für Eltern frühgeborener Kinder bis zur therapeutischen Begleitung, wenn traumatische Erfahrungen die Geburt belasten. „Insgesamt dient die intensive Beratung und Begleitung, die wir unseren Patientinnen bieten, auch dazu, die Zahl der Früh- und Fehlgeburten zu verringern“, betont Dr. Albers. Auch hier ist die Geburtsklinik des St. Franziskus-Hospitals auf einem sehr guten Weg.

Babylotsinnen

Bild: Über den erfolgreichen Einsatz der „Babylotsinnen“ im St. Franziskus-Hospital informierten, v.l.n.r.: Dr. med. Anke Hövels, Babylotsin Hiltrud Meyer-Fritsch, Dr. Heinz Albers, Chefarzt der Klinik für Geburtshilfe und Babylotsin Beate Riße.

Quelle: © St. Franziskus-Hospital Münster

Ordensschwester Lucia verstärkt das Seelsorge-Team im Clemenshospital

Münster – Schwester Lucia ist sicherlich nicht unbedingt das, was sich die Allgemeinheit unter einer Ordensschwester vorstellt. Zumindest nicht auf den ersten Blick. Denn Lucia Dießel trägt keine Ordenstracht, nein vielmehr sieht man sie des Öfteren in Turnschuhen und Lauf-Outfit durch die Wälder joggen. Dass sie dabei gerne Kirchenlieder summt, ist nur ein kleines Indiz dafür, dass sie ganz besondere Eigenschaften in sich vereint. Seit dem 23. November verstärkt die Clemensschwester das Seelsorgeteam des Clemenshospitals als Pastoralreferentin und Krankenhausseelsorgerin. Am Donnerstagabend wurde sie offiziell im Rahmen einer Eucharistiefeier und einem Empfang eingeführt.

Die gebürtige Osnabrückerin hat Krankenpflege gelernt und kam auf der Suche nach einer Arbeitsstelle mehr durch Zufall ins Clemenshospital. Hier lernte sie die Clemensschwestern kennen, und trat kurz vor ihrem 23. Geburtstag dem Orden bei. 2004 machte sie zusätzlich eine Ausbildung zur Krankenhaus-Pastoralreferentin, und von 2010-2014 eine Weiterbildung „Analytische Psychologie und Seelsorge“. Die letzten acht Jahre war sie als Krankenhausseelsorgerin in Emsdetten tätig, wo auch die Mitarbeiter die Möglichkeit hatten, bei ihr an Exerzitien teilzunehmen. Nun freut sie sich auf die Arbeit an ihrer alten Wirkungsstätte.

Zum Joggen ist sie erst vor gut acht Jahren gekommen, und seitdem lässt es sie nicht mehr los. Mehrmals in der Woche zieht sie die Turnschuhe an. „Das Laufen bereichert meinen Ordensalltag und gibt mir Kraft für meine Aufgaben. Es ersetzt zwar nicht das tägliche Gebet, aber es schafft mir zusätzlichen Raum, um mich mit den vielen Fragen und Sorgen, die mir während meiner Arbeit anvertraut wurden, auseinander zu setzen“, sagt sie. Sogar vor einem Marathon scheut sie sich nicht, und so stellt sie sich immer wieder gerne diesem Wettkampf. Mit einem befreundeten evangelischen Theologenehepaar gestaltet sie zudem schon seit etlichen Jahren den Gottesdienst vor dem Münster-Marathon.
Ihre Mitschwestern begrüßen ihre sportliche Aktivität, merken sie doch, dass Sr. Lucia das Laufen gut tut. Und sie ist auch nicht alleine mit ihrem Bewegungsdrang, einige andere Ordensschwestern haben bereits das Walken für sich entdeckt. Aktiv war Sr. Lucia schon immer, und so gehören auch Radfahren und Bergwandern zu ihren liebsten Freizeit- und Urlaubsaktivitäten. Es versteht sich von selbst, dass sie jeden Morgen mit dem Rad zur Arbeit kommt.
Im Clemenshospital bereichert sie nun das ökumenische Seelsorge-Team um Pater Alfons Minas und Pfarrer Arnt Menze. Die Geschäftsführung und Betriebsleitung wünschte Sr. Lucia bei ihrer offiziellen Einführung für ihre Aufgaben alles Gute und viel Erfolg.

Einfuehrung-Sr-Lucia

Bild: Schwester Lucia (M.) wurde im Clemenshospital offiziell in ihr Amt eingeführt (v. l.): Schwester Margret Trepmann (Generalassistentin), Hartmut Hagmann (Geschäftsführer), Pater Alfons Minas (kath. Seelsorger) und Hildegard Tönsing (Pflegedirektorin)

Quelle: © Clemenshospital Münster

Doppelstunde für gesunde (Kinder-)Füße

Kinderorthopäden des UKM informierten gestern Erstklässler der Theresienschule spielerisch im Rahmen der bundesweiten Präventionskampagne „Zeigt her Eure Füße“

Münster (ukm/maz) – Balancieren, fühlen, vermessen: Was Füße alles können, welche Form und welche Last sie zu tragen haben, war gestern Thema in der Klasse 1a der Theresienschule in Münster. Im Rahmen der Aktion Orthofit „Zeigt her Eure Füße“ übernahmen drei Orthopäden der Abteilung für Kinderorthopädie, Deformitätenrekonstruktion und Fußchirurgie des UKM (Universitätsklinikum Münster) den Unterricht und klärten die Kinder spielerisch über Fußgesundheit auf, um sie für ihren Körper im Wachstum zu sensibilisieren. „Der Grundstein für dauerhaft gesunde Füße wird im Kindesalter gelegt“, erklärt Dr. Henning Tretow. „Die Füße erreichen in der Regel im Alter von 12 bis 14 Jahren ihre endgültige Form und können zu einem früheren Zeitpunkt noch geformt und trainiert werden.“ Dies gelingt vor allem durch Bewegung – nur leider sitzen in Deutschland nicht nur Erwachsene zu viel, sondern auch Kinder. Laut Zahlen der Weltgesundheitsorganisation bewegt sich nicht einmal die Hälfte der Kinder mindestens eine Stunde lang pro Tag. Diese Marke wurde von den 22 Erstklässlern gestern problemlos übertroffen. Am Ende wurde sogar getanzt: zum eigens für die Aktion entwickelten Mitmach-Song „Zeig her, wozu Du Füße hast“ von TV-Star Christian Bahrmann.

Hintergrund

Organisiert wird die Aktion Orthofit „Zeigt her Eure Füße“ vom Berufsverband für Orthopädie und Unfallchirurgie e.V., die Schirmherrschaft hat Bundesminister Hermann Gröhe übernommen. Noch bis zum 27. November nehmen rund 200 Schulen bundesweit an der Aktion teil.

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Bild: Mit einer Mischung aus kindgerechter Theorie und spielerischer Praxis vermittelten die Kinderorthopäden des UKM um Dr. Henning Tretow den Erstklässlern der Theresienschule das Thema Fußgesundheit.

Quelle: © Universitätsklinikum Münster

Focus-Klinikliste: UKM bundesweit auf Platz 20 – in NRW unter den Top 5

Kriterien der Liste sind u.a. Qualifikation des medizinischen/pflegerischen Personals, medizinische Qualität und Hygiene

Artikel-UKM_21092015Münster (ukm) – Bei Deutschlands größtem Krankenhaus-Vergleich schneidet das UKM (Universitätsklinikum Münster) auch in diesem Jahr wieder sehr gut ab: In der heute veröffentlichten Focus-Klinikliste belegt das UKM in der Liste der 100 besten Kliniken bundesweit den 20. Platz. In Nordrhein-Westfalen liegt das Münstersche Klinikum (UKM) auf Platz Vier von 83 bewerteten Kliniken. „Diese Platzierungen stehen für die hohe medizinische Versorgung, die unsere Ärztinnen und Ärzte und Pflegenden jeden Tag rund um die Uhr sicherstellen“, sagt Prof. Dr. Norbert Roeder, Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender des UKM. Zu den Kriterien der Focus-Klinikliste zählen die Qualität der Behandlung, eine niedrige Komplikationsrate bei Operationen, kurze Liegezeiten, hygienische Standards, eine fachlich kompetente Pflege sowie die fachliche Reputation, die von mehr als 15.000 ärztlichen Kollegen abgefragt wurde. Damit ist das UKM das einzige Krankenhaus im Münsterland, das in der bundesweiten Focus-Klinikliste geführt wird.
Im September wurden bereits 26 Ärzte des Klinikums als „Top-Mediziner 2015“ durch den Focus ausgezeichnet. Das UKM gehört u.a. bei der Behandlung von Angststörungen, Depression, Multiple Sklerose und Prostatakrebs laut Focus zu der Spitzengruppe in diesen Fachbereichen. Kliniken der Spitzengruppe heben sich in der Gesamtbewertung deutlich von den restlichen Einrichtungen ab.

Quelle: © Universitätsklinikum Münster

UKM beteiligt sich am Welt-Ernährungs-Tag
Eine Initiative gegen Mangelernährung an Krankenhäusern

Bis zu 40 Prozent der Patienten in deutschen Kliniken sind von Mangelernährung betroffen

Münster (ukm/ks) – Allein in Deutschland sind laut aktuellen Studien 20 bis 40 Prozent aller Patienten in Krankenhäusern mangelernährt. Vor allem Menschen mit chronischen Erkrankungen sind von Mangelernährung bedroht. So kann die Erkrankung die Aufnahmefähigkeit des Körpers von Nährstoffen beeinträchtigen. Manchmal verursachen Medikamenteneinnahmen Appetitlosigkeit. Vor Operationen müssen Patienten viele Stunden nüchtern bleiben. Viele Krankheiten – z.B. Tumorerkrankungen, Mucoviszidose oder chronisch entzündliche Darmerkrankungen – verändern den Bedarf an Nährstoffen grundlegend. Gerade bei Kindern kommt erschwerend hinzu, dass sie sich in der Wachstums- und Entwicklungsphase befinden. Diese kann durch Unterernährung deutlich eingeschränkt werden, weshalb gerade hier ein Schwerpunkt durch das kinderärztliche Team gesetzt wurde.
Mit einer Ausstellung vor der Cafeteria des UKM (Universitätsklinikum Münster) und einem Fachvortrag für Niedergelassene Kinderärzte in Münster hat sich das UKM am weltweiten Nutrition Day 2015 beteiligt. Das interdisziplinäre Team von Anästhesisten, Kinderärzten, Pflegenden, Ökotrophologen, Diätassistenten und MTA beantwortete UKM Mitarbeitern, Patienten und Angehörigen Fragen und klärte zum Thema auf. Auf verschiedenen Stationen wurde außerdem eine anonyme Umfrage zu den Ernährungsgewohnheiten der Patienten durchgeführt – zeitgleich führten weltweit Krankenhäuser diese Umfrage durch. „Wir hoffen so die Aufmerksamkeit für das Thema zu erhöhen, andererseits können wir so sehen, wie wir im UKM im internationalen Vergleich abschneiden und wo es Potenzial für Verbesserungen gibt“, heißt es von Ruth Bettels, der Leiterin der Kindergastroenterologie am UKM.

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Bild: Das Nutrition-Day-Team am UKM informierte heute vor der Cafeteria zum Thema krankheitsbedingte Mangelernährung: (v.l.) Dr. Ruth Bettels, Kindergastroenterologie; Dr. Ingeborg van den Heuvel, Neonatologie und Pädiatrische Intensivmedizin, Prof. Dr. Björn Ellger, Anästhesiologie, operative Intensivmedizin und Schmerztherapie; Dr. Katja Masjosthusmann, Neonatologie.

Quelle: © Universitätsklinikum Münster

Biken für den guten Zweck:
11.111 Euro Spendengelder für die Kinderonkologie am UKM

Münster (ukm/rem) – Sport gegen Krebs: Unter diesem Motto organisierten Martin Schoppe und Thorsten Kirchhoff zusammen mit dem DON-racing-Team Münster ein Motorrad-Rennen in der Kleinstadt Hörstel im Münsterland. Jetzt haben die Organisatoren den Erlös von 11.111 Euro mit einem symbolischen Scheck an das UKM (Universitätsklinikum Münster) übergeben. „Wir haben mit 200 Besuchern gerechnet – dass über 1.000 Menschen bei dem Event waren und fleißig gespendet haben, hätten wir nie gedacht“, freut sich Mitinitiator Kirchhoff über den Erfolg. Der gesamte Erlös des Moto-Cross-Events kommt dem Verein Sternschnuppe Kinderkrebshilfe Lengerich e.V. zugute, der das Geld für die Kinderonkologie am UKM einsetzt.

„Die Kinderkrebshilfe unterstützt unsere kleinen Patienten und ihre Familien in einer schweren Zeit. Mit der Spende können wir Vieles tun, um die Kinder ihre Krankheit zumindest kurzzeitig vergessen zu lassen“, so Prof. Dr. Claudia Rössig, Direktorin der Klinik für Pädiatrische Hämatologie und Onkologie. Ob ein ähnliches Event noch einmal stattfinden wird, verraten Kirchhoff und Schoppe nicht: „Es hat unglaublichen Spaß gemacht und das Ergebnis ist natürlich überzeugend. Wir werden sehen, was die Zukunft bringt“, lachen die beiden Organisatoren.

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Bild: Kleine Patientin ganz groß: Kati (5) sitzt bei der Spendenübergabe von „Against Cancer Enduro“ auf einem echten Cross-Bike. Die Initiatoren Martin Schoppe (hinten, 2.v.l.) und Thorsten Kirchhoff (m.) übergeben einen symbolischen Scheck über 11.111 Euro an Prof. Dr. Claudia Rössig (hinten, 3.v.l.), Direktorin der Kinderonkologie am UKM.

Quelle: © Universitätsklinikum Münster